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Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven Bark " S e u t e D e e r n " |
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Die Abmessungen der "Seute Deern",
ex "Bandi", ex "Elizabeth Bandi"
vor und nach dem Umbau 1939 in Hamburg
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1. Vorstengestagsegel 2. Innenklüver 3. Außenklüver 4. Flieger 5. Focksegel 6. Voruntermarssegel 7. Vorobermassegel 8. Vorbramsegel |
9. Vorroyalsegel 10. Großstengestagsegel 11. Großbramstagsegel 12. Großroyalstagsegel 13. Großsegel 14. Großuntermarssegel 15. Großobermarssegel 16. Großbramsegel |
17. Großroyalsegel 18. Besanstagsegel 19. Besanstengestagsegel 20. Besanbramstagsegel 21. Unterbramsegel 22. Oberbesansegel 23. Gaffeltoppsegel |
Die "Bandi" wurde am 7. November 1938 für 26500 Reichsmark nach Deutschland verkauft. Der neue Eigner, der Reeder J.T. Essberger aus Hamburg, ließ
den Viermaster völlig überholen und den Segler als Dreimastbark umbauen.
Der Umbau begann am 16. Dezember 1938 bei Blohm & Voss (Hamburg)
und am 15. Juni 1939 wurde ein fast neues Schiff , als Segelschulschiff,
in Dienst gestellt. An der Bark schmückte nun am Vorsteven eine überlebensgroße
Galionsfigur und die Bark wurde auf " Seute
Deern " getauft. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges tat
die "Seute Deern" Dienst im Ostseebereich als Fracht- und Ausbildungsschiff.
Das Kriegsende erlebt die Bark in Lübeck. Die Briten benutzten den Segler in Lübeck als Wachlokal. 1946 gaben die Engländer das Schiff den Reeder "John T.Essberger" unversehrt zurück.
Die Reederei Essberger ließ im Juni 1946 die "Seute Deern" mit Hilfe eines Schleppers nach Travemünde zur Schlichting-Werft bringen. Dort wurde sie als Hotelschiff umgebaut. Ein Jahr später wurde die "Seute Deern" nach Hamburg geschleppt. Als Hotel- und Restaurantschiff lag sie nun im Hamburger Hafen an dem berühmten Liegeplatz der alten "Fähre VII". Nach ein paar Jahren machten die steigenden Unkosten die Nutzung unrentabel. 1954 verkaufte die Reederei die " Seute Deern" für 40.000 DM nach Holland. Albert Jan Koerts der aus Holland stammende Amerikaner, der die "Seute Deern" erwarb, schenkt das Schiff als schwimmende Jugendherberge seiner Vaterstadt Delfzijl. Er tauft die Bark um auf dem Namen seines Vaters " Pieter A. Koerts ". Nach 10 Jahren wurden die Kosten für den Unterhalt des Segelschiffes zu hoch und wurde zum Verkauf angeboten. Die Emder Gastwirtin Erna Hardisty kaufte den Segler für 33 440 DM und überführte ihn nach Emden, wo sie im Dezember 1964 festmachte. Frau Hardisty ließ das Schiff wieder als " Seute Deern " eintragen. Der Ausbau zum Gaststättenschiff verzögerte sich jedoch. Das undichte Holzschiff ging an seinen Liegeplatz auf Grund. Erneut zum Kauf angeboten, erwarb im Juli 1965 der Helgoländer Kaufmann Hans Richartz für 61 000 DM die "Seute Deern". Unter seiner Anleitung entstand an Bord der Bark eine stilvolle Gaststätte. |
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