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Tragflügelboot WSS 10 |
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Bei dem hier gezeigten Tragflügelboot handelt es sich
um ein Versuchsfahrzeug, mit dem zwischen 1953 und 1958 Testfahrten
zur Erprobung eines neu entwickelten Systems mit tiefgetauchten
Tragflächen unternommen worden. Das
Experimentierfahrzeug aus Stahlblech gleitet bei Fahrt über
den Wellen und ist vom Seegang unabhängig. Der Vorteil
gegenüber einem konventionellen Motorboot besteht darin,
daß sich durch das Auftauchen des Rumpfes der Widerstand
erheblich verringert. Die an den vorderen Tragflächen
montierten Zugpropeller bewirken im Wasser eine starke Vibration,
so daß der Antrieb bei Nachfolgebauten an den hinteren
Tragflügeln erfolgte. Obwohl schon Experimente mit
funktionsfähigen Tragflügelbooten gemacht wurden, hat
sich diese schiffbautechnische Neuheit in Deutschland im Gegensatz
zu anderen Ländern bis heute nicht durchsetzen
können. |
Dieser Prototyp
eines Tragflügelbootes wurde 1972 von seinem Erfinder, dem Hamburger Schiffbauingenieur Prof. F. H. Wendel dem DSM gestiftet. |
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Seit 1976 ist dieses technische Denkmal an Land aufgestellt, um die verstellbaren Tragflächen mit dem Propellerantrieb sichtbar zu machen. |