S e e n o t f ä l l e / U n f ä l l e
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Schiffsuntergang
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letzte Änderung: 30. Juni 2006

Tanker in Kiel zu früh vom Stapel gelaufen - ein Mitarbeiter verletzt

Kiel / Schleswig-Holstein - Ein großer Tanker hat am Freitag auf der Lindenau-Werft in Kiel versehentlich von selbst abgelegt. Der Zwischenfall habe sich am frühen Nachmittag bei den Vorbereitungen für den Stapellauf ereignet, teilte Werftchef Dirk Lindenau am Freitag mit.
Der 40.000-Tonnen- Doppelhüllen-Tanker ist 188 Meter lang. Aus noch ungeklärter Ursache hätten die Stopper auf der Ablaufbahn das Schiff nicht gehalten, so dass es in die Förde glitt. Ein Mitarbeiter sei gestürzt und ins Krankenhaus gebracht worden.
"Wir haben sofort die so genannte Sicherheitskette gelöst", erzählte Lindenau weiter. Arbeiter wurden von Bord geholt, Kräne stillgelegt, Stromverbindungen unterbrochen. Dann wurden zwei Mal sechs Werftarbeiter per Hubschrauber auf das Schiff abgeseilt und Schlepper angefordert. Zwei Stunden nach dem unfreiwilligen Stapellauf machte der Tanker wieder am Werftgelände fest. Lindenau rechnet nicht damit, dass das Schiff bei der Aktion Schaden nahm. "Die Taufe findet wie vorgesehen am Sonnabend statt", versprach er. Das Schiff ist für einen deutschen Reeder bestimmt. 
Quelle: N24 vom 30.06.2006

Ausflugsboot in der Wimsener Höhle gekentert

Hayingen / Wimsen (Baden-Württemberg) - Ein unfreiwilliges Bad im acht Grad kalten Wasser musste eine 16-köpfige Reisegruppe am Freitagvormittag in der Wimsener Höhle nehmen, nachdem das Ausflugsboot gekentert war. Die aus ganz Deutschland und Österreich stammenden Touristen hatten nach einer Fußwanderung kurz vor 11.30 Uhr eine Bootsfahrt in die Wimsener Höhle unternommen. Beim Wenden des Bootes geriet es jedoch in Schräglage, kenterte schließlich und alle 16 Ausflügler fielen ins kalte Wasser.
Der Bootsführer setzte daraufhin sofort einen Notruf ab, worauf ein weiteres Boot zu Hilfe kam und die gekenterten Männer und Frauen aufnahm. Außerdem waren in kurzer Zeit zwei Notarztwagen und ein Rettungswagen zur Stelle. Alle 16 verunglückten Personen wurden ärztlich untersucht. Es musste zum Glück jedoch nur eine Frau wegen Unterkühlung behandelt werden. Anschließend konnten alle Verunglückten zu ihrem Quartier in Gossenzugen zurückkehren.
Bei dem Bootsunglück entstand auch materieller Schaden, da Wertsachen wie Fotoapparate, Kameras und Handys beim Kentern des Bootes ins Wasser gefallen waren. Wie hoch der Schaden ist, muss jedoch erst noch festgestellt werden. Ob das Ausflugsboot überladen war oder ob eine andere Ursache zu dem Unglück geführt hat, wird von der Polizei derzeit noch untersucht. Das Ergebnis dürfte frühestens Mitte nächster Woche vorliegen. 
Die Wimsener Höhle oder - zu Ehren des Kurfürsten Friedrich I., der die Höhle 1803 besuchte - Friedrichshöhle ist die einzige mit einem Wassergefährt befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Sie befindet sich auf der Schwäbischen Alb, etwa drei Kilometer von Zwiefalten.
Quelle: tagblatt vom 30.06.2006

Kümo auf Schelde gestrandet

Walsoorden, Zeeland, Niederlande - Das holländische Kümo "Onderneming" lief am 29.6. um 10.20 Uhr auf einer Sandplate auf der Schelde auf Grund. Da das Schiff bei fallendem Wasserstand strandete, lag es zwei Stunden später hoch und trocken, nachdem Versuche des Kapitäns, aus eigener Kraft freizukommen, vom Nordostwind vereitelt wurden. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 30.06.2006

Ausgebrannter RoRo-Frachter gesunken

Terneuzen, Provinz Zeeland / Niederlande - Auf dem Kanal von Gent nahe Terneuzen sank am 29.6. am Kai einer Schleppreederei die halb abgewrackte Hulk des ausgebrannten maltesischen Frachters "Sea Trader", 8454 BRZ. Die Schlepper "Hendrik 3" und "Hendrik 5" machten am Wrack fest, um es zu stabilisieren. Die "Sea Trader" war am 16.7.2004 in Antwerpen in Brand geraten und während mehrerer Tage ausgebrannt. Die 5306 Tonnen verdrängende "Sea Trader" war im Rahmen einer 10er-Serie 1977 von Hollming Oy in Finnland als "Mekhanik Gerasimovs" erbaut worden. Sie war 123,65 Meter lang und 19,65 Meter breit. 5884 kW brachten 16,5 Knoten. Von der Latvian Shipping Co. in Riga ging sie 1998 nach Malta und lief 1998 als "Color Trader" zwischen Oslo und Kiel. 1998 wurde sie wieder zur "Mehanikis Gerasimovs" und 1999 in Hamburger Charter zur "CCTL Hull" zum Einsatz zwischen Hamburg und Hull. Im selben Jahr wurde sie zur "Sea Trader" im Liniendienst Kiel-St. Petersburg. 2003 bis 2004 folgten weitere Einsätze, bis das Feuer sie zerstörte. Danach wurde sie an Van Heyghen in Gent verkauft. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 30.06.2006

"Safmarine Agulhas" einige Meter bewegt

East London / Südafrika - Der gestrandete Bremer Frachter "Safmarine Agulhas" bewegte sich bei einem Bergungsversuch am Nachmittag des 29.6. bei Flut um einige Meter. Zwei Schlepper waren am Schiff fest, die "Impunzi" der Samsa am Bug, die "Smit Amandla" am Heck. Der Zug wurde auch während der folgenden Nacht aufrecht erhalten. Die Bedingungen vor Ort ändern sich indes kontinuierlich, eine niedrige Schwell am 29.6. kam den Bergern nicht zu Hilfe. Um 06.25 Uhr des 30.6. sollte wieder angezogen werden. Bei einem Scheitern dieses Bergungsanlaufes sollte die Ladung dann geleichtert werden. Die "Safmarine Agulhas" gehört F.A. und ist Charter der Safmarine Container Lines. Sie wurde 1995 als "Merkur Delta" bei der Stocznia Szczecinska, Stettin erbaut. Das 1730-TEU-Schiff ist 183,92 Meter lang und verdrängt 22996 Tonnen. Es läuft 19,6 Knoten. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 30.06.2006

Arbeiten an "Ocean Seraya" durch Monsun behindert

Karwar / Indien - Am 27.6. teilten die Manager des vor Indien zerbrochenen panamaischen Bulkers "Ocean Seraya", 38906 BRZ, mit, dass sie in Zusammenhang mit den lokalen Behörden Karwars und Smit Salvage alles verbliebene Öl auf dem Wrack beseitigen wollen. Seit der Strandung des 2001 erbauten Schiffes am 30.5. wurde rund um die Uhr daran gearbeitet. Alle zugänglichen Tanks und Abteilungen des Vor- und Achterschiffs wurden geleert. Die "Mahanuwara" wurde für weitere Arbeiten eingechartert, besonders im Hinblick auf eine Räumung des Vorschiffes. Dessen Abbergung wird aber durch die einsetzende Monsunzeit behindert, die Bergungsarbeiten gefährlich macht. Nach Ende der Monsun-Zeit soll die Situation erneut untersucht werden. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 30.06.2006

Kohlefrachter vor Bornholm gestrandet

Ostsee, dänische Gewässer - Der 2002 erbaute maltesische Bulkcarrier "Conrad Oldendorff", 39727 BRZ, (IMO 923 1298) lief auf dem Weg von Gdansk nach Alexandria, Ägypten, mit einer Ladung Kohle am 27.6. vor Bornholm auf 54 52.7N, 14 44.5 O um 20 Uhr auf Grund. Am 28.6. wurde ein Lloyd's Standard Form Bergungskontrakt mit Tsavliris Salvage unterzeichnet. Die Schlepper "Stevns Icecap" und "Stevns Iceflower" wurden am selben Nachmittag vor Ort erwartet, ebenso wie ein Bergungsteam aus Griechenland. Vor einer Bergung müssen wohl Teile der Ladung geleichtert werden. Das 225 Meter lange und 32 Meter breite, 7,5 Meter tief gehende und 76623 Tonnen verdrängende Schiff ist nicht leckgeschlagen. Das Schiff wurde 2002 als Panamax-Bulker von Inabari Shipbuilding abgeliefert. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 30.06.2006

Schubschiff beschädigte Fußballleinwand

Frankfurt am Main / Hessen - Gau auf dem Main: In Frankfurt hat ein Binnenschiff in der Nacht zum 29.6. gegen ein Uhr die große Videowand zur Übertragung der Spiele von der Fußball-Weltmeisterschaft beschädigt. Die Videowand in der Main-Arena ist die wichtigste Übertragungsmöglichkeit der WM-Spiele in Frankfurt; dort finden sich regelmäßig mehrere zehntausend Fans ein. Eine technische Überprüfung wurde für den Vormittag anberaumt. Der aus Bürgstadt kommende Schubverband mit einer Gesamtlänge von mehr als 170 Meter bestand aus einem Motorschiff und einem Güterschubleichter und befuhr den Main flussabwärts in Richtung Antwerpen. Auf Grund eines Fahrfehlers fuhr der Kapitän seinen mit sechs Brauereikesseln beladenen Schubverband an der nahe gelegenen Ignatz-Bubis-Brücke durch den falschen Brückenbogen und kollidierte mit dem im Fluss verankerten Ponton. Sein Schiff stoppte anschließend in Höhe des Gutleuthafens. Die Wasserschutzpolizei nahm den Schiffsunfall auf. Mit der technischen Überprüfung wurde eine Fachfirma beauftragt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Einsatz von "Smit Amandla" durch schweres Wetter verzögert

East London / Südafrika - Am Abend des 29.6. wurde die "Smit Amandla" vor East London erwartet. Schlechtes Wetter hatte die Anreise zu dem am 27.6. vor dem westlichen Wellenbrecher gestrandeten Frachter "Safmarine Agulha" verzögert. Die "Smit Amandla" hatte zuvor an der "Setsuyo Star" in False Bay standby gemacht. Auch ein Sikorsky S61 Helkopter soll assistieren und Crew übersetzen. Das Patroullienboot "Victoria Mxenge" wurde vom Umweltministerium engagiert. Der Frachter hat offenbar bei der Strandung seinen Wulstbug verloren, was auf die Kollision mit einem härteren Gegenstand hindeutet. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Die Bergung der Ölplattform "Petrobas XXI" kann jetzt beginnen

Tristan da Cunha Islands, St. Helena / UK - Der in Kapstadt stationierte Schlepper "Zouros Hellas" traf vor der südatlantischen Insel Tristan da Cunha ein, um mit der Bergung der Ölplattform "Petrobas XXI" zu beginnen, die sich auf dem Weg nach Singapur im mittleren Atlantik von der "Mighty Deliverer" losgerissen hatte. Sie war verschwunden gewesen, bis sie nahe Trypot Bay auf Grund sitzend entdeckt wurde. Die Firma Smit Salvage subkontrahierte dann die "Zouros Hellas" zur Bergung. Seit dem 22.6. liegt der Schlepper vor der Nordinsel vor Anker, die Crew inspizierte das Rig, wurde dann aber durch schlechtes Wetter behindert. Die "Zouros Hellas" kam 2005 nach Südafrika mit einer Barge, um Baumstämme aus der Ladung der "Kiperousa" vor East London zu bergen. Der Schlepper blieb danach vor Ort stationiert. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Frachter auf Schelde gestrandet

Terneuzen, Provinz Zeeland / Niederlande - Am 28.6. strandete morgens der Frachter "Egretta" aus Valetta auf der Schelde im Gent-Kanal nahe Terneuzen. Er wurde vom Schlepper "Braakman" befreit. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Widersprüchliche Angaben zu Seegefecht

Colombo / Sri Lanka - Die Streitkräfte in Sri Lanka haben am 28.6. einen Rebellenangriff auf einen Marinestützpunkt im Westen des Landes zurückgeschlagen. Das knapp einstündige Gefecht habe zwölf Rebellen und fünf Soldaten das Leben gekostet, sagte ein Marinesprecher. Patrouillenboote hätten die Angreifer entdeckt und Luftunterstützung angefordert. Kampfhubschrauber versenkten dann zwei Boote der Rebellen mit je sechs Mann an Bord. Die Rebellen bestätigten den Zusammenstoß, erklärten jedoch, sie hätten nur einen Mann verloren. Dagegen hätten sie sieben Soldaten getötet und ein Marineschiff versenkt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Russisches U-Boot sank auf letzter Reise

Ekho Moskvy-Radio berichtete am Dienstag, 27. 6. :   Am 26.6. sank ein unbemanntes, ausrangierte Diesel-U-Boot der russischen Marine. Das Schiff war in der Kurilen-Passage Petropavlovsk-Kamchatskiy, auf dem Weg nach China, als im Vorschiff Wasser eindrang. Das Boot begann über den Bug abzusacken. Der Schlepper versuchte noch, es in Sicherheit zu bringen, doch um 23.11 Uhr sank das Boot auf 60 Metern Wassertiefe. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Schiffskollision in Moskau

Moskau / Russland - Das Passagierboot "Moscow 183" kollidierte am 27.6. in Moskau mit der "Moscow 55", die an Backbord getroffen wurde. Ein Passagier wurde verletzt. Die "Moscow 183" wurde am Bug aufgerissen und schlug leck. Auch die "Moscow 55" wurde beschädigt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 29.06.2006

Segler in bayerischem See ertrunken

Schwabach, Mittelfranken / Bayern - (AP) Beim Versuch, sein Boot zu retten, ist ein 69-jähriger Münchner am Kleinen Brombachsee in Mittelfranken ertrunken. Die Leiche des Mannes wurde am Mittwochmorgen im Wasser treibend entdeckt, teilte die Polizei in Schwabach mit. Der Mann war vermutlich bei einem aufkommenden Sturm am Dienstagnachmittag seinem Katamaran hinterher geschwommen, der abgetrieben worden war. Das gekenterte Boot wurde noch am Abend etwa 300 Meter vom Ufer entfernt gefunden. Von dem Mann fehlte trotz sofort eingeleiteter Suche mit Tauchern und einem Polizeihubschrauber jede Spur. Wie es hieß, erlitt der 69-Jährige vermutlich einen Herzinfarkt. Er sei schwer herzkrank gewesen. 
Quelle: AP vom 28.06.2006

Segel-Boot gerammt

Wernsdorf, Dahme-Spreewald / Brandenburg - Dienstag gegen 18.45 Uhr kam es auf dem Wernsdorfer See zu einem Bootsunfall. Der Fahrer eines Powerbootes fuhr gegen ein am Steg befestigtes Segelboot. Dabei entstanden Beschädigungen am Außenbordmotor und am Heck des Segelbootes. Der Sachschaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher flüchtete vom Unfallort. 
Quelle: Polizei Brandenburg vom 28.06.2006

Rebellenangriff auf Marineschiffe in Sri Lanka

Colombo / Sri Lanka - Tamilische Rebellen haben nach Militärangaben zwei kleinere Schiffe der Kriegsmarine Sri Lankas angegriffen und eines in Brand geschossen. Zu einem Marineschiff, das vermutlich sieben Personen an Bord hat, sei der Kontakt abgebrochen.
Zu dem Seegefecht sei es gekommen, nachdem die Marinesoldaten ein Boot kontrollieren wollten, das vermutlich den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) gehörte, hiess es aus der Marine. Anschliessend hätten bis zu zehn Boote der Sea Tigers die Marineboote angegriffen.
Informationen über Opfer lagen zunächst nicht vor. Die Sea Tigers sind eine marine-ähnliche Untergruppierung der LTTE. Am Montag hatten vermutlich Rebellen bei einem Selbstmordanschlag einen General sowie drei weitere Menschen getötet. Die Regierung machte die LTTE auch dafür verantwortlich, diese bestritten jedoch eine Beteiligung.
Der südostasiatische Inselstaat - in dem eigentlich seit 2002 ein Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien herrscht - stand zuletzt nach schweren Gefechten zwischen Rebellen und Regierungstruppen am Rande eines neuen Bürgerkriegs. Allein in diesem Jahr starben bei den Auseinandersetzungen rund 700 Menschen. 
Quelle: SDA/baz vom 28.06.2006

Bergungsversuche für Containerfrachter vor East London gescheitert

East London / Südafrika - Der liberianische Containerfrachter "Safmarine Agulhas", 16.800 BRZ, liegt weiter vor East London fest. Das Schiff war beim Auslaufen nach Durban am 26.6. gegen 18 Uhr, 2 Stunden nach Hochwasser, bei kräftigem Wind und drei Metern Schwell 200 Meter vor dem westlichen Wellenbrecher des Hafens gestrandet. Zuvor war einen Kilometer vor der Küste die Maschine ausgefallen, hilflos wurde der Frachter auf eine Sandbank getrieben, wobei er den felsigen Wellenbrecher nur knapp verfehlte. Die zwei Hafenschlepper "Impunzi" und "Umthwalumi" eilten herbei und konnten trotz schwerer See eine Schleppverbindung aufbauen. Die von der wieder hochgefahrenen Maschine des Frachters unterstützten Befreiungsbemühungen schlugen aber bei 5 Meter hohen Wellen mehrfach fehl, die Trossen brachen. Daraufhin wurde Smit Salvage in Kapstadt auf LOF-Basis kontrahiert und entsandte ein Team zur Unglücksstelle. Die "Safmarine Agulhas" ist in Charter von Safmarine für den South Africa Europe Container Service (SAECS) und läuft regelmäßig südafrikanische Häfen an. Es wurde 1995 erbaut und gehört der deutschen Reederei Merkur Delta. Es wird gemanagt von F.A. Vinnen & Co in Bremen und lief zuvor als "Jolly Ocra", "CSAV Salerno" und "Merkur Delta".
Bislang ist das Schiff intakt geblieben. Aus False Bay lief inzwischen der SMIT-Schlepper "Smit Amandla" aus. Er soll im Laufe des heutigen Tages eintreffen. Auch das Ölbekämpfungsschiff "Kuswag IV" ist auf dem Weg nach East London. An Bord des Havaristen sind 662 Tonnen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 28.06.2006

Bootsbrand vor Seattle

Bainbridge Island, Washington, USA - Das Bainbridge Island Police Department Löschboot, ein Löschboot aus Seattle und vier Schiffe der US-Coast Guard waren vor Bainbridge Island am 27.6. im Einsatz, um ein brennendes Boot zu löschen. Um 16.30 Uhr wurde gemeldet, dass ein 44 Fuß langer Kabinenkreuzer brannte. Das Polizeiboot "Marine 81" konnte den Brand mit Unterstützung der Feuerlöschboote erfolgreich bekämpfen. Die Küstenwache richtete in der Zeit eine Sicherheitszone um den Havaristen ein. Der Skipper und zwei Bordhunde konnten sich auf ein Dinghi flüchten und wurden von der Küstenwache aufgenommen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 28.06.2006

Main-Donau-Kanal: Fahrgastschiff rammt Schleuse bei Berching

Berching, Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz / Bayern - Ein Aushilfskapitän hat mit einem Fahrgastschiff die Schleuse bei Berching (Main-Donau-Kanal) gerammt. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch mindestens 20.000 Euro Schaden an dem holländischen Schiff, das zum Unfallzeitpunkt ohne Fahrgäste unterwegs war.
Nach Angaben der Polizei wurde dem 68jährigen Aushilfskapitän am Montag um 16.25 Uhr eine kurze Unachtsamkeit zum Verhängnis. Der Niederländer war von Melk in Österreich aus gestartet, um das Fahrgastkabinenschiff nach Amsterdam zu überführen.
Beim Einfahren in die Schleuse Berching war der Mann aufgrund starken Seitenwinds kurz abgelenkt und vergaß deswegen das Steuerhaus mittels Hydraulik nach unten zu fahren. Dieses war etwa sieben Meter über der Wasserlinie ausgefahren. Das Steuerhaus prallte deswegen gegen einen Betonträger der Schleuse. Dadurch wurde das Steuerhaus stark beschädigt, es entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Weiterfahrt wurde von den Beamten der Wasserschutzpolizei Beilngries wegen der starken Schäden unterbunden. Am Dienstag soll noch im Laufe des Tages durch eine Schiffsuntersuchungskommission festgestellt werden, ob das Schiff seine Fahrt fortsetzen kann. 
Quelle: Neumarkt online vom 27.06.2006

Petersburg: Nächtliche Kollision auf der Newa

St. Petersburg / Russland - In der Nacht auf Dienstag rammte ein Frachtschiff einen Pfeiler der Litejny-Brücke. Schiff wie Brücke wurden nur leicht beschädigt, so dass der Frachter seinen Weg fortsetzen konnte.
In den letzten Jahren sind solche Unfälle während der Schifffahrtssaison keine Seltenheit. Sie passieren des Nachts, wenn die Frachtschiffe die aufgeklappten Newa-Brücken passieren. Diesmal ging es glimpflich aus. Obwohl für heute eine genaue Untersuchung der Litejny-Brücke angesetzt wurde, ist schon jetzt klar, dass sie "nur ein paar Kratzer abbekommen hat". 
Quelle: rufo vom 27.06.2006

Frachter strandete vor East London

East London / Südafrika - In der Nacht zum 26.6. lief der Frachter "Safmarine Agulgas" nach Maschinenausfall kurz vor East London auf Grund. Zwei Hafenschlepper waren bislang nicht in der Lage, den Havaristen freizubekommen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 27.06.2006

Kombinierte Rettungsaktion für Schiffbrüchige

Cape Romano, Florida / USA - Am 25.6. sank gegen 18.45 Uhr das 44 Fuß lange Sportboot "Bullish Reward" 25 Meilen westlich von Cape Ramono, Florida. Ein C-130-Suchflugzeug aus Clearwater assistierte bei der Rettung der dreiköpfigen Crew, die in eine Rettungsinsel gegangen war. Es kontaktierte den in der Nähe gesichteten Kutter "Angelina" und bat ihn um Bergung der Schiffbrüchigen. Danach wurden sie an ein Boot der Küstenwachstation Fort Myers übergeben, das sie zur Coast Guard Station Fort Myers Beach brachte. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 27.06.2006

Gestrandeter Schlepper blockierte Kanal

Crescent Beach, St. Johns, Florida / USA - Am 24.6. lief im Interküsten-Wasserweg nahe Crescent Beach, Bereich Jacksonville, um 04.30 Uhr der 40 Fuß lange Schlepper "E.R. Adams" auf Grund, während er ein 1200 Fuß langes Baggerrohr schleppte. Das Baggerrohr blockierte zunächst den Verkehr, konnte dann aber von anderen Schleppern aus dem Weg gezogen werden. Als Küstenwachinspektoren vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass der Kapitän keine gültige Lizenz besaß, keine Navigationslichter führte und die Feuerlöschausrüstung mangelhaft war. Die "E.R. Adams" wurde daraufhin stillgelegt, bis sie am 25.6. von einem anderen Schlepper zum Zielhafen gebracht wurde. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 27.06.2006

13 Vermisste nach Kollision vor China

Zhuhai, Guangdong / China - Am 22.6. sank nach einer Kollision mit dem Frachter "Pacific Adventurer", 23.700 tdw, der China Navigation Co. ein 520 Tonnen großes chinesisches Marineschiff vor der Guangdong Province. 13 Mann der 63-köpfigen Crew des Marineschiffes wurden danach vermisst, vier Schwerverletzte wurden gerettet. Das Unglück ereignete sich in der Mündung des Pearl River nahe Zhuhai. Ein Drittel des Schiffes war bei dem Zusammenstoß abgerissen worden und sank unmittelbar darauf, wobei vier Personen starben. Das gesunkene Schiff war mit einer in Russland gefertigten AK-176-Kanone bewaffnet. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 27.06.2006

Bohrinsel vor Vietnam beschädigt

ENSCO International Inc. berichtete am 19. Juni, dass die Bohrinsel "ENSCO 107", ein KFELS Mod V-B jackup, bei Beladungsarbeiten vor Vietnam beschädigt wurde. Die Anlage war herabgespindelt worden und befand sich im Schlepp nach Vung Tau. Nun sollen die Schäden beim Keppel FELS Shipyard in Singapur beseitigt werden. Der Schaden beträgt rund 5,5 Millionen Dollar und soll binnen 60 Tagen ausgebessert sein. Die "Ensco 107" ist von der Korean National Oil Company kontrahiert, sieben Bohrungen vor Vietnam durchzuführen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 27.06.2006

Indonesien: Neun Tote und 25 Vermisste nach Fährunglück

Jakarta / Indonesien - Nach einem Fährunglück in Indonesien am letzten Donnerstag sind den Behörden zufolge am Montag (26.6.) acht Leichen geborgen worden. Ein Toter sei bereits am Wochenende aus dem Wasser gezogen worden. Nachdem die Fähre "Surya Makmur Indah" am Donnerstag nahe der Insel Sumatra bei schlechtem Wetter und starkem Wellengang sank, wurden 95 Menschen gerettet. 25 weitere wurden am Montag noch vermisst.
Die Leichen seien nur schwer zu identifizieren, sagte ein Vertreter der Rettungs- und Sicherheitskräfte. "Ich denke, die Menschen waren zu lang im Meer und sind verdurstet. Es ist schwer festzustellen, wer sie waren." Die Fähre sei auf ihrem Weg zur Nias-Insel am Donnerstag Leck geschlagen und dann bei starkem Wellengang gesunken.
Fährschiffe gehören in Indonesien zu den gebräuchlichsten Transportmitteln, die zwischen den 17.000 Inseln des Landes verkehren. Sie sind wesentlich billiger als Flugverbindungen, die Sicherheitsstandards werden jedoch nicht immer eingehalten. Oft haben die Boote zu viele Passagiere und Güter an Bord. 
Quelle: APA vom 26.06.2006

48-jähriger Mann bei Raftingunfall ertrunken

Schönau am Königssee / Bayern - Bei einem Raftingunfall in Schönau am Königssee im Landkreis Berchtesgadener Land ist ein 48-jähriger Mann in den Fluten ertrunken. Wie die Polizei Traunstein am Montag mitteilte, kenterte am Sonntag auf der Königsseer Ache aufgrund einer Wasserwalze das Boot, in dem sich der Mann mit weiteren drei Personen und einem Raftguide befand. Der Mann trieb ab und ertrank den Angaben zufolge trotz guter Ausrüstung wie Neoprenanzug, Wildwasserhelm und Schwimmweste. Der Verunglückte wurde Polizeiangaben zufolge erst nach vier Kilometern aus dem Wasser gezogen. Vier Personen, darunter der Führer, konnten sich an das Ufer retten. Es werde jetzt geprüft, ob ein Verschulden des Raftguide vorliegt. 
Quelle: ddp vom 26.06.2006

Yacht in der Westerschelde gestrandet

Westerschelde, Zeeland / Niederlande - In der Everingen lief eine Yacht am 25.6. auf Grund. Die "Multraship Responder" sollte das Schiff befreien, das Rettungsboot "Zeemanshoop" kam ebenfalls zur Unglücksstelle. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

Autofrachter strandete vor Port Canaveral

Florida / USA - Vor Port Canaveral strandete am 25.6. der 590 Fuß lange Autofrachter "Shenandoah Highway". Er kam aus Southampton und wollte gegen 05.30 Uhr nach Port Canaveral einlaufen, als er festkam. Vier Schlepper befreiten das Schiff. Es soll vor Erteilen einer Einlaufgenehmigung erst von Tauchern untersucht werden.
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

Reparaturplan für lecken Bulker

False Bay / Südafrika - Am 19.6. begannen die Reparaturarbeiten auf dem 88.921 BRZ großen Bulkcarrier "Setsuyo Star", der am 13.6. in False Bay mit Wassereinbruch in Laderaum 1 vor Anker ging. Die örtliche Firma Dormac wurde beauftragt, einen Reparaturplan, der wohl die Montage eines Kofferdamms beinhalten wird, zu erarbeiten. Der Abschluss der Arbeiten wird um den 10.7. erwartet. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

"Taklift 7" soll "Michelle" bergen

Den Helder, Provinz Nordholland / Niederlande - In Den Helder liegt derzeit der Schwimmkran "Taklift 7" mit dem Schlepper "Asterix". Der Kran soll die vor Holland gesunkene "Michelle" in 2 Stücken heben.
Der Frachter "Kiefernwald" hatte am 26.8.2005 vor Holland den Frachter "Michelle" versenkt.
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

Bark brannte vor Aruba

Aruba (Insel), Karibik - Die Bark "Gaviota III" geriet am Abend des 23.6. ggegen 18 Uhr vor den niederländischen Antillen in Brand. Der Küstenwachkutter löschte das Feuer auf der 2 Meilen vor Aruba treibenden Bark. Ein Lager mit WC-Papier brannte mit starker Rauchentwicklung. Während das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde, schleppte das Küstenwachboot "Panter" den Havaristen in den Hafen von Barcadera, wo die Feuerwehr bereits wartete. Nach eineinhalb Stunden war der Brand gelöscht. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

Schiff strandete vor Gruinard-Island (Anthrax Insel)

Gruinard Island , Schottland / UK - Das norwegische Marineschiff "Neptune Warrior" lief bei einem Manöver vor dem berüchtigten Anthrax Insel "Gruinard" vor der schottischen Küste auf Grund. Taucher fanden keine Schäden am Schiff. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006
Info: 1942 hat Großbritannien auf der Insel Guida bzw. "Gruinard-Island" Milzbranderreger (Anthrax) ausprobiert, die Insel war fast fünfzig Jahre lang Sperrgebiet. Daher wird die "Gruinard-Insel" auch als Anthrax Insel bezeichnet.

Öl läuft aus Kutterwrack

Oak Harbor, Whidbey Island, Washington / USA - Am 22.6. sank nahe Oak Harbor, Whidbey Island, der 32 Fuß lange Krabbenkutter "Matika Jo" gegen 18 Uhr. Er ging vor Polnell Point auf 20 Fuß Wassertiefe unter. Öl lief aus. Das Schiff hatte 200 Gallonen Öl an Bord. Die Global Diving and Salvage soll das Wrack untersuchen und die Tanks verschließen.
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Öltank überflutete Maschinenraum

Middleton Island, Alaska, USA - Am Abend des 22.6. verhinderte die Crew des Küstenwachkutters "Hickory" den Untergang des Kutters "Aleutian" 25 Meilen südwestlich von Middleton Island nahe Seward. Ein Öltank war aufgerissen und hatte den Maschinenraum mit 450 Gallonen Diesel-Wassergemisch überflutet. Das Schiff entwickelte Backbordschlagseite. Es wurde Erlaubnis erteilt, das Gemisch auszupumpen, um ein Kentern abzuwenden. Danach konnte die Maschine wieder gestartet werden. Die "Hickory" begleitete den Kutter nach Seward. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

"Selendang Ayu"-Reinigung abgeschlossen

Spray Cape, Unalaska Island, Alaska / USA - Die Reinigungsarbeiten nach der Strandung der "Selendang Ayu" vor Spray Cape, Unalaska Island, wurden jetzt für abgeschlossen erklärt. Der Frachter war am 8.12. dort gestrandet und zerbrochen. Dabei liefen rund 336000 Gallonen Öl aus. Jetzt fanden sich keine Ölspuren mehr am Wrack. Zuletzt war im Oktober 2005 Öl gesichtet worden, als Stürme das Heck bewegten. Die Position des Bugs blieb unverändert. Weitere Reinigungsarbeiten würden mehr Schaden als Nutzen anrichten. Eine Bergungsfirma demontierte derweil Schornstein und Teile der Achterschiffsaufbauten. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 26.06.2006

Deutscher Tourist überlebt Bootsunglück im Norden Norwegens -
drei norwegische Fischer ertrinken

Oslo / Norwegen - Bei einem Bootsunglück in einem nördlichen Fjord sind drei norwegische Fischer ertrunken. Ein deutscher Tourist konnte sich dagegen retten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach kenterte das Boot bei hohem Wellengang im Mefjord unweit von Tromsö. Dieser ist für plötzliche starke Strömungen berüchtigt. Der tödliche Unfall ereignete sich nur 20 Meter vom Ufer entfernt. Dem Deutschen, dessen Name mit bekannt gegeben wurde, gelang es, sich an dem gekenterten Boot festzuhalten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Er musste wegen Unterkühlung im Krankenhaus behandelt werden, war jedoch in gutem Zustand. 
Quelle: AP vom 23.06.2006

Motorboot mit sechs Mann Besatzung gekentert

Steyr /Oberösterreich - Ein Motorboot mit sechs Mann Besatzung ist in der Nacht auf Sonntag auf der Enns in Steyr gekentert. Feuerwehr, Rettung und Polizei, die sich auf Grund des Stadtfestes in der Nähe aufhielten, konnten die Besatzung bergen.
Das Boot war gegen 22.30 Uhr im Bereich zwischen Zusammenfluss von Enns und Steyr gekentert. Eine Funkstreifenbesatzung bemerkte vom Ortskai aus das in der Flussmitte treibende Boot, auf dem sich noch eine Person aufhielt, fünf weitere schwammen neben her. Feuerwehr, Rettung und Polizei, die sich auf Grund des Feuerwerks beim Stadtfest in der Nähe befanden, leiteten sofort einen groß angelegten Rettungs- und Sucheinsatz ein. Mit den fünf schwimmenden Personen wurde vom Ufer aus Kontakt gehalten, so die Polizei. Dadurch gelang es den Verunglückten, zirka 100 Meter stromabwärts das Ufer zu erreichen. Der Schiffsführer wurde von der Wasserwehr geborgen. Die sechs Personen im Alter zwischen 22 und 28 Jahren wurden von der Rettung betreut, eine Einlieferung in das Krankenhaus war nicht erforderlich.
Am Sonntagvormittag wurden Ermittlungen zum Unfallverlauf durchgeführt, so die Polizei. Ursache für das Kentern des Bootes dürfte laut Angaben des Schiffsführers ein Wendemanöver gewesen sein.
Quelle: ORF vom 25.06.2006

Schiffscrew rettet sich von brennendem Öltanker im Golf von Bengalen

Chittagong / Bangladesch - Durch einen Sprung ins Wasser hat sich die gesamte Schiffscrew eines brennenden Öltankers im Golf von Bengalen retten können. Alle 44 Crewmitglieder wurden von der Marine Bangladeschs geborgen, wie der Chef des Hafens von Chittagong, Shahadat Hossain, am Samstag mitteilte. Drei Menschen hätten leichte Verbrennungen erlitten. Drei Stunden lang kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen auf der "Bangla Sourav", bevor das Schiff sank. Der Tanker gehört zur Bangladesh Shipping Corporation (BSC). Das Unglück ereignete sich bei Reinigungsarbeiten. Die Explosion riss den Schiffsboden auf.
Quelle: AFP vom 24.06.2006

Binnenschiff schlug auf Elbe leck

Dresden / Sachsen - Auf der Elbe bei Dresden ist in der Nacht zum 23.6. ein tschechisches Frachtschiff havariert. Die Feuerwehr pumpte rund 18 Kubikmeter kontaminiertes Wasser ab. Das Schiff hatte in der Nähe von Pirna den Flussgrund berührt, wodurch der Rumpf aufgerissen worden und Wasser eingedrungen war. Um ein Sinken des Schiffes zu verhindern, machte der Kapitän unter Aufsicht der Wasserschutzpolizei im Alberthafen fest. Der aufgerissene Rumpf wurde dort von Tauchern abgedichtet. Die Schadenssumme stand noch nicht fest. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Fähre sank im Unwetter vor Indonesien

Medan, Nord Sumatra / Indonesien - Nach dem Untergang der Fähre "Surya Makmur Indah" vor der indonesischen Insel Sumatra am 22.6. suchten Marineschiffe nach zunächst 39 Vermissten . Mehr als 90 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Unter den Vermissten sind auch drei Amerikaner und zwei Australier. Die Fähre war auf dem Weg von Sibolga an der Nordwestküste Sumatras zur Insel Nias in stürmische See geraten und gesunken. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Verschwundene Bohrinsel zufällig entdeckt

Tristan da Cunha (Inseln), St. Helena - Am 22.6. wurde der Bergungsschlepper "Zouros Hellas" vor Tristan da Cunha im Südatlantik erwartet, um den Halbtaucher "Petrobas XXl", der am Südostende der Insel Trypot Bay strandete, zu übernehmen. Die Insel wurde von dem Schlepper "Mighty Deliverer" von Brasilien nach Singapur über Kapstadt gezogen, als sie sich in schwerem Wetter im März losriss und zunächst verschwand. Auch der Schlepper "Ruby Deliverer" konnte die Insel nicht wiederentdecken. Anfang Juni entdeckte eine Gruppe von Bewohnern, die den fast unbewohnten Südosten der Insel besuchte, um Schafe einzubringen, die Insel auf einer Sandbank 250 Meter vom Strand entfernt. Ein kleiner Ölfilm lag um die Insel. Am Nachmittag des 22.6. wurde nun der von Smit Salvage entsandte Schlepper vor der Insel erwartet, der eine harte Überfahrt zu absolvieren hatte. Die Insel soll nach ihrer Bergung in Kapstadt untersucht werden. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Stahlladung wird in Antwerpen gehoben

Antwerpen / Belgien - Im Hansa-Dock von Antwerpen hebt gegenwärtig eine Berungsfirma die Stahlladung des gesunkenen Binnenschiffes "Thor". An der Bergung sind Schlepper "Grönland", Bergungsschiff "Jumbo" und Ponton "Zeevang" mit 2 Mobilkränen beteiligt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Frachter schlug vor Miami leck

Miami, Florida / USA - Am 22.6. schlug der 184 Fuß lange Frachter "Sea Taxi" um 23.40 Uhr 12 Meilen nordöstlich von Miami Beach, Florida, leck. Die fünfköpfige Crew erbat sofortige Hilfe. Die Coast Guard entsandte einen HH-65 Dolphin Helikopter der Coast Guard Air Station Miami, ein Rettungsboot der Coast Guard Station Miami Beach und den 110 Fuß langen Coast Guard Cutter "Sitkinak" aus Miami. In den Maschinenraum drangen minütlich 120 Gallonen Wasser ein. Es gelang, den Wassereinbruch durch ein Team der "Sitkinak" zu stoppen. Die "Sea Taxi" durfte mit Schlepperhilfe in den Miami River einlaufen und mit Ölschlängeln umgeben zu Untersuchungen und Reparaturen verankert werden. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Schwere Fährkollision vor Sardinien

Olbia, Sardinien / Italien - In dichtem Nebel kollidierten am 21.06. gegen ein Uhr, 8 Meilen vor Olbia, die Fähren "Moby Fantasy", 9120 BRZ, und "Nuraghes", 37536 BRZ, der Tirrenia die Navigazione. Die "Moby Fantasy" traf die andere Fähre an Steuerbord und schlug leck. Die Besatzung ließ nach Generalalarm die Rettungsmittel klar machen. Die 1976 erbaute "Moby Fantasy" lief gerade aus Olbia aus, die 2004 erbaute "Nuraghes" lief von Civitavecchia kommend ein. Die Passagiere der "Nuraghes" wurden von einer SNAV-Fähre übernommen, die anderen von der "Moby Aki". Drei Mann wurden verletzt. Die "Moby Fantasy" wurde mit Steuerbordschlagseite nach Golfo Aranci gebracht. Die "Nuraghes" wird nun u.a. von der Schnellfähre "Capricorn 1" ersetzt.
Bereits am 12.9.03 war die "Moby Magic" nach einem Wassereinbruch im Maschinenraum vor der Küste Sardiniens evakuiert worden. Die aus Livorno kommende "Moby Magic" hatte offenbar beim Anlaufen des Hafens von Olbia Grundberührung gehabt. Die Fähre trieb mit Schlagseite rund drei Meilen vor Porto Cervo an der Costa Smeralda. An Bord des Schiffes waren 160 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Einige der Geretteten wurde nach der Ankunft an Land mit kleineren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Versuche, die Fähre zu bergen, wurden durch den starken Wind behindert. Bei der Rettungsaktion waren auch mehrere Schiffe der Küstenwacht im Einsatz, die Menschen an Land brachten.
Der Reederei Moby Lines gehörte auch die Fähre "Moby Prince", die am 10.04.1991 mit einem Öltanker kollidiert und in Brand geraten war. Damals starben 143 Menschen. Nur eine Person überlebte. Die "Moby Prince" wurde ausgebrannt nach Golfo Aranci geschleppt und dann abgewrackt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 23.06.2006

Regatta durch Sturm zerzaust

Stornoway Coastguard, Schottland / UK - In der Nacht zum 21.6. gegen 11:30 Uhr erhielt die Stornoway Coastguard einen Notruf der Yacht "Night Challenge", die Sturmschäden erlitten hatte. Das RNLI Lifeboat aus Barra schleppte die Yacht nach Castlebay. Wenig später meldete die Yacht "Ruffian", sie sei bei 45 Knoten Wind auf Grund gelaufen. Sie kam aber aus eigener Kraft wieder frei. Am Morgen erbat um 08:30 Uhr die Yacht "Vijaya" Assistenz und wurde ebenfalls durch das Barra-Rettungsboot nach Castlebay geschleppt. Um 10.45 Uhr meldete sich die "Blue Demon" mit Sturmschaden. Alle Boote nahmen an einer Regatta teil. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 22.06.2006

Motorschiff fährt sich bei Emmerich fest

Emmerich / Nordrhein-Westfalen - Am Mittwoch, 21.06.2006, gegen 06.30 Uhr, kam bei Rhein-km 850,8 rechtsrheinisch, Ortslage Emmerich, das Motorschiff "Engelina II", Heimathafen Amsterdam, leer in der Talfahrt, auf einer Kribbe fest. Die Schifffahrt war nicht beeinträchtigt, Wassereinbruch oder Personenschäden gab es auch nicht. Das MS ist durch das SB "En Avant" gegen 09.41 Uhr freigeturnt worden und hat seine Fahrt ohne offensichtliche Schäden fortgesetzt. Die Wasserschutzpolizei Emmerich bearbeitet den Unfall. 
Quelle: WSP NRW vom 22.06.2006

Feuer auf Tanker in Lagos gelöscht

Lagos / Nigeria - Die zwei verletzten Besatzungsmitglieder des am 20.6. in Lagos explodierten Produktentankers "Tutuma", 9,810 tdw, sind in kritischem Zustand im Krankenhaus. Das Feuer auf dem 1978 erbauten Schiff ist derweil mithilfe von Schleppern gelöscht. Es entstand beim Umladen von Motoröl an Land, das Schiff wurde nach vorherigen Maschinenproblemen repariert. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 22.06.2006

Schlepper auf dem Hudson River rammte Brücke

Albany, Dutchess County , New York / USA - Im dichten Nebel auf dem Hudson River rammte am 20.6. um 4:30 a.m. der 90 Fuß lange Schlepper "Cheyenne" die Poughkeepsie Railroad Bridge im Dutchess County, Albany. Er war mit zwei Schrott- und Steinbargen unterwegs. Eine Barge schlug leck und wurde mit Pumpen über Wasser gehalten. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 22.06.2006

Fährunglück vor Hongkong

Zhuhai, Guangdong Province / China - Nach Kollision der Festlandfähre mit einer Hong Kong-Macau-Fähre mussten die 92 Passagiere von deren Bug gerettet werden, der einzig noch aus dem Wasser ragte. Die Fähre war von Zhuhai nach Guishan Island unterwegs, als sie gegen 10 Uhr (19. Juni Ortszeit) mit der New World First Ferry zusammenstieß, die von Macau nach Hong Kong lief. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Auslaufen aus Macau. Die Schiffbrüchigen wurden von der nur leicht beschädigten, mit 42 Personen besetzten anderen Fähre und Hilfsschiffen gerettet und später auf andere Schiffe übergesetzt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 22.06.2006

Ein Vermisster nach Kutterunglück

Lydstep, Pembrokeshire, Wales / UK - Am 18.6. wurde gegen Mitternacht die Milford Haven Coastguard alarmiert, dass der Kutter "Pamela S" mit zwei Mann nicht nach Lydstep zurückgekehrt war, wo er gegen 20 Uhr erwartet wurde. Ein Rettungsteam in Tenby suchte die Küstenlinie ab, ein Hubschrauber in Chivenor und das Rettungsboot von Tenby wurden alarmiert. Um 02.45 Uhr wurde einer der Fischer auf Pendine Beach gefunden. Der andere wurde noch vermisst. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 22.06.2006

Das Seebäderschiff "Wappen von Hamburg" müßte wegen eines Defektes umkehren
Die "Atlantis" sofort nach Cuxhaven beordert

Cuxhaven / Niedersachsen ­ Wohl allen mit dem Helgoland-Verkehr befassten Personen stockte am Mittwochvormittag der Atem. Wie das sprichwörtliche Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, dass die "Wappen von Hamburg" auf halber Strecke mit einem Maschinenschaden liegen geblieben ist.
Tatsächlich tauchte das Flaggschiff der deutschen Seebäderflotte kurz vor 13 Uhr nicht vor Helgoland sondern wieder vor der Kugelbake auf und machte mit Schlepper-Assistenz im Fährhafen fest. Für die Passagiere gab es das Geld zurück.
"Von einem technischen Defekt war da die Rede", schilderte das Ehepaar Hübner, das in Cuxhaven Urlaub macht, das Erlebte. "Das wurde über Lautsprecher durchgesagt und dann ging's zurück." Ungefähr auf Höhe der Insel Scharhörn habe die "Wappen von Hamburg" kehrt gemacht, ergänzt Florian Ruhberg (Hannover). Kam das Schiff überhaupt noch aus eigener Kraft vorwärts? "Schon", antwortet Manfred Gebauer. "Aber wir sind halt die ganze Zeit vor uns hin getuckert. Genau so langsam wie jetzt zum Schluss beim Einlaufen."
Währenddessen wurden Erinnerungen an 2005 wach. Da war zu Beginn der Saison die "Atlantis" mit einem Maschinenschaden ausgefallen und den Rest des Jahres nicht mehr in Fahrt gekommen. Doch FRS-Sprecherin Birte Dettmers zerstreute bereits am Nachmittag derartige Befürchtungen.
Ein beschädigter Turbolader war als Ursache ausgemacht und kurz nach 15 Uhr teilte Dettmers hörbar erleichtert mit: "Ein Ersatzteil ist gefunden und schon auf dem Weg nach Cuxhaven." Die Reederei hoffe, das Schiff binnen weniger Tage wieder in Fahrt zu bringen.
Auch sonst lief das Krisenmanagement weitgehend reibungslos. Die für die FRS zwischen Bremerhaven und Helgoland verkehrende "Atlantis" wurde schon für den Abend nach Cuxhaven beordert. Für die morgens in Bremerhaven an Bord gegangenen Passagiere standen Busse bereit. Die kommenden Tage wird die FRS täglich um 10.30 Uhr mit der "Atlantis" von der Innenkante Alte Liebe aus Kurs auf Helgoland nehmen. Passagiere, die um 9.15 Uhr an der Bremerhavener Seebäderkaje stehen, werden kostenlos per Bus an die Elbmündung gefahren. 
Quelle: CN-online vom 21.06.2006

Brunsbüttel Schleuse - Seemann schwer verletzt

Brunsbüttel / Schleswig-Holstein - Das niederländische Tankmotorschiff "Coralwater" machte am heutigen Morgen in der Schleuse von Brunsbüttel fest. Bei diesem Manöver kam es zum Bruch einer Festmacherleine. Dabei erlitt ein 43 jähriger ukrainischer Seemann eine offene Unterschenkelfraktur. Rettungskräfte der Feuerwehr Brunsbüttel konnten unter Einsatz einer Fähre und Drehleiter den Verletzen bergen und dem Krankenhaus in Brunsbüttel zuführen. Die Ermittlungen der Wasser-schutzpolizei Brunsbüttel zur genauen Ursache dauern derzeit noch an. 
Quelle: WSP SH vom 21.06.2006

Überladene Fähre sank auf Nil

Assiut / Ägypten - Am 21.6. sank in Ägypten eine kleine Nil-Fähre. Dabei kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Es war unklar, wie viele Menschen insgesamt an Bord der Fähre waren, die Passagiere von der Stadt Assiut am Westufer zum Ostufer des Nils brachte. Die Fähre war nur für vier Passagiere zugelassen. Sie kenterte, weil sie überladen war. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Tankleichter in Lagos explodiert - 5 Tote und mehrere Verletzte

Lagos / Nigeria - Das Leichterschiff "Tutuma" explodierte am 20.6. mit 5,000 Kubikmeter Petroleumprodukten am Obat Petroleum Depot, in Lagos. Fünf Menschen starben, weitere wurden z. T. schwer verletzt. Zuvor war tagelang aus einem Leck Petroleum in den Maschinenraum geflossen. Das Fahrzeug wurde in Flammen gehüllt aus dem Hafenbereich gezogen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Brand auf der "Maersk Gateway" bringt Terminplan durcheinander

Odense / Dänemark - Die Ablieferung des Containerliners "Maersk Gateway" der am 9.Juni in der Endausrüstung bei A.P.Möllers konzerneigener Werft in Odense war, wird sich wohl aufs dritte Quartal 2006 verzögern. Das Feuer entstand wohl durchSchweißarbeiten in der Nähe der Maschine. Da wegen der Bauarbeiten zahlreiche Brandtüren offen standen, konnte es sich nach oben ausbreiten und das gesamte Deckshaus zerstören. Offenbar wurde aber die Hauptmaschine des Schiffes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Nach Demontage des ausgebrannten Aufbaus soll das Deckshaus durch das bereits weitgehend fertiggestellte Deckhaus des Folgebaus L-204 ersetzt werden. Ob das ausgebrannte Deckshaus verschrottet wird oder ob es wiederhergestellt und auf einen späteren Neubau der Serie gesetzt werden kann, ist noch unklar. Die Entscheidung hängt von einer detaillierten Begutachtung der Schäden ab. Die Ablieferung der folgenden Einheiten wird sich durch das Unglück ebenfalls zeitlich nach hinten verschieben. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Bulkcarrier sank mit Kohle

Somalia (Staat am Horn von Afrika) - Vor der Küste Somalias sank am 20.6. der Bulkcarrier "Kanaya" mit 20.000 Tonnen Kohle. Zwei Schiffe wurden in das Seegebiet geschickt, um der Crew zu Hilfe zu kommen. Sie flüchtete sich zuvor in Rettungsinseln. Unklar ist noch, ob der Name des Schiffes korrekt wiedergegeben wurde, da sich kein solches Schiff in den Listen findet. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Schiffbrüchiger schwamm vier Meilen an Land

Lydstep, Pembrokeshire, Wales / UK - Der britische Kutter "Pamela S" wurde mit 2 Mann Crew seit dem 18.6. vor Lydstep Pembrokeshire vermisst. Ein Mann wurde nun lebend auf den Pendine Sands nach 11 Stunden gefunden. Er war 4 Meilen an Land geschwommen und wurde mit Unterkühlungen ins West Wales General Hospital gebracht. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Kutter wurde zweimal geborgen

Sitka, Alaska / USA - Am 18.6. barg die amerikanische Küstenwache 2 Mann von dem Kutter "Pacific Star" im Sitka Sound ab. Das Boot hatte um 09.03 Uhr Notrufe nach Maschinenausfall gesendet, weil es zu stranden drohte. Daraufhin lief das Hilfsboot "Noreen Kay" aus. Es gelang später der "Just for You", die "Pacific Star" in flaches Wasser zu ziehen. Dann aber brach die Schlepptrosse, und der Kutter driftete wieder auf die ursprüngliche Position. In einem zweiten Anlauf gelang es der "Noreen Kay", den Havaristen nach Sitka einzubringen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Kein Öl mehr auf "Ocean Seraya"

Karwar / Südindien - Am 15.6. war das gesamte Bunkeröl aus dem am 30.5. vor Karwar, Südindien, nahe dem Oyster Rock Leuchtturm gestrandeten Bulker "Ocean Seraya", 38906 BRZ entfernt, nachdem zuletzt aus den Bunkertanks 2 und 4 Öl ausgepumpt wurde. Smit Salvage war noch mit dem Skiimmen von Ölresten in den Laderäumen und dem Maschinenraum sowie der Umgebung des mit Backbordschlagseite in zwei Teile zerbrochenen Frachters beschäftigt. Dazu wurde ein Generator auf das Wrack gebracht und die Ladekräne wieder in Betrieb gesetzt. Die Umweltschäden durch die Strandung konnten so minimal gehalten werden. Das Öl wurde seit dem 7.6. auf die längsseits liegende "Onyx" gepumpt. Die "Ocena Seraya" hatte insgesamt 150 Tonnen Bunkeröl im Vorschiff und 126 Tonnen im Achterschiff an Bord. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Bulker übersah Kutter

Rose Blanche, Newfoundland und Labrador / Canada - Der 600 Fuß lange Bulkcarrier "Servet Y" kollidierte am 14.6. auf der St. Pierre Bank mit dem 35 Fuß langen Kutter "Tip Sea". Das Unglück ereignete sich 25 Meilen südwestlich von St. Pierre. Der Kutter konnte am 15.6. beschädigt in seinen Heimathafen "Rose Blanche" zurückkehren. Er wurde vom kanadischen Küstenwachschiff "W.G. George" eskortiert. Die Unglücksursache ist unklar. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Ausgebrannter Frachter in Port Klang entladen

Port Klang / Malaysia - Am 13.6. wurden die Löscharbeiten auf dem liberianischen Kühlfrachter "Maunakea", 5320 BRZ, abgeschlossen. Das 1983 erbaute Schiff wurde dann auf Port Klang Reede verankert. Der Frachter war am 3.5. nach einem Maschinenraumbrand, der sich auch auf die Aufbauten ausgedehnt hatte, von der "Smit Lloyd 28" auf den Haken genommen und zunächst nach Penang verholt worden. Die Bergungsschlepper "Salvanguard" und "Khaul" hatten ihn dann nach Port Klang verbracht. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006

Glasbodenschiff vor der Küste von Malibu gesunken

Malibu, Kalifornien / USA - Am frühen Nachmittag des 11.6. sank drei Meilen westlich von Point Dume, Kalifornien, das 103 Fuß lange Glasbodenschiff "Phoenix". Das 1930 erbaute Schiff war auf dem Weg von Newpoirt Beach nach Martinez, als es mit dem Bug voran auf 500-800 Fuß Wassertiefe ging. Die Strandwache rettete die vierköpfige Crew unversehrt, Passagiere waren nicht an Bord.
Rund 200 Gallonen Öl liefen aus, sie stellten aber keine große Umweltgefährdung dar. Die Umweltfirma Ocean Blue wurde engagiert, 10 Fässer mit jeweils 55 Gallonen Dieselöl zu bergen, die vom Deck des Schiffes aufgeschwommen waren. Das Schiff sank rund vier Stunden, nachdem es leckgeschlagen war. Die Ursache ist unbekannt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 21.06.2006
Info: Ein Glasbodenschiff wurde in der Öffnungszene des Doris Day Filmes 1966 "Spion in Spitzenhöschen" (The Glass Bottom Boat) gezeigt. Es war nicht die "Phoenix" sondern ein kleineres Boot mit dem Namen "Nautilus" gewesen.

Schiff lief mit "zu viel Ladung an Bord" Bremerhaven an

Bremerhaven, Fischereihafen - Während des Schleusenmanövers in der Doppelschleuse von Bremerhaven stellten Beamte der Wasserschutzpolizei gestern Abend (19.06.06, 20.30 Uhr) fest, dass das unter niederländischer Flagge fahrende Seeschiff " Willeke" zu tief im Wasser lag. Die folgende Überprüfung an Bord ergab eine Überladung von 36 Tonnen. Das Schiff hatte in Norwegen gebrochenen Steinsand geladen und wollte diesen in Bremerhaven löschen. Durch die einschreitenden Beamten wurde gegen den 36 Jahre alten niederländischen Kapitän eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 550 EUR eingezogen. Das 80 Meter lange Schiff ist für den Transport von maximal 1790 Tonnen ausgelegt. Eine Überschreitung der maximalen Tragfähigkeit kann sich äußerst negativ auf die Stabilität eines Schiffes auswirken und zum Kentern führen. 
Quelle: Polizei Bremen, Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei, Inspektion Bremerhaven vom 20.06.2006

Vierjähriges Kind im Gnadensee (Teil des Bodensees) ertrunken

Reichenau, Landkreis Konstanz / Baden-Württemberg - Eine Horrorvision aller wassersporttreibenden Eltern kleiner Kinder ist am Samstagnachmittag unweit vom Strandbad Reichenau im so genannten "Stillen Winkel" des Gnadensees Wirklichkeit geworden: Unbemerkt von den drei Erwachsenen an Bord eines größeren Segelboots verschwand ein vierjähriger Junge von Deck und ertrank. Auf dem Boot hatten sich ein Ehepaar aus der Rottweiler Gegend mit seinen drei Kleinkindern im Alter von zwei, vier und sechs Jahren und eine Bekannte des Paares mit ihrem siebenjährigen Kind befunden. Kurz vor seinem Verschwinden muss sich der Junge noch die Schwimmflügel abgenommen haben, die er auf dem Boot und zum Baden tragen musste. Auch das Ablegen der Schwimmhilfen blieb unbemerkt.
Als den Eltern nach wenigen Minuten auffiel, dass der Vierjährige fehlte und er auch unter Deck in der Kajüte nicht aufzufinden war, schlug der Vater Alarm. Von umliegenden Booten eilten freiwillige Helfer herbei, die um das Boot herum tauchten und mit Taucherbrillen schnorchelten, um nach dem Jungen Ausschau zu halten. Einer der Helfer entdeckte bei einem Tauchgang das Kind in etwa sieben Meter Wassertiefe. Ein weiterer Helfer tauchte ebenfalls ohne weitere Hilfsmittel hinab und barg den leblosen Kinderkörper.
Der Vater hatte per Handy die Polizei alarmiert. Inzwischen war vom Strandbad eine zufällig dort anwesende Ärztin zum Segelboot gefahren worden. Sie versuchte, den leblosen Knaben zu reanimieren. Am Ufer trafen unmittelbar danach Rettungskräfte der DLRG und der Feuerwehr ein, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen. Auch ein Notarzt und der Rettungshubschrauber waren vor Ort. Von der Bergung des Kindes gegen halb fünf Uhr nachmittags bis gegen 19 Uhr wurden Wiederbelebungsversuche unternommen, zunächst auf dem Boot, dann im Rettungswagen und zuletzt in der Konstanzer Kinderklinik. Sie blieben ohne Erfolg. Zu lange war der Kleine bereits auf dem Seegrund gelegen. Wie der Junge vom Bootsdeck ins Wasser gleiten oder fallen konnte, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Ursachen des Todes abzuklären. Ein Fremdverschulden am Tod des Kindes könne ausgeschlossen werden, sagte Oberstaatsanwalt Jens Gruhl gestern. Geklärt werden muss in solchen Fällen auch die Frage der Aufsichtspflicht. Den Eltern, die den Tod eines Kindes zu beklagen haben, wird kein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden, dennoch werden die genauen Umstände des Unglückfalls überprüft.
Quelle: suedkurier vom 20.06.2006

Explosion auf einem Supertanker, 1 Seemann wird vermisst

London / Singapur - Ein Besatzungsmitglied wird nach einer Tankexplosion auf dem Tanker "Front Sunda" am 19. Juni vermisst. Die Explosion auf dem 1992 erbauten 150.000-tdw-Schiff ereignete sich 322 km nordöstlich vor Singapur, als es in Ballast fuhr. Die anderen 21 Crewmitglieder wurden von dem 2069-TEU-Containerfrachter "Bay Bridge" gerettet. Sie wurden auf dem 1985 erbauten Schiff nach Singapur gebracht. Die Explosion ereignete sich in "Ladetank 6" ca. 175 Meilen vor der Küste. 2000 Gallonen Öl waren bereits vier Wochen zuvor beim Löschen der "Front Sunda" am Tesoro Offshore Terminal in Hawaii ausgelaufen. 
Die Explosion auf dem Tanker wurde von einem Sprecher vom International Tanker Management, the ship's Dubai-based manager in London bestätigt.
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Bulkerrepatur Wettlauf mit der Zeit

False Bay / Südafrika - Die Reparatur des 2 Meilen vor Millers Point auf 20 Metern Wassertiefe in der False Bay vor Anker liegenden Bulkers "Setsuyo Star", 170.808 tdw, schreitet gut voran. Am Rumpf hatten sich am 11.6. vor Kapstadt Rumpfplatten gelöst. Die Reparatur durch Smit Salvage, Subunternehmer von Tsavliris, soll 20 Tage dauern, wenn das Wetter mitspielt. Der Bergungsschlepper "Smit Amandla" liegt längsseits des Havaristen. Die Berger haben am Rumpf Stressmonitore befestigt, Ölbooms sind bereit. Die 1000 Tonnen Bunkeröl wurde in 2 Tanks im Achterschiff konzentriert, die Öffnungen wurden abgedichtet. Der Bulkcarrier "Setsuyo Star" gehört der Setsuyo Maritime Ltd und wurde 1985 erbaut. Er hat Eisenerz von Brasilien nach Fernost geladen. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Gestrandete Yacht evakuiert

Kapstadt, Woodstock Beach / Südafrika - Die 43 Fuß lange Yacht "Eshowe" lief am 18.6. am Woodstock Beach in der Tafel Bay mit 2 Mann Crew auf Grund. Sie kamen aus Kapstadt und wurden sicher von Bord des Schiffes evakuiert. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Kuttercrew rettete sich an Land

Mayport, Jacksonville, Florida / USA - Am 17.6. schlug um 07.00 Uhr der Kutter "Miss Lilla" leck. Die 2-köpfige Crew rettete sich in einer Rettungsinsel auf Little Talbot Island. Der Kapitän hatte am 16.6. um 23 Uhr die Coast Guard verständigt, dass das Boot nahe der Mündung des St. Johns River leckgeschlagen sei. Ein Boot aus Mayport, ein Helikopter der Air Station Savannah und der Coast Guard Cutter "Kingfisher" aus Mayport starteten eine Suche. Rund 40 Prozent des Wracks ragen noch aus dem Wasser. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Ausgebranntes Schiff sank

Chesapeake Bay, Virginia / USA - Am 16.6. retteten Coast Guard und Hampton Fire Department sechs Personen des im York-River brennenden Bootes "Hatteras". Der Notruf war um 11.15 Uhr eingegangen, daraufhin kamen die Boote "One Way" und "Miss Nancy" und weitere Rettungskräfte. 2 Löschboote halfen bei der Brandbekämpfung, doch das Schiff brannte aus und sank. Die Geretteten wurden zum Norfolk Yacht Club gebracht. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

2 Yachten in Seenot

Yarmouth, Nova Scotia / Canada & US-Küstenwache - Am 15.6. rettete die US-Küstenwache drei Mann der 43 Fuß langen Yacht "Dad's Dream" und brachte sie nach Yarmouth, Nova Scotia. Das Boot war 115 Meilen südlich von Halifax leckgeschlagen. Der Mast war gebrochen. Die Restcrew wollte mit einer abgefierten Lenzpumpe das Boot retten.
Derweil ging die Suche nach der vermissten 41-Fuß-Yacht "Free Spirit" 200 Meilen südlich von Halifax, Nova Scotia, weiter. Die Küstenwache war von Angehörigen der vierköpfigen Crew informiert worden, dass das Schiff in Seenot sei. In Cape Cod starteten ein HH-60 Jayhawk Helikopter und ein HU-25 Falcon Jet. Die Coast Guard Air Station Elizabeth City entsandte eine C-130, der in Boston stationierte Kutter "Spencer" nahm Kurs auf die Position. Die Seen waren bei bis zu 90 Knoten Wind bis zu 30 Fuß hoch. Auch die kanadische Marine nahm mit der Canadian Navy vessel HMCS "Halifax", das Küstenwachschiff "Earl Grey" und weitere Flugzeuge teil. Am 18.6. wurde die Suche nach einer Absuche von 15.000 Quadratmeilen während 140 Stunden erfolglos eingestellt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Frachtschiff rammte Brücke

Valleyfield, Québec, Canada - Am 13.6. um 18:51 Uhr kollidierte der kanadische Frachter "Voyageur Independent" mit einer Brücke nahe Valleyfield (55 km südwestlich von Montreal). Der Schiffsbug und die Brücke wurden schwer beschädigt. Das Schiff war auf Westkurs und hatte wohl Ruderprobleme. Der Frachter traf die hochgeklappte Brücke mit 4,8 Knoten. Die "Voyageur Independent" ging anschließend oberhalb der St-Louis-de-Gonzague lift bridge vor Anker. Durch den Unfall war der Lawrence Seeweg für ungefähr 1 Stunde gesperrt. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Kreuzfahrer wieder intakt

Kiel / Schleswig-Holstein - Am 13.6. verließ der Kreuzfahrer "Vistamar" den Kieler Hafen mit Kurs Hamburg, um seine Kreuzfahrten wieder aufzunemen. Das Schiff war am 18.5. wegen Sicherheitsmängeln in London in die Kette gelegt worden. Beim Weg zur daraufhin vorgezogenen Werftüberholung bei der Kieler Lindenau-Werft war die "Vistamar" am 28.5. bei Hohenhörn im Nord-Ostsee-Kanal auf Grund gelaufen. Der Schlepper "Bugsier 11" hatte sie nach eineinhalb Stunden befreit. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Ein Vermisster bei Sportbootunglück

Breezy Point, New York / USA - Am 13.6. gegen 17.30 Uhr kenterte ein 22-Fuß-Sportboot 200 Yards vor Breezy Point nahe dem Rockaway Inlet, New York. Die drei Mann an Bord wurden leicht verletzt gerettet. Das Sportboot "Lucas" hatte das Kentern und den Untergang beobachtet und die Küstenwache benachrichtigt. Danach bargen sie sofort die Verunglückten. Ein vierter Mann wurde vermisst. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Kreuzfahrer rammte Sportboote

Mahon, Menorca (Insel der Balearen) / Spanien - Am 12.6. kollidierte das Kreuzfahrtschiff "Kristina Regina" mit einigen Sportbooten in Mahon. Einige Relings und das Heck des Schiffes wurden leicht oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Nach Untersuchungen wurde es wieder freigegeben. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 20.06.2006

Tankschiff auf Donau Höhe Klosterneuburg leck

Klosterneuburg, Bezirk Wien-Umgebung / Österreich - Ein Wassereintritt bei einem Tankschiff hat auf der Donau bei Klosterneuburg einen Feuerwehreinsatz erfordert. Nach Angaben von NÖ Feuerwehrsprecher Jörg Würzelberger wurden Auspumparbeiten eingeleitet. Anschließend sollte der Frachter in die nahe Werft bei Korneuburg auf der gegenüberliegenden Seite der Donau geschleppt werden.
Das Schiff war stromaufwärts unterwegs und hat in der Mitte des Fahrwassers etwas gerammt. Dadurch entstand ein etwa faustgroßes Leck im Bug, das sich mit Wasser füllte.
Das lecke deutsche Frachtschiff "Niederbayern" habe rund 1.100 Tonnen Diesel geladen, berichtete NÖ Feuerwehrsprecher Jörg Würzelberger. Die Tanks seien aber völlig dicht. Vorsorglich wurden dennoch Ölsperren errichtet, um etwaigen vom Frachter austretenden Treibstoff aufzufangen. Mittlerweile wurde entschieden, das Loch mit einem so genannten Lecktuch abzudichten, weshalb sich Tauchmannschaften zum Einsatzort begaben. Die Arbeiten dürften bis in die Abendstunden dauern. 
Quelle: networld vom 19.06.2006

Bulker mit Zement gestrandet

Port Everglades, Fort Lauderdale, Florida / USA - Der vor Port Everglades gestrandete Bulker "Spar Orion" wurde am 19.6. freigeschleppt und löschte anschließend seine Ladung im Hafen. Das Schiff kam um 13.30 Uhr mit Schlepperhilfe vom Riff frei, auf dem es 16 Stunden festsaß. Es hat 48.000 Tonnen Puderzement geladen. Der Meeresboden wurde schwer beschädigt. Das Schiff war auf dem Weg von Slite nach Port Everglades. Es wurde nach der Bergung von Tauchern inspiziert. 
Quelle: Tim Schwabedissen vom 19.06.2006

Erneut technischer Defekt an «Stadt Rapperswil»

Zürich / Schweiz - Ein Defekt bei der Steuerung hat am Sonntag zu einem erneuten Zwischenfall auf dem Zürichsee-Dampfschiff «Stadt Rapperswil» geführt. Weil die Aussensteuerung ausfiel, berührte das Schiff für kurze Zeit den Seegrund. Für heikle Manöver am Ufer kann der Kapitän das Schiff im Ausserhalb der Kabine steuern. Diese Steuerung sei am Sonntag bei Thalwil wegen eines Wackelkontakts ausgefallen, bestätigte die Mediensprecherin der Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft (ZSG), Conny Hürlimman, eine Meldung des Lokalsenders «Radio Zürisee».
Obwohl der Kapitän sofort eine Bremsung einleitete, habe das Schiff den Grund berührt. Ausser einigen Kratzern sei jedoch kein weiterer Schaden entstanden. Die Reparaturarbeiten an der defekten Aussensteuerung wurden am Montag in Angriff genommen. Wie lange das Schiff deshalb ausfällt, konnte Hürlimann noch nicht sagen. Sie bestätigte, dass der Defekt mit der im Mai abgeschlossenen Generalüberholung des Schiffs zusammenhängt. Auch die neue Steuerung, wie bereits der Anker, der sich letzte Woche selbständig machte, seien damals neu eingebaut worden. Während die Panne vom Sonntag für die Passagiere keine Folgen hatte, mussten am letzten Donnerstag über 260 Passagiere mitten im See evakuiert werden. 
Quelle: sda vom 19.06.2006

Acht Verletzte bei Raftingunfall auf Isel

Matrei, Tirol / Österreich - Am Sonntag gegen 12.30 Uhr befand sich eine ungarische Reisegruppe mit einem 6-Mann-Rafting-Boot, einem 2-Mann-Trekking-Boot und drei 1-Mann-Kajaks auf der derzeit stark Schmelzwasser führenden Isel von Matrei in Rtürzten Richtung Huben. Im Bereich unterhalb der Felder Brücke, bei der dortigen Einmündung des Mellitz-Baches kenterten sämtliche Boote und alle Mitglieder der Gruppe ins Wasser. Der Vorfall wurde von einem Augenzeugen von der Felder Brücke aus beobachtet, welcher in der Folge die Rettung alarmierte.
Über die Rettungsleitstelle Lienz wurde Großalarm ausgelöst. Weiters wurde auch der Hubschrauber des Innenministeriums Libelle für die Suche angefordert. Im Zuge der Such- und Rettungsaktion, welche sich bis ca. 14.30 Uhr erstreckte, wurden 4 Personen knapp unterhalb der Felder Brücke und zwei weitere Personen auf Höhe der Fraktion Mattersberg vom NAH Christophorus 7 aus dem Wasser des Iselflusses geborgen. Da der Verbleib der übrigen Beteiligten nicht feststand, wurden die Brücken in Huben, St Johann und Ainet von den Einsatzkräften besetzt, sowie die Ufer der Isel zwischen Huben und der Fraktion Feld beidseitig abgesucht. Gegen 14.30 Uhr stand fest, dass sich die noch fehlenden 3 Personen selbständig ans Ufer retten konnten. Sämtliche am Unfall beteiligten Personen erlitten leichte Verletzungen durch Unterkühlung sowie Prellungen. Acht Beteiligte wurden von den Rettungskräften zur Beobachtung bzw. Weiterbehandlung in das BKH Lienz gebracht. 
Quelle: Tirol online vom 19.06.2006

Trunkenheitsfahrt mit Havarie auf dem Rhein bei Krefeld

Krefeld-Uerdingen / Nordrhein-Westfalen - Am Sonntag, 18.06.2006, gegen 08:09 Uhr fuhr das Motorschiff "Kaa", Heimathafen Grieth, in das Heck des in Krefeld-Uerdingen stillliegenden Tankmotorschiffs "Lindenhof", Heimathafen Mannheim. Das TMS löschte dort gerade Salpetersäure. Es gab keine Verletzten. Die Schifffahrt war nicht behindert. Bei dem Zusammenstoß rissen Festmacher und Verladearm bei dem TMS. Die Sicherungseinrichtungen funktionierten einwandfrei, sodass es zu keinem nennenswerten Produktaustritt kam. Bei der Unfallaufnahme stellte die Wasserschutzpolizei fest, dass Steuermann und verantwortlicher Schiffsführer offenbar unter Alkoholeinfluss standen. Dem Steuermann, der das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt führte, ist daraufhin eine Blutprobe entnommen worden. 
Quelle: WSP NRW vom 19.06.2006


Glück bei Sturz an Bord  -  Gewässer in Bremen verunreinigt

Bremerhaven - Glück im Unglück hatte am frühen Samstagmorgen ein Hafenarbeiter. Bei Arbeiten an Bord eines Containerschiffes aus Großbritannien stürzte der Mann aus Unachtsamkeit von einem Container und fiel etwa dreieinhalb Meter auf das Hauptdeck des 300 Meter langen Schiffes. Er musste mit einer Fraktur eines Unterschenkels in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Derzeit wird untersucht, ob die Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten wurden.
Bremen
- Ebenfalls am Samstagvormittag kam es im Bremer Holzhafen zu einem Vorfall, bei dem sog. Gasöl in das Hafenbecken gelangte. Bei einem bordinternen Umpumpvorgang hatte das vorhandene Alarmsystem bei dem "Overflow" versagt. Da nach ersten Ermittlungen der Ausfall des Alarmsystems dem verantwortlichen Ingenieur bekannt war, wurden gegen ihn Ermittlungen aufgenommen. Gegen den Beschuldigen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1600 Euro festgelegt.
Quelle: Polizei Bremen, Direktion Wasserschutz- und Verkehrspolizei, Inspektion Bremerhaven vom 20.06.2006

Elbschiff bei Belgern auf Grund gefahren - Schleppversuch abgebrochen

Belgern, Landkreis Torgau-Oschatz / Sachsen - Ein Motorschiff aus Tschechien ist bereits am Samstag bei Belgern in der Elbe auf Grund gelaufen. Nach Angaben der Polizeidirektion ereignete sich die Havarie beim Ausweichmanöver mit einem entgegenkommenden Schiff. Ein erster Versuch, das festgefahrene Schiff in tieferes Wasser zu ziehen, scheitere an zu geringer Motorleistung des Schleppkahns. Nun sind zwei Schubschiffe als Schlepper im Einsatz. 
Quelle: LVZ online vom 19.06.2006

Matrose verletzt sich bei Sturz in den Laderaum

Oberhausen / Nordrhein-Westfalen - Am Freitag, 16.06.2006, gegen 20:45 Uhr, stürzte bei Rhein-Herne-Kanal km 8,87, Oberhausen, der Matrose des Motorschiffes/Schubleichters "Adelvotis/Adelvotis 2", Heimathafen Haaften in den Laderaum und verletzte sich am Rücken. Er hatte auf dem Vorschiff des leeren Schubleichters an Deck gearbeitet und war bei der Durchfahrt der Sterkrader-Straßenbrücke gegen deren Unterkante gestoßen und in den Laderaum gestürzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Duisburg Buchholz. Die Wasserschutzpolizei Essen ermittelt. 
Quelle: WSP NRW vom 19.06.2006

Die Rettung gelang in letzter Sekunde

Schweiz - Im Raum Tuggen Bänzimatt ist am späten Samstagmorgen ein Schiff gesunken.«Die drei Personen an Bord konnten rechtzeitig gerettet werden», sagt Lorenzo Hutter, Pikettoffizier der Kantonspolizei Schwyz. Das auf Grund gelaufene Boot ist gegen Abend geborgen worden. 30 Personen standen im Einsatz. Im Schiffsrumpf auf der Steuerbordseite ist ein rund 50 Zentimeter langes Loch entdeckt worden. Woher es stammt, müsse noch geklärt werden, sagte Hutter weiter. 
Quelle: 20min vom 18.06.2006

Fischkutter geborgen - Durchgerostetes Rohr als Unglücksursache

Tönning / Schleswig-Holstein - Der am Samstag vor dem Hafen Tönning gesunkene Fischkutter ist am Abend mit Hilfe von zwei Kränen geborgen worden. Unglücksursache sei ein durchgerostetes Rohr der Lenzanlage gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Das hätten die Untersuchungen der Seeberufsgenossenschaft ergeben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 120 000 Euro.
Eine Polizeistreife hatte am Samstagmorgen bemerkt, dass das an einer Anlegestelle festgemachte 16 Meter langen Schiff gesunken war. Kurz darauf kam die Feuerwehr zum Einsatz, um mögliche Schäden für die Umwelt einzudämmen. Das Technische Hilfswerk wurde zur Unterstützung bei den Bergungsarbeiten angefordert. 
Quelle: ddp vom 18.06.2006

Kanufahrer im Schwarzen Regen ertrunken

Teisnach, Landkreis Regen / Bayern - Bei einem Kanuunfall auf dem Schwarzen Regen ist am Samstag ein 46 Jahre alter Mann aus Mittelfranken ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit Freundin und Tochter unterwegs, als das aufblasbare Boot in Hohe der Gemeinde Teisnach (Kreis Regen) gegen einen Felsen stieß und umschlug. Der Vater wurde sofort abgetrieben und konnte nur noch tot geborgen werden. Seine 14-jährige Tochter und seine 23-jährige Freundin kamen mit Schürfwunden davon. Nach Polizeiangaben hatten die drei Ausflügler keine Schwimmwesten getragen. 
Quelle: ddp vom 17.06.2006

Fischkutter vor Tönninger Hafen gesunken

Tönning / Schleswig-Holstein - Ein vor dem Hafen Tönning an der Anlegestelle festgemachter Fischkutter ist am Samstag aus unbekannter Ursache gesunken. Aus dem 16 Meter langen Schiff lief den Polizeiangaben zufolge Kraftstoff aus. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um Schäden für die Umwelt einzudämmen. Bis zum Mittag sollten zwei Kräne in Tönning eintreffen, um den Kutter zu heben. Das Technische Hilfswerk wurde zur Unterstützung angefordert. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zur Unglücksursache. 
Quelle: ddp vom 17.06.2006

Yacht aus ungeklärter Ursache im Hafen gesunken

Hamburg Tatenberg, Bezirk Bergedorf - Im Yachthafen in Tatenberg im Südosten Hamburgs ist in der Nacht zum Samstag ein Boot aus noch ungeklärter Ursache gesunken. Der Besitzer entdeckte das Malheur erst am Morgen, wie die Feuerwehr mitteilte. Eine erste Überprüfung ergab, dass aus der erst am Vortag voll aufgetankten 10-Meter-Yacht kein Treibstoff ausgelaufen war. Taucher und ein Spezialzug der Feuerwehr wollten das Schiff noch am Samstag bergen. 
Quelle: dpa vom 17.06.2006

Marineschiff gekentert

Pamunugama / Sri Lanka - Am 17.6. kenterte ein Fiberglas-Schnellboot der Marine von Sri Lanka vor Pamunugama in rauer See. Ein Mann ertrank. 
Quelle: Tim Schwabedissen

Das Ende der "CP Valour"

Ponta Delgada, Azoren / Portugal - Am 16.6. begann das Abwracken der "CP Valour" mit dem Eintreffen einer Jack Up Barge vor Ort. Die an Steuerbord aufgestellte "MEB-JB1", der Schlepper "Battleaxe" und die "Jacomina" sollen den Rumpf beseitigen. 
Quelle: Tim Schwabedissen

Riesenwelle verwüstet Hafen auf Menorca

Ciutadella / Insel Menorca – Eine gewaltige Flutwelle hat den Hafen von Ciutadella auf der spanischen Ferieninsel Menorca verwüstet. Rund 30 Boote seien gesunken und 100 weitere beschädigt worden, hieß es. Verletzte habe es nicht gegeben. Mehrere Gaststätten und Wohnhäuser im Hafen seien unter Wasser gesetzt worden. Binnen kurzer Zeit war der Meeresspiegel um bis zu vier Meter gestiegen.
Dieses Phänomen ist auf Menorca als "rissaga" bekannt und tritt nur in der fjordähnlichen Bucht von Ciutadella im Westen der Insel auf: Wenn mehrere meteorologische Faktoren zusammenkommen, darunter hoher atmosphärischer Luftdruck, wird das Wasser aus der Bucht regelrecht herausgesaugt und kehrt dann als Riesenwelle zurück.
Die Flutwelle sei die schwerste seit mehr als 20 Jahren gewesen, sagte Hafendirektor Miquel Truyol. Als der Wasserspiegel plötzlich absank, hätten die Boote praktisch auf dem Trockenen gelegen. Im nächsten Augenblick seien sie dann von einer gewaltigen Welle erfasst worden.
"Dies ist ein Desaster, eine Katastrophe", beklagte Bürgermeister Llorenç Brondo angesichts der Verwüstungen. Am 21. Juni 1984 hatte eine "rissaga" in Ciutadella Millionenschäden angerichtet. 
Info: Die Ferieninsel Menorca ist die östliche Insel der Balearen im Mittelmeer.
Quelle: N24 vom 16.06.2006

Massengutschiff rammt Pier im Bremer Industriehafen

Bremen-Industriehafen, Terminal 1 - Bei der Kollision eines Massengutschiffs mit einer Pier im Bremer Industriehafen wurde gestern Nachmittag, 14. Juni 2006, das Schiff beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 15.00 Uhr kollidierte das 224 Meter lange, unter Panama-Flagge fahrende, Massengutschiff "Vitafos" beim Auslaufen aus dem Industriehafen mit der Pier des Terminal 1. Bei der Besichtigung des Schadens wurde festgestellt, dass bei dem Fahrzeug zwei Spanten teilweise gebrochen waren und die Außenhaut auf der Backbord-Seite (linke Seite) eingedrückt worden war. Die Schadenshöhe am Schiff beträgt ca. 5.000 EUR. Die Pier blieb bis auf Farbabschürfungen unbeschädigt.
Nach einer Besichtigung durch die entsprechende Klassifikationsgesellschaft (techn. Begutachtung) durfte das Schiff seine Fahrt nach Ravenna (Italien) fortsetzen, um von dort in die Werft zur Reparatur zu fahren. Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. 
Quelle: Pressestelle Polizei Bremen vom 15.06.2006

268 Personen von Zürichsee-Raddampfer evakuiert

Zürich / Schweiz - Der Zürichsee-Raddampfer «Stadt Rapperswil» ist am Donnerstagnachmittag gewissermassen am eigenen Anker hängen geblieben. Kurz nach der Abfahrt des kürzlich renovierten Dampfschiffs vom Zürcher Bürkliplatz löste sich um etwa 15.30 Uhr wegen eines Hydraulikdefekts die Ankerwinde, wie Conny Hürlimann, Marketingleiterin der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG), auf Anfrage zu Berichten der Lokalsender Radio Zürisee und Radio 24 bestätigte. In der Folge fiel der Anker etwa vor Zollikon rund 65 Meter tief ins Wasser. «Wir ankerten, ohne dass wir es wollten», sagte Hürlimann und erläuterte, ein Schiff mit ausgeworfenem Anker könne nicht mehr weiter fahren. An Bord der «Stadt Rapperswil» befanden sich zur Zeit des Zwischenfalls 268 Passagiere, sieben Besatzungsmitglieder sowie mehrere Küchen- und Service-Angestellte, wie Hürlimann sagte. Verletzt worden sei niemand. Die Passagiere konnten laut der ZSG-Sprecherin wenig später auf das Motorschiff «Limmat» umsteigen und wurden von diesem nach Zürich zurückgefahren. Am späteren Nachmittag waren ZSG-Fachleute und die Seepolizei weiterhin daran, Anker und Ankerkette zu heben. Die Ursache des Hydraulikdefekts werde untersucht, sagte Hürlimann.
Quelle: AP vom 15.06.2006

Maersk-Neubau schwer beschädigt

Bremerhaven - das größte Containerschiff der Welt, das auf seiner Jungfernreise im August auch Bremerhaven anlaufen sollte, ist bei einem Feuer auf der Lindø-Werft in Odense (Dänemark) schwer beschädigt worden. Der Brand brach Presseberichten zufolge bei Schweißarbeiten im Maschinenraum aus und zerstörte das darüber liegende Deckshaus. Dadurch wird sich die Ablieferung des Schiffes an die Maersk-Reederei um Wochen, wenn nicht Monate verzögern. Das knapp 400 Meter lange, noch ungetaufte Schiff wird von Experten auf eine Stellplatzkapazität von 11000 bis 12000 Standcontainern (TEU) geschätzt. 
Info: Der Schiffsbrand auf der Lindø-Werft war am 9. Juni 2006.
Quelle: NZ vom 15.06.2006

Schiff rammte Brückenpfeiler

Wien / Österrreich - Ein Schiff hat gestern Abend aus bisher ungeklärter Ursache einen Pfeiler der Brigittenauer Brücke geschrammt. Verletzt wurde niemand, das Schiff wurde beschädigt. Die Feuerwehr rückte gegen 22.00 Uhr aus und "verheftete" die rund 192 Meter lange und 22,8 Meter breite "Tulln" am Ufer der Donau. Feuerwehr und Experten begannen mit der Untersuchung der Beschädigungen am Brückenpfeiler.
Nach ersten Einschätzungen können sowohl Schiffsverkehr als auch jener über die Donaubrücke aufrecht bleiben. Das Schiff selbst wurde oberhalb der Wasserlinie in Mitleidenschaft gezogen. 
Quelle: ORF vom 15.06.2006

Angler rettet Jugendliche aus "Seenot"

Eichstätt / Bayern - Bodenloser Leichtsinn brachte am Donnerstag elf junge Leute aus Nürnberg am Rebdorfer Wehr in höchste "Seenot", aus der sie ein pensionierter Polizeibeamter mit seinen Enkeln rettete. Wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte, waren neun Jugendliche und ihre beiden 24 und 28 Jahre alte Betreuer mit einem Schlauchboot die Altmühl abwärts gepaddelt. Obwohl Warntafeln unmissverständlich das Anlegen und Umsetzen der Boote vorschreiben, ließen die Jugendlichen ihr Gefährt über 1,5 Meter das Wehr hinab gleiten und sprangen anschließend in ihr Schlauchboot. 
Quelle: donaukurier vom 15.06.2006

Bulker vor Südafrika in Seenot

False Bay / Südafrika - Der leckgeschlagene Bulker "Setsuyo Star" wurde nach einem Bruchschaden in Laderaum 1 vor Südafrika in der False Bay verankert. Der Schaden an dem Eisenerztransporter entstand auf dem Weg von Brasilien nach China vor dem Kap der Guten Hoffnung. Das Schiff verdrängt 170808 Tonnen und wurde 1985 erbaut. Es hieß zuvor "Setsuyo Maru" und wird nun gemanaged durch die Chartworld Shipping, Malta. Die "Smit Amandla" nahm den Havaristen auf den Haken. Die Reparaturen sind erheblich und werden 1-2 Monate dauern. Meldung vom 15.6.06. 
Quelle: Tim Schwabedissen

Sportbootunfall in Schleusenkammer

Eddersheim / Hessen - Nach einem Sportbootunfall in einer Schleusenkammer des Mains ist eine 67 Jahre alte Frau mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus gebracht worden. Die Frau habe am Mittwoch dem Wasserdruck in der sich füllenden Schleuse nicht Stand gehalten und sei vom Boot ins Wasser gefallen, berichtete die Polizei in Mainz-Kastel. Sie konnte zwar rasch geborgen und an Land gebracht werden, klagte aber über Herzbeschwerden. Einzelheiten waren zunächst unklar. 
Quelle: rhein-main vom 14.06.2006

Einen Monat in Ostsee vermisst: Skipper tot vor Usedom gefunden

Neustadt / Schleswig-Holstein - Die Polizei hat das Schicksal eines in der Ostsee vermissten deutschen Seglers aufgeklärt. Seine Leiche sei am Strand von Usedom gefunden worden, gab die Bundespolizei See am Mittwoch in Neustadt nach der Obduktion bekannt. Die Yacht des Mannes aus Mecklenburg-Vorpommern war im Mai ohne ihn an der dänischen Insel Bornholm gestrandet. Marine und Rettungskräfte suchten vergebens. Der Mann war zuletzt in Greifswald gesehen worden. Ein Fremdverschulden am Tod schloss die Polizei aus. Angaben zur Identität gab es nicht. 
siehe Meldung vom 18. Mai 2006: Deutsche Yacht strandete als Geisterschiff vor Rønne
Quelle: kn vom 14.06.2006

Zementfrachter gestrandet

Lagos / Nigeria - Der mit Zement beladene Frachter "Hawk Limassol", der zwei Wochen zuvor vor Lagos in Schwierigkeiten geraten war, lief jetzt am 14.6. vor dem Hafen auf Grund. 
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter gestrandet

Rotuma Insel / Fiji Inseln - Der in Fiji beheimatete Kutter "Bulou Ni Ceva" lief am 14.6. auf ein Riff nahe Rotuma.
Quelle: Tim Schwabedissen

Boot sinkt im Tropensturm "Alberto"

Miami, Florida / USA - Die Böen des Tropensturms behinderten die Sicht der Rettungskräfte bei der Bergung eines gesunkenen Bootes. Nach dem Untergang des Schiffs vor der atlantischen Küste Floridas in der Nacht zum Montag werden neun Menschen vermisst, darunter vier Kinder. Der Kapitän schilderte der Küstenwache per Funk über eine Stunde lang die Seenot und den Untergang seines zehn Meter langen Bootes. 
Die Passagiere zogen Schwimmwesten an, nach dem Untergang klammerten sie sich im Wasser treibend aneinander, während der Kapitän per tragbarem Funkgerät die Lage berichtete, bis der Funkkontakt abbrach. Die Rettungskräfte konnten die Schiffbrüchigen nicht ausfindig machen.
"Alberto" steht kurz davor, zum ersten Hurrikan der diesjährigen Saison zu werden. Über dem Golf von Mexiko gewann er nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA am Montag an Kraft und entwickelte Windgeschwindigkeiten von 110 Kilometern pro Stunde. Ab 119 Kilometern pro Stunde wird er als Hurrikan der Stärke 1 eingestuft.
Quelle: ZDF/ARD vom 13.06.2006

Schiffsunfall in der Schleuse Hünxe

Hünxe, Kreises Wesel / Nordrhein-Westfalen - Montag, gegen 15:00 Uhr, ist ein Motorschiff wahrscheinlich mit zuviel Motorleistung aus der Schleuse Hünxe - Wesel-Datteln-Kanal-km 13,317- gefahren. Dadurch löste sich die Vorleine einer Motoryacht, die sich ebenfalls in der Schleusenkammer befand, vom Poller und die Motoryacht schlug quer. Die Ermittlungen zu dem Schiffsunfall werden durch die Wasserschutzpolizei Datteln geführt und dauern zur Zeit noch an. 
Quelle: WSP NRW vom 13.06.2006

Binnenschiff lief auf Grund

Schelde (Fluss) / Niederlande - Am 12.06. lief auf der Schelde das Binnenschiff "Alegro" zwischen den Bojen 73 und 75 auf Grund. Das Schiff kam aus eigener Kraft wieder frei und setzte seine Reise fort.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fähre geriet in Brand

Boston, Massachusetts / USA - Am 12.6. geriet die Fähre "Massachusetts" der Mass Bay Lines in Boston in Brand. 65 Passagiere und fünf Mann Besatzung wurden in der Quincy Bay gerettet. Das Schiff war auf dem Weg von Hingham Harbor gewesen, als der Brand im Maschinenraum ausbrach. Die "Laura" kam dem 100-Fuß-Schiff zu Hilfe, das vor Anker ging, während die Menschen von Bord gingen. Die "Firefighter" der Feuerwehr löschte anschließend den Brand.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter wird versenkt

Tasmanien / Australien - Der 1000-Tonnen-Frachter "Troy D" soll vor der Küste von Tasmanien versenkt werden und traf jetzt aus Sydney ein. Er soll zum Tauchpunkt vor Maria Island werden. Das 50 Jahre alte Schiff verkehrte zuvor an der Küste von New South Wales. Die Versenkung soll im November stattfinden. Meldung vom 12. Juni 2006.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ölplattform versenkt

Golf von Mexiko - Die Ölplattform "Typhoon TLP" wurde jetzt im Golf von Mexiko versenkt. Die Plattform von Chevron / BHP Billiton war im "Hurrikan Rita" losgerissen und gekentert. Sie trieb kieloben und lief dann auf Grund. Nun wurde sie von den Schleppern "Harvey Trojan" und "OSV Harvey Provider" zu ihrem letzten Liegeplatz als künstliches Riff verholt und abgesenkt. (Meldung vom 12. Juni 2006 ).
Quelle: Tim Schwabedissen

Schiffsunfall auf dem Rhein

Mannheim / Baden-Württemberg - Rund eine Viertelmillion Euro Sachschaden ist gestern Mittag bei einem Schiffsunfall auf dem Rhein entstanden. Wie die Polizei mitteilte, rammte ein unter niederländischer Flagge fahrendes Schiff eine Schiffstankstelle. Menschen wurden dabei nicht verletzt, auch ist den Angaben zufolge kein Treibstoff ausgelaufen.
Bei Rheinkilometer 428 in Höhe der Neckarspitze, so heißt es im Bericht der Polizei, habe das unbeladene, 110 Meter lange und elf Meter breite Tankmotorschiff aus dem Nachbarland gestern gegen 11.45 Uhr an der Bunkerstation Rheinplus anlegen wollen. Bei einem Wendemanöver stieß der rheinabwärts fahrende Schiffsführer mit der Bugspitze seines Frachters jedoch gegen den Bug der Schiffstankstelle und beschädigte diesen erheblich.
Durch den Aufprall wurde die Bunkerstation an zwei ins Flussbett eingerammte Pfähle gedrückt, worauf auch diese stark beschädigt wurden und aller Voraussicht nach ausgetauscht werden müssen. 
Quelle: Mannheimer Morgen vom 12.06.2006

Berlin-Spandau - Boot abgebrannt

Berlin-Spandau - Ein gemeinsamer Löscheinsatz von Polizei und Feuerwehr fand heute früh gegen 8 Uhr 30 an einem Wassersportclub am Zitadellenweg statt. Der Eigner eines zu Gast liegenden, gut neun Meter langen Motorbootes war gerade vom Einkaufen zurückgekommen, als er feststellen musste, dass sein Wasserfahrzeug in Flammen stand. Die Brandursache ist noch unklar. Verletzt wurde niemand. Die Wasserschutzpolizei kam mit einem Polizeiboot, auf dem sich eine Löschvorrichtung befindet und mit Feuerwehrleuten, die zuvor zugestiegen waren, um die Löschvorrichtung zu bedienen, zum Brandort. Das Sportboot brannte aber trotz der Löschmaßnahmen bis auf den Rumpf ab, der Ponton wurde teilweise zerstört. Die Hitze war so stark, dass auch ein acht Meter entfernt liegendes Sportboot und dessen Beiboot beschädigt wurden. Anschließend traf die Feuerwehr Maßnahmen, um die durch den Brand entstandene Gewässerverunreinigung zu beseitigen. 
Quelle: meinberlin vom 12.06.2006

Leichter Sachschaden bei Havarie auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Senden, Regierungsbezirk Münster / Nordrhein-Westfalen - Am Freitag, gegen 14:30 Uhr, wurde das Motorschiff "Krantor", Heimathafen Berlin, von dem Fahrgastschiff "Stadt Cochem" auf dem Dortmund-Ems-Kanal, bei –km 47,5 –Ortslage Senden- überholt. Durch Sogwirkung drehte Das Heck des Fahrgastschiffs nach Steuerbord und kollidierte mit dem Motorschiff, das leicht beschädigt wurde. Die Wasserschutzpolizei Münster bearbeitet den Schiffsunfall.  
Quelle: WSP NRW vom 12.06.2006

Segler verfängt sich mit Beinen in Takelage und ertrinkt

Chieming, Landkreis Traunstein / Bayern - Bei einem Segeltörn mit seiner Ehefrau ist am Sonntag auf dem Chiemsee ein 63-jähriger Burghausener ertrunken. Nach Polizeiangaben war das Boot bei Chieming etwa einen Kilometer vom Ufer entfernt aus unklaren Gründen gekentert. Dem Ehepaar gelang es zunächst, die Segeljolle wieder aufzurichten. Als das Boot jedoch erneut kippte, verfing sich der Mann mit den Beinen in der Takelage. Seine Frau konnte ihm nicht helfen. Sie erlitt einen Schock. Die Wasserwacht barg wenig später den Ertrunkenen.  
Quelle: Coburger Tageblatt vom 11.06.2006

Bulker vor Borneo geborgen

Singapur / Asien - Am 11.6. schleppte SvitzerWiksmuller in Singapur die gestrandete "Kiran Asya", 40000 BRZ, frei. Der 240 Meter lange, 2005 erbaute Bulker war vor Nordborneo eine Woche zuvor auf Grund gelaufen. Vor der Bergung war das Schiff um einiges Gewicht erleichtert worden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Düngerfrachter gesunken

Kumira / Bangladesh - Die "Sumi" der Ship Trading Company Ltd. sank in der Bay of Bengal am 10.6. mit einer Ladung von 700 Kubikmetern Dünger. Das Schiff war auf dem Weg von der Sadarghat Mole in Chittagong nach Noapara in Jessore. Das Schiff sank gegen 09.30 UIhr im Sandwip Channel nahe Kumira in rauer See. Die Bangladesher Marine rettete die 16-köpfige Crew.
Quelle: Tim Schwabedissen

Schiffsneubau rammt beim Stapellauf gegenüberliegendes Flussufer

Wewelsfleth, Kreis Steinburg / Schleswig-Holstein - Ein Schiffsneubau hat sich am Sonnabend bei einem Stapellauf auf einer Werft in Wewelsfleth unkontrolliert ins gegenüberliegende Ufer der Stör gebohrt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei waren aus unbekannter Ursache plötzlich zwei Stahlhalteseile gerissen, so dass der 125 Meter lange Schiffskörper die andere Seite des 160 Meter breiten Flusses rammte und einen Baum umlegte. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe war zunächst unbekannt.  
Quelle: kn vom 10.06.2006

Schiff trieb herrenlos auf Donau in Wien

Wien / Österreich - Das Motorschiff "Lorca" ist in der Nacht auf Samstag herrenlos auf der Donau in Wien getrieben. Nach Angaben der Polizei haben Unbekannte gegen 4.00 Uhr die Landseile der "Lorca" bei Stromkilometer 1929,469 in der Leopoldstadt 500 Meter oberhalb der Reichsbrücke gelöst, daraufhin trieb das Gefährt ab. Zunächst kollidierte die "Lorca" mit zwei Fahrgastschiffen. Dabei kamen aber keine Passagiere zu Schaden. In weiterer Folge mussten mehrere Schiffsverbände ausweichen. Das Polizeiboot "Wien" fing die "Lorca" schließlich ab und sicherte das Schiff im Bereich des Hotels "Hilton Danube". Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Offen blieb auch, wie es ihnen gelungen ist, die unter Spannung stehenden Seile zu lösen. Diese wiesen keinerlei Beschädigungen auf, so ein Polizeisprecher.  
Quelle: APA vom 10.06.2006

15-Jähriger mit Schlauchboot verunglückt

Lilienfeld, Niederösterreich / Österreich - Mit einem Schlauchboot ist am Freitagnachmittag ein Schüler auf der Traisen bei Lilienfeld verunglückt. Er war bei einer Wehr ins Wasser gestürzt, berichtete die Polizei. Das Opfer wurde von Polizeibeamten mit Hilfe eines Kletterseils geborgen. Die Bootstour hatten drei Burschen unternommen. Zwei von ihnen sprangen kurz vor der Wehr aus dem Boot, was dem 15-Jährigen laut Sicherheitsdirektion nicht mehr rechtzeitig gelang. Der Jugendliche stürzte in weiterer Folge ins "maximal zehn Grad kalte Wasser".
Ein Zeuge, der den Vorfall in der Mitte des Flusses, etwa 15 Meter vom jeweiligen Ufer entfernt, beobachtet hatte, eilte zu Hilfe. Der Bergungsversuch mit einem Pkw-Abschleppseil misslang jedoch. Erst die inzwischen alarmierte Polizei war schließlich erfolgreich.  
Quelle: ORF vom 10.06.2006

Zwei Schiffe im Ärmelkanal zusammengestoßen

London / GB - Im Ärmelkanal zwischen England und Frankreich sind am Freitag ein Öltanker und Frachter zusammengestoßen - Öl lief nach offiziellen Angaben aber nicht aus. Der Tanker «Shakhdag» aus Malta und das englische Frachtschiff «Willy» kollidierten gegen 12.20 Uhr MESZ in der Nähe der Isle of Wight, wie die britische Küstenwache mitteilte. Von den 34 Mann Besatzung wurde niemand verletzt. Obwohl beide Schiffe beschädigt wurden, sei kein Öl ausgetreten.
Der Tanker hatte insgesamt 44 000 Tonnen Öl geladen. Er konnte nach der Kollision seine Fahrt zum britischen Hafen Portland fortsetzen. Der Frachter, der ohne Ladung auf dem Weg von Amsterdam nach Manchester unterwegs war, wartete dagegen auf eine Inspektion durch die Küstenwache.
Zur Unglücksursache gab es zunächst keine näheren Angaben. Die Kollision ereignete sich bei ruhiger See. Im Ärmelkanal, einer der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt, kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.
Quelle: dpa vom 09.06.2006

Horror in Basel: Schiff rammt Badi

Basel / Schweiz - Das Motorschiff «MS Pfalz» lief in Basel Amok: Plötzlich fiel der Motor aus und der Kahn rammte das Rheinbad Breite. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden, verletzt wurde zum Glück niemand.
Der Motor des Schleppers war vor dem Zusammenstoss aus zunächst unklaren Gründen ausgestiegen, wie das Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt mitteilte. Das dadurch steuerlos gewordene Boot trieb ab, stellte sich quer und rammte Stützen des Rheinbades. Der Mannschaft gelang es nach dem Zusammenprall, den Motor wieder anzuwerfen, so dass die «MS Pfalz» wieder manövrierfähig wurde und vor Anker gehen konnte. Die zuständige Verkehrsabteilung der Basler Polizei hat eine Untersuchung über die Ursachen der Havarie eingeleitet.
Quelle: AP vom 09.06.2006

Flüchtlingsboot vor Malta gekentert

Malta - Vor der Küste von Malta ist am Freitag ein Flüchtlingsboot mit 27 Insassen gesunken. Dabei sind wahrscheinlich elf Menschen ums Leben gekommen. 16 Flüchtlinge wurden von einem italienischen Fischerboot und der maltesischen Küstenwache gerettet. Die Küstenwache vermutet, dass das Boot wegen Überbelegung gesunken ist. Woher die Flüchtlinge kommen, ist noch nicht bekannt. Tausende Flüchtlinge versuchen jedes Jahr, das Mittelmeer in oft winzigen Booten zu überqueren.  
Quelle: sal vom 09.06.2006

Container vor Cuxhaven gehoben

Cuxhaven / Niedersachsen - Am 9.6. wurde die Bergung von Containern der "MSC Yorkshire" vor Cuxhaven durch SvitzerWijsmuller Salvage abgeschlossen. Insgesamt wurden sieben Container mit 22 Pkw und einem Jetski aus 30-35 Metern Tiefe gehoben und nach Cuxhaven gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen

Weltgrößter Containerfrachter brannte aus

Odense / Dänemark - Der weltgrößte Containerfrachter "Maersk Gateshead" der Maersk Line geriet am 9.6. in der Werft von Lindö, Odense in Brand. Grund waren Schweißarbeiten im Maschinenraum. Da feuerdichte Türen offen standen, erfasste der Brand die gesamten Aufbauten sowie den Maschinenraum. Der Schlepper "Stevns Iceflower" und Feuerwehrkräfte löschten den Brand. Die Jungfernfahrt des 11000-TEU-Schiffes sollte am 6.7. stattfinden. Nun soll der Havarist die Aufbauten eines Nachfolgeschiffes erhalten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tankmotorschiff kollidiert bei Haaren mit einer Brücke

Bad Wünnenberg-Haaren / Nordrhein-Westfalen - Am Donnerstag, gegen 06:15 Uhr, befuhr ein luxemburgisches Tankmotorschiff den Datteln-Hamm-Kanal, bei –km 43,60 –Ortslage Haaren- ohne Ballastwasser und kollidierte mit der Haarener Kleinbahnbrücke. Dabei wurden die Toplaterne, der Anschlussflansch der Lade- Löschleitung sowie einige Schieber abgerissen. An der Brücke entstand kein Schaden. Durch die Wasserschutzpolizei Datteln wurde der Schiffsunfall aufgenommen.
Quelle: WSP NRW vom 09.06.2006

Frau stürzt beim Festmachen in Hünxe zwischen Bug und Spundwand

Hünxe, Kreises Wesel / Nordrhein-Westfalen - Am Donnerstag, gegen 00:00 Uhr, wollte die Besatzung des Tankmotorschiffs "Angelika", Heimatort Collenberg, im Wesel-Datteln-Kanal, bei –km 12,8 –Ortslage Hünxe- festmachen. Die Ehefrau des Schiffsführers rutschte bei dem Versuch ans Ufer zu gelangen ab, stürzte ins Wasser und geriet zwischen den Bug und die Spundwand. Der Schiffsführer drückte das Fahrzeug sofort mit dem Bugstrahl vom Ufer weg, der Steuermann sprang ins Wasser und konnte die Frau, die verletzt in ein Krankenhaus verbracht werden musste, bergen.
Quelle: WSP NRW vom 09.06.2006

Yachten vor Scillys in Seenot

Falmouth, England / UK - Die Falmouth Coastguard kam am 8.6. drei Teilnehmeryachten des Mini Fast Net Yacht Race zu Hilfe. Die "Minuscopic", "Volitio" und "Navman" wurden 50 Meilen südöstlich der Isles of Scilly entmastet. Das St Marys RNLI Rettungsboot lief aus. Zwei der fünf Eskortschiffe des Rennens machten standby bei einer 2 Meter hohen Schwell.
Quelle: Tim Schwabedissen

Gesunkenes Ledischiff wird aus Walensee geborgen

Walensee, St.Gallen / Schweiz - Das am 7. April gesunkene Ledischiff wird in diesen Tagen aus dem Walensee geborgen. Das 70 Tonnen schwere Schiff ist gestern vom Sinkort beim Steinbruch in Betlis unter Wasser nach Unterterzen gezogen worden. Es lag in einer Tiefe von rund 125 Metern. Dafür wurde das Wrack unter einem elf Tonnen schweren Lastschiff befestigt und hinübergeschleppt. Beim stillgelegten Zementwerk wird es seit heute für die eigentliche Bergung vorbereitet. Diese ist sehr aufwändig und könnte bis Montag dauern. Rund sieben Männer einer Innerschweizer Firma stehen dafür im Einsatz.
Quelle: 20min.ch vom 08.06.2006

Diebe versenken Kajütboot im Ems-Jade-Kanal

Aurich / Niedersachsen - Unbekannte haben vermutlich in der Nacht zu Donnerstag ein Kajütboot im Ems-Jade-Kanal in Aurich versenkt. Die Feuerwehr Sandhorst legte am Donnerstag Nachmittag eine Ölsperre um das Schiff "Dayna". Anschließend wurden Öl und Benzin aus den Tanks abgepumpt.
Der Besitzer berichtete gegenüber den ON, dass er sein Kajütboot am Mittwochabend am Kanal in der Nähe des Auricher Hafens festgemacht hatte. Als er am Donnerstag am späten Nachmittag die Fahrt auf der "Dayna" fortsetzen wollte, berichteten Passanten von dem gesunkenen Boot einige Hundert Meter entfernt. Zusammen mit Polizisten machte sich der Eigentümer ein Bild von seinem Boot. "Alles wurde rausgerissen", berichtet er im Gespräch mit den ON. Lediglich der Motor sei nicht geklaut worden. Die Auricher Polizei wollte sich am Donnerstag nicht zu dem Vorfall äußern. Die Feuerwehr Sandhorst war mit zwei Fahrzeugen und zehn Kameraden im Einsatz.
Quelle: Ostfriesische Nachrichten vom 08.06.2006

Nach Ölspur: Bulgarisches Schiff Verursacher

Österreich - Ein bulgarisches Schiff gilt als Verursacher einer Ölspur auf der Donau vom 3. März. Damals waren auf einer Länge von 60 Kilometern von Wörth (Bezirk Amstetten) bis Weißenkirchen (Bezirk Krems) rund 12.000 Liter Schmierstoff ausgelaufen. Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion wiesen die ökotoxikologischen Untersuchungen vom ausgeflossenen Öl und dem Treibstoff des Schiffes eine "signifikante Übereinstimmung" auf.
Das Motorgüterschiff geriet bereits wenige Tage nach dem Vorfall ins Visier der Ermittler. Einsatztaucher stellten Beschädigungen am Schiff fest, vom Rumpf aus dürfte der Treibstoff in die Donau geflossen sein.
Nach Bekanntwerden der Umweltbeeinträchtigung wurde in Melk eine Ölsperre errichtet, um die Flüssigkeit "an einem Punkt" abzufangen und in Folge abzusaugen. Die Beseitigung der Verschmutzung verursachte Kosten in Höhe von fast 100.000 Euro.
Quelle: ORF vom 08.06.2006

Schiff fuhr gegen Steg

Schwedt/Oder (Barnim) / Brandenburg - An einer Schleuse in Schwedt (Oder) kamen Polizeibeamte der Wasserschutzpolizeiwache Hohensaaten des Schutzbereiches Barnim Mittwoch gegen 18:00 Uhr zum Einsatz. Ein polnischer Schiffsführer fuhr bei einem Koppelmanöver mit seinem Schubschiff gegen einen Steg am Ufer. Der Steg wurde stark beschädigt. Der Sachschaden beträgt zirka 7.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinwirkung stand. Er "pustete" 1,45 Promille. Eine Blutprobe wurde durchgeführt, die Weiterfahrt untersagt und eine Sicherheitsleistung erhoben.
Quelle: Polizei Brandenburg vom 08.06.2006

Frachter in England kollidiert

Hull, England / UK - Auf dem Humber River in England kollidierte am 7.6. der 106 m lange und 1983 erbaute, schwedische Frachter "Skagern", 6159 tdw, mit dem fast neuen 804-TEU-Containerfrachter "Samskip Courier" Beide Schiffe hatten Lotsen. Der Laderaum 1 der "Skagern" wurde aufgerissen und ein Wassereinbruch verursacht. Zwei Schlepper brachten das buglastige Schiff in den Hafen, wo es Schlagseite entwickelte, bevor es stabilisiert werden konnte. Die "Samskip Courier" konnte die Reise in die Niederlande fortsetzten, wo sie am 11.6. erwartet wurde. Die "Skagern" des Barber Ship Management hatte u.a. Kupfer geladen. Die deutsche "Samskip Courier läuft unter der Flagge von Antigua.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter vor Irland in Brand

Howth Head nähe Dublin / Irland - Am 7.6. rief der Kutter "Noroyna" 22 Meilen vor Howth Head vor Irland um Hilfe, nachdem ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff aus Kilkeel musste mit einer Rettungsinsel verlassen werden. Ein Dubliner Rettungshubschraber stieg auf, das Rettungsboot aus Howth ebenfalls. Das Fischereiforschungsschiff "Corystes" war als erstes vor Ort und rettete die vierköpfige Crew.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ölverschmutzung aus zerbrochenem Bulker

Karwar Küste, Karnataka / Indien - Am 7.6. wurden die Arbeiten zum Leichtern des auseinandergebrochenen Bulkers "Ocean Searya", 38906 BRZ, fortgesetzt. Drei Tanks im Vorschiff des 2001 erbauten Schiffes enthalten 450 Tonnen Öl. Die achterlichen Tanks mit 126 Tonnen Öl wurden von der See aufgerissen. Teile davon schwammen im Laderaum. Das Leichtern des Öls wird ca. 2 Wochen dauern. Die "Ocean Seraya" war in der Nacht zum 30.5. in der Arabischen See vor der Karwar Küste, Karnataka, gestrandet und zerbrochen. Zuvor war der Anker des Schiffes in schwerem Sturm losgerissen. 20 der 21 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, ein Mann sprang über Bord und ist wohl ertrunken. Die "Ocean Seraya" ist 230 Meter lang und verdrängt 75000 t. Es war auf dem Weg nach Karwar, um Manganerz zu laden. Heftiger Regen hatte die Sicht beeinträchtigt, daraufhin wurde Anker geworfen drei Meilen vor der Küste. Dann aber geriet der Bulker ins Treiben. Sechs Patroullienboote und zwei Hubschrauber kamen dem Havaristen daraufhin zu Hilfe. Neun Mann wurden an Bord der "INS Kadamba" medizinisch behandelt, der Rest direkt an Bord gebracht. Ein Seemann ertrank. Die "Ocean Seraya" hatte sich seit dem 26.5. vor Karwar befunden. SMIT Salvage sind weiter dabei, Bunkeröl zu bergen mihilfe des Schleppers "Onyx", der sich seit dem 7.6. am Wrack befindet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ankerziehschlepper gesunken

Colombo / Sri Lanka - Am 7.6. erlitt der 1982 erbaute Ankerziehschlepper "Sea Diamond VII", 867 BRZ, Wassereinbruch im Maschinenraum als er mit der Barge "Skopelos III", 3539 BRZ, und einer weiteren Barge in die Emirate unterwegs war. Der Bergungsschlepper "Sumatras", der mit zwei Neubauten in der Region war, war zuerst vor Ort und machte Standby. Die beiden Bargen wurden losgeworfen, dann musste der Schlepper aufgegeben werden. Der Schlepper "SB 408" nahm die Bargen auf den Haken und brachte sie am 9.6. nach Colombo.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter gestrandet

Stornoway, Schottland / UK - Der in Stornoway registrierte Kutter "Dunan" lief 15 Meilen vor Carloway am 7.6. auf Grund. Ein Rettunghubschrauber startete. um die 2-köpfige Crew bei den Lenzbemühungen zu unterstützten. Auch das Rettungsboot aus Stornoway lief aus, der Kutter "Harmony" kam zu Hilfe.
Quelle: Tim Schwabedissen

Verschwundene Ölplattform gefunden

Tristan da Cunha Islands, St. Helena / UK - Die 6357 BRZ große Ölplattform "PXXI", die 104x103 Meter groß ist, die seit dem 23.5. auf offener See vermisst wurde, wurde am 7.6. an der unzugänglichen Küste von Tristan da Cunha Island Group bei Sandy Point gefunden. Die Plattform war im Südatlantik westlich von Tristan auf halber Strecke zwischen Südafrika und Brasilen auf Drift gegangen.
Quelle: Tim Schwabedissen

"APL Panama" vor Subic Bay

Subic Bay / Philippinen - Der Frachter "APL Panama" soll im Schlepp der "Hua An" am 13.6. in Subic Bay zur Reparatur der Strandungsschäden eintreffen.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Norwegian Crown" saß auf Sandbank

Bermuda, Inselgruppe im Atlantik - Am 7.6. lief das Kreuzfahrtschiff "Norwegian Crown" mit 1104 Passagieren vor den Bermudas auf einer Sandbank auf Grund. Mit der Abendflut gelang es Schleppern, sie freizubekommen. Es bestand keine Gefahr für die Menschen an Bord, die nach Hamilton in Tendern gebracht wurden. Der 34000-Tonner strandete an der Einfahrt des Dundonald Channel auf dem Weg von St. George's, Bermuda, nach Hamilton in heftigem Regen. Erste Schleppversuche dreier Schlepper waren vergebens gewesen. Nach der Bergung lief der Kreuzfahrer eine Werft an.
Quelle: Tim Schwabedissen

Explosion auf Zweimaster

Medemblik / Niederlande - Auf dem Segler "Bree Sand" kam es im Oosterhaven in Medemblik zu einer Gasexplosion. Vier 17-Jährige wurden leicht, einer schwer verletzt. Sie gehörten zu einer Gruppe von 83 Personen. Die Verpuffung wurde durch ein Gasleck verursacht. Der anschließende Brand auf dem 2-Mast-Klipper war schnell gelöscht.
Quelle: Tim Schwabedissen

Zwei Yachten erlitten Ruderschaden bei der Regatta "Rund Skagen 2006"

Helgoland - Ausgesprochenes Pech ereilte die Crew der SY "Aah-Nette". Nach einer Kollision mit Treibgut erlitt die Luffe 44 von Stefan Weinle aus Bremerhaven einen ernsthaften Ruderschaden. Die "Aah-Nette" hatte in den frühen Morgenstunden ( 7.6.) Mayday gefunkt und ein dänischer Rettungskreuzer schleppte das Schiff nach Hansholm. Skipper Dr. Weinle und Crew sind aber wohlauf.
Ebenso wegen Ruderschaden aufgeben musste die Crew der "Roxy", einer IMX 38. Die Yacht von Kai Neumann fuhr ebenfalls nach Hansholm um Reparaturen vorzunehmen.
Mittlerweile haben die meisten Crews Skagen als den nördlichsten Punkt der Regatta hinter sich gebracht und in der Ostsee ruhigeres Wetter vorgefunden.
Quelle: NORDSEEWOCHE aktuell vom 07.06.2006

Zahlreiche Einsätze für Seenotretter am Pfingstwochenende

DGzRS Bremen - Am langen Pfingstwochenende wurden die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an der deutschen Nord- und Ostseeküste insgesamt 23 Mal alarmiert. Dabei wurden 72 Personen aus Seenot gerettet oder aus Gefahr befreit und nicht unerhebliche Sachwerte vor dem Totalverlust bewahrt. "Am vergangenen Wochenende konzentrierten sich unsere Einsätze vor allem auf den Wassersport“, erklärt Dirk Hinners-Stommel, Leiter der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS. "Die Wachleiter hier im MRCC (int. Martime Rescue Co-ordination Centre) waren rund um die Uhr damit beschäftigt, Alarmierungen entgegen zu nehmen und die Einsätze für die Besatzungen unserer Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote zu koordinieren." Ursache für die zahlreichen Havarien waren Grundberührungen, Wassereinbrüche sowie technische Defekte in den Bereichen Antrieb und Ruderanlage. Dazu kamen Navigationsfehler, die zu Strandungen führten.
Das Seenotrettungsboot CASPER OTTEN von der DGzRS-Station auf der ostfriesischen Insel Langeoog absolvierte darüber hinaus einen Krankentransport zum Festland für einen Patienten mit Herzproblemen.
Quelle: DGzRS Bremen vom 07.06.2006

Vermutlich 100 Tote nach Schiffsbrand auf Tanganjika-See

Kinshasa / Demokratische Republik Kongo - Beim Brand einer Fähre auf der kongolesischen Seite des Tanganjikasees sind vermutlich etwa 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Motor der Fähre sei in Brand geraten, berichtete der UNO-Sender Radio Okapi in Kinshasa.
Es habe nur 18 Überlebende gegeben. Die Fähre war unterwegs von Uvira nach Kalemie und hatte mehrere Tonnen Fracht geladen, darunter auch Fässer mit Öl und Benzin.
Da es im ganzen Land nur ein paar Hundert Kilometer asphaltierte Strassen gibt, sind die Gewässer die wichtigsten Verkehrswege. Es kommt immer wieder zu Unfällen mit vielen Toten, weil die meisten Fähren stark überladen werden.
Der Tanganjikasee ist der sechstgrößte See der Erde (32.893 km²). Anrainerstaaten sind: Burundi, Tansania, Sambia und die Demokratische Republik Kongo.
Kongo bereitet sich derzeit auf die ersten Mehrparteienwahlen seit 40 Jahren vor. Die UN-Mission im Kongo soll während der Wahlen von einer europäischen Truppe unter deutscher Führung verstärkt werden. Deutschland stellt dafür 780 Soldaten zur Verfügung.
Quelle: sda vom 07.06.2006

Fischer finden Boot mit geheimnisvollem Mann

Phan Hung Phuc, Distrikt Tran Van Thoi / Vietnam - Vor der vietnamesischen Südküste haben Fischer einen Mann aus Seenot gerettet. Doch niemand weiß, wer der Mann ist oder woher er kommt, berichtete die Küstenwache am Mittwoch. Die Fischer hatten den Ausländer nach den Angaben in einem kleinen Motorboot gefunden, mit dem er mehrere Tage auf dem Ozean getrieben haben muss. Die Fischer brachten ihn in ein Krankenhaus an Land. "Er ist kein Vietnamese und spricht kein Englisch. Wir können uns nicht mit ihm verständigen", sagte der behandelnde Arzt Ho Quoc Chinh im Ca Mau Hospital. Der Mann sei in sehr schlechtem Zustand gewesen, als er im Krankenhaus ankam, erhole sich aber deutlich.
"Sein Benzin für den Bootsmotor war aufgebraucht, und er hatte keine Lebensmittel und kein Wasser an Bord", sagte der Leiter der Küstenwache, Phan Hung Phuc, im Distrikt Tran Van Thoi. "Er war sehr schwach und schien sich zu fürchten, als die Fischer ihn an Land brachten."
Der Mann sei etwa 40 Jahre alt, habe keine Papiere bei sich gehabt und Worte gestammelt, die sich wie "Malaysia, Malaysia" angehört hätten. Die Behörden wollten deshalb wegen einer möglichen Identifizierung bei der Botschaft Malaysias anfragen.
"Er ist ein Geheimnis für uns", sagte Phuc. "Wir wissen nicht genau, wie lange er auf See war. Es müssen aber um die zehn Tage gewesen sein."
Quelle: N24 vom 07.06.2006

Entschädigung für Hinterbliebene des Fähr-Unglücks im Roten Meer

Kairo / Ägypten - Vier Monate nach einem Fähr-Unglück im Roten Meer mit mehr als 1.000 Toten hat der Reeder eine Millionen-Entschädigung bereitgestellt. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, der Schiffseigner stelle den Hinterbliebenen mehr als 44 Millionen Euro zur Verfügung. Im Gegenzug gaben die ägyptischen Behörden das auf Eis gelegte Vermögen des Reeders frei. Der Reeder war nach dem Schiffsunglück Anfang Februar untergetaucht. Gegen ihn wird nun in Abwesenheit ein Prozess geführt. Die Anklage wirft ihm vor, die Sicherheitskräfte an Land zu spät von den Problemen auf der Fähre informiert zu haben. Das Schiff war nach einem Feuer an Bord gesunken. Von den rund 1.400 Passagieren überlebten nur rund 400.
Quelle: MDR INFO vom 07.06.2006

Sportbootunfall bei Hitdorf

Leverkusen-Hitdorf / Nordrhein-Westfalen - Am Dienstag, gegen 16:55 Uhr, erhielt die Wasserschutzpolizei Kenntnis von einem Sportbootunfall bei Rhein-km 706,3, Ortslage Hitdorf. Eine Segelyacht fuhr sich beim Aufdrehen auf einer Kribbe fest. Die Segelyacht konnte von einem anderen Sportboot wieder von der Kribbe geschleppt werden, so dass die anwesende Bootsbesatzung der Wasserschutzpolizei Köln nicht einschreiten musste.
Quelle: WSP NRW vom 07.06.2006

Sportbootfahrer übersieht Kribbe bei Emmerich

Emmerich / Nordrhein-Westfalen - Am Dienstag, gegen 09:00 Uhr, verließ ein 60-jähriger Sportbootfahrer den Sportboothafen Emmerich -Rhein-km 853,7- und fuhr sein Boot auf der oberhalb liegenden, zur Zeit vom Wasser überspülten, Kribbe fest. Er war damit der dritte Sportbootfahrer innerhalb von vier Tagen, dem die Kribbe Probleme bereitet. Die Wasserschutzpolizei Emmerich war vor Ort und befreite Skipper und Boot aus der misslichen Lage.
Quelle: WSP NRW vom 07.06.2006

Kreuzfahrtschiff rettet 22 Flüchtlinge vor dem Ertrinken

Istanbul / Türkei - Ein Kreuzfahrtschiff hat in der Ägäis 22 schiffbrüchige Bootsflüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet. Für einen sechsjährigen Jungen kam jedoch jede Hilfe zu spät, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Die MS "Noordam" mit Kurs auf den türkischen Badeort Kusadasi hatte die illegalen Zuwanderer aus dem Wasser gefischt, nachdem ihr Boot auf offener See gesunken war. Die Flüchtlinge gaben an, aus Somalia gekommen zu sein. Sie waren nach eigenen Angaben von der türkischen Küste aus aufgebrochen.
Die MS "Noordam" befand sich auf einer geplanten, 10-Tage dauernden Kreuzfahrt von Civitavecchia, Italien und war mit 1.847 Passagieren und etwa 800 Besatzungsmitgliedern unterwegs vom Hafen von Santorin, Griechenland nach Kusadasi, Türkei. Das Schiff wird um 8:00 Uhr Lokalzeit aus Kusadasi Richtung Messina, Sizilien, auslaufen und seine Reise am 10. Juni in Civitavecchia
beenden.Quelle: baz / afp vom 06.06.2006

Kamtschatka: Krabbenfischer versenkt sich selbst

St. Petersburg / Russland - Sechs Seemeilen vor der Küste Kamtschatkas ist ein mit Krabben beladenes Transportschiff von der Besatzung selbst versenkt worden. Sie wollte so eine Durchsuchung durch die Küstenwache verhindern.
Die 18 Mann starke Besatzung der "Prioserski" war zuvor von einem Küstenwachschiff aufgenommen worden. Die Küstenwache hatte das Schiff am Vortag in der Krabbenfangzone entdeckt und unter Einsatz eines Hubschraubers und mit Androhung von Waffengewalt gestoppt.
Wie die Küstenwache berichtet, erhielt die Besatzung vom Schiffseigner die Anordnung, das Schiff zu versenken, bevor es die Staatsvertreter durchsuchen können. Die Besatzung öffnete daraufhin alle Bullaugen und Luken, flutete den Maschinenraum und stieg in drei Rettungsflöße um.
Allerdings sank der Krabben-Wilderer nicht schnell genug: Der Küstenwache gelang es zwei Stunden vor dem Untergang, an Bord des Schiffes einige Kisten der im Laderaum verstauten Krabben sowie die Schiffsdokumente sicherzustellen.
Die Besatzung unternahm keine Anstrengungen, das einem Unternehmen in Magadan gehörende Schiff noch zu retten. Ein ähnlicher Fall von Selbstversenkung hatte sich vor Kamtschatka zuletzt vor fünf Jahren zugetragen.
Quelle: ld/.rufo vom 06.06.2006

72. Nordseewoche - Masten brachen bei Starkwind

Insel Helgoland - Echtes Nordseewetter mit sehr viel Wind und Wellen hat bei der 72. Nordseewoche viel seglerisches Können von den Crews der 141 Yachten gefordert. Zwei Yachten büßten ihre Masten bei Starkwind ein. Abschließend starteten gestern knapp 70 Yachten zum sportlichen Höhepunkt auf die Langstrecke Pantaenius Rund Skagen.
Unglücklich erwischte es die Mannschaft der "Röde Orm" unter Steuermann Arne Reichardt aus Norderstedt. Dem Team auf der GibSea 106 brach am Sonntag kurz nach dem Start der Mast. "Wir wissen nicht, wie das passieren konnte, innerhalb von wenigen Sekunden lag der Mast im Wasser", beschrieb Co-Skipper Matthias Deeke die Situation. Und auch Heiko Päsler aus Cuxhaven, der am Sonnabend noch die Wettfahrt 2 in der Klasse IMS 2 gewinnen konnte, verlor den Mast seiner "Static Elektric", einer X36s in diesem stürmischen Rennen.
Quelle: hamburger abendblatt / www.nordseewoche.de vom 06.06.2006

Feuerwehr rettete Elbsegler

Fliegenberg / Niedersachsen - Zwei Männer sind am Sonntag nachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Elbe bei Fliegenberg mit einem Katamaran gekentert und über Bord gegangen. Sie bleiben unverletzt und konnten sich trotz starker Strömung an dem umgekippten, rasant in Richtung Over treibenden Boot festhalten bis Feuerwehrleute sie aus dem Wasser fischten. Eine heftige Windböe hatte den Katamaran zum Kentern gebracht. Feuerwehrsprecher Matthias Köhlbrandt: "Sie hatten Glück."
Spaziergänger hatten den Unfall auf der Elbe bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Feuerwehrleute aus Fliegenberg und Hoopte rückten mit insgesamt drei Booten aus. Bei Over gelang es ihnen, das kieloben treibende Boot zu sichern. Auf der Hamburger Elbseite wurde der Katamaran schließlich wieder aufgerichtet. Die Schadenhöhe steht noch nicht fest. Die Wasserschutzpolizei in Hamburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: hamburger abendblatt vom 06.06.2006

Bootsunfall auf dem Dämeritzsee

Dämeritzsee (Oder-Spree) / Brandenburg - Am Sonntagnachmittag wurde der Wasserschutzpolizei ein Bootsunfall gemeldet, ein Zeuge hatte mehrere im Wasser treibende Personen und ein umgekipptes Boot gesehen und sofort die Polizei gerufen. Bei einer sofortigen Kontrolle des Dämeritzsees fanden die Polizisten weder ein gekentertes Boot noch Personen. Wenig später informierten die Beamten aus der Polizeiwache die Kollegen auf den Booten, dass soeben ein Boot drei Frauen und einen Mann am Ufer abgesetzt hatte, die vier Personen waren völlig durchnässt.
Die Polizisten suchten die vier Personen (zwischen 21 und 52 Jahren, aus Berlin) auf und befragten sie. Sie gaben an, dass sie sich einen Canadier gemietet hatten und damit auf dem Dämeritzsee gepaddelt waren. Bei dem Versuch, eine Welle zu kreuzen, kenterte der Canadier und die vier Insassen gingen über Bord. Ein Bootsführer in der Nähe sah die im Wasser treibenden Personen und kam ihnen zu Hilfe. Er holte sie an Bord und barg den Canadier. Bei dem Unfall entstand, außer den völlig durchnässten Sachen der vier Personen, kein Sach- oder Personenschaden.
Quelle: Polizei Brandenburg vom 06.06.2006

Sportboot fährt sich bei Emmerich fest

Emmerich / Nordrhein-Westfalen - Am Montag (5.6.), gegen 11:10 Uhr, meldete ein Sportbootfahrer der Wasserschutzpolizei, dass er während der Ausfahrt aus dem Emmericher Yachthafen auf der parallel zur Ausfahrt verlaufenden und vom Wasser überspülten Längskribbe festkam. Das Fahrzeug konnte wieder freigeschleppt werden. Es entstand kein Personen- oder Sachschaden. Die Wasserschutzpolizei Emmerich nahm die Daten für einen Sportbootunfall auf.
Quelle: WSP NRW vom 06.06.2006

Motoryacht passiert bei Emmerich die Kribbenstange
an der falschen Seite und fährt sich fest

Emmerich / Nordrhein-Westfalen - Am Samstag Abend (3.6.), gegen 22:10 Uhr, verließ ein Sportbootfahrer mit seiner Motoryacht den Emmericher Yachthafen und ging in die Talfahrt. Am Kribbenkopf ließ er die rotweiße Kribbenstange an seiner Backbordseite und kam auf der Kribbe fest. Beim Freischleppen verfiel der Bug und traf die Kribbenstange, die an der Sollbruchstelle nachgab. Durch die Wasserschutzpolizei Emmerich wird der Sportbootunfall bearbeitet.
Quelle: WSP NRW vom 06.06.2006

Tankmotorschiff reißt Fahrwassertonne bei Hersel aus der Verankerung

Bornheim-Hersel, Rhein-Sieg-Kreis / Nordrhein-Westfalen - Am Freitag (2.6.), gegen 18:15 Uhr, kam das Tankmotorschiff "Sophie D", Heimatort Haren/Ems, bei Rhein-km 660 –Ortslage Hersel-, während eines Ausweichmanövers, einer Fahrwassertonne zu nah. Diese wurde aus der Verankerung gerissen und trieb zu Tal. An dem Schiff entstand kein Schaden. Die Wasserschutzpolizei Bonn war vor Ort und bearbeitet den Schiffsunfall
Quelle: WSP NRW vom 06.06.2006

Fünf Österreicher bei Unfall in Kroatien verletzt

Šibenik / Kroatien - Bei einem Schiffsunfall in der kroatischen Adria sind Montag früh fünf Österreicher verletzt worden, drei davon schwer. Ihr Motorboot, das sie in Split gechartert hatten, fuhr gegen 3.00 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Felsenufer der Insel Skoljic, nahe Sibenik, meldete die Nachrichtenagentur Hina am Montag. Die Verletzten kamen ins Allgemeine Krankenhaus in Sibenik und in ein Spital nach Split.
Auf dem Boot befanden sich sieben Personen. Gerettet wurden die Schiffbrüchigen von örtlichen Fischern und einem Polizeiboot. Die Behörden haben Ermittlungen zu den Ursachen des Unfalls aufgenommen.
Quelle: apa vom 05.06.2006

Betrunkener Bootsfahrer am Neusiedler See gerettet

Neusiedler See, Burgenland / Österreich - Einen betrunkenen Mann hat die Polizei am Sonntagnachmittag aus dem Schilf am Neusiedler See gerettet. Der 58-Jährige war mit einem Elektroboot von Illmitz aus in Richtung Mörbisch unterwegs als ihn der starke Wind gegen eine Schilfwand drückte. Er touchierte noch ein angelegtes Boot und saß dann auf dem Schilf auf, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland heute.
Der Niederösterreicher habe noch versucht sein Kajütboot auf das Wasser zu schieben, was jedoch misslang. Polizeibeamte schließlich konnten ihn aus dem Schilf holen. Er wurde wegen Übertretung des Schifffahrtgesetzes angezeigt.
Quelle: n-tv vom 05.06.2006

Boot mit acht Insassen in Almeria gerettet

Almería / Spanien - Am frühen Morgen wurden acht Immigranten rund 40 km südöstlich des Cabo de Gata in Almería durch die Schiffswache gerettet. Die Leiche einer weiteren Person war bereits zuvor im Meer versunken.
Den Hinweis hatte die Schiffswache am Morgen durch einen Frachtschiff erhalten. Sofort wurde ein Helikopter, sowie die Guardia Civil zur Rettung mobilisiert. Die acht Immigranten konnten unversehrt gerettet werden. Sie wurden umgehend zum Flughafen von Almería transportiert, wo sie von Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt wurden. Der tote Körper des über Bord gegangenen Immigranten konnte nicht mehr geborgen werden.
Quelle: Spanien-Anzeiger vom 05.06.2006
2. Meldung:
Deutscher Frachter rettet Flüchtlingsboot vor Spanien
Almería / Spanien - Ein deutsches Frachtschiff hat vor der Südküste Spaniens ein Flüchtlingsboot mit acht Nordafrikanern aus Seenot gerettet. Wie die spanische Presse berichtet, war das vermutlich aus Marokko kommende Boot wegen eines Motorschadens tagelang führungslos im Meer getrieben. Die Besatzung der «Seadevil» habe die illegalen Zuwanderer etwa 22 Seemeilen vor Almería gesichtet und an Bord genommen. Die Männer seien erschöpft gewesen. Nach ihren Angaben war ein Bootsinsasse während der Überfahrt gestorben.
Quelle: uena.de vom 05.06.2006
In Fischernetzen wurden zwölf Flüchtlingsleichen entdeckt

Italien / Libyen - Am Donnerstag fanden in der Nähe von Sizilien italienische und spanische Fischer in den eingeholten Netzen ihrer Boote zwölf Leichen von vermutlichen Flüchtlingen aus Nordafrika, die offenbar bei einem Bootsunglück ums Leben kamen.
Die genaue Anzahl der Opfer und die näheren Umstände des Unglücks sind unbekannt. Das italienische Boot wurde, da es sich in internationalen Gewässern befand, aufgefordert einen Hafen in Libyen anzusteuern.
Der Kapitän des italienischen Fischerbootes bedauert, dass seine Besatzung nun seit drei Tagen im Hafen von Misurata grundlos festgehalten wird.
Quelle: n-tv vom 04.06.2006

Zwei Sport-Unfälle am Neusiedler See

Neusiedler See / Österrreich - Am Neusiedler See ist es am Samstagnachmittag bei stürmischem Wind zu zwei Sport-Unfällen gekommen.
Im Gemeindegebiet von Breitenbrunn wurde ein Kite-Surfer beim "Trockentraining" von einer Windböe erfasst und etwa fünf Meter in die Luft gehoben. Plötzlich setzte der Wind jedoch aus und der 22-jährige Burgenländer stürzte auf einen asphaltierten Weg, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Sonntag. Der junge Mann prallte mit der Schulter auf den Boden. Er musste mit dem Hubschrauber Christophorus 3 in das Krankenhaus Eisenstadt geflogen werden.
Bei Weiden am See kenterte am Samstag gegen 18.00 Uhr ein Mann aus Graz mit seinem "Hobie-Cat" auf Grund des starken Windes. Das Segel vom Mast riss und der "Hobie-Cat" wurde maövrierunfähig. Ein vorbeikommender Segler konnte die Polizei verständigen. Der 49-Jährige wurde schließlich von der Streife "Neusiedl Boot 1" geborgen.
Quelle: BVZ vom 04.06.2006

Deutsche Segelyacht aus Seenot gerettet

Bremen - In einer dramatischen Rettungsaktion ist eine deutsche Segelyacht am Samstag im Atlantik aus Seenot gerettet worden. Die Besatzung, ein deutscher und ein britischer Segler, sei wohlauf, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Das Schiff hatte sich am Freitag bei schwerer See rund 300 Seemeilen westlich der Azoren einmal um die eigene Längsachse gedreht. Der Notfall hielt die Seenotleitstelle in Bremen rund 22 Stunden lang in Atem.
Die neun Meter lange Segelyacht aus Lübeck-Teerhof befand sich auf der Reise von den Bermudas auf die Azoren, als sie von einer Welle erfasst und zum Durchkentern gebracht wurde. Dabei brach der Mast. Die beiden Schiffbrüchigen brachten eine an Bord befindliche Seenotfunk-Bake zum Einsatz, die via Satellit unmittelbar nach der Havarie eine Notmeldung ausstrahlte. Diese wurde in Bremen empfangen und an die verantwortlichen Stellen in Portugal weitergeleitet.
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Containerfrachter reagierte auf den Notruf und änderte seinen Kurs. Er konnte die beiden Segler am Samstagmorgen an Bord nehmen. Die Yacht wurde geborgen.
Quelle: ddp vom 03.06.2006

2. Meldung
Lübecker Segelyacht aus Seenot gerettet
Die in Lübeck beheimatete Yacht "Martin" ist in einer dramatischen Aktion 300 Seemeilen westlich der Azoren aus Seenot gerettet worden. Die mit zwei Mann besetzte Yacht war bei schwerer See auf der Reise von den Bermudas auf die Azoren durchgekentert.
Dabei brach der Mast. Nachdem sich die Yacht wieder aufgerichtet hatte, drohte die Deckswache über Bord gespült zu werden. Bei den Vorbereitungen zum Aussetzen der Rettungsinsel wurden die in einem wasserdichten Behälter befindlichen Schiffspapiere und Ausweise über Bord gewaschen. Gerettet wurden die Segler durch den Umstand, dass die Seenotfunk-Bake eine Notmeldung via Satellit ausstrahlte, die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft Schiffbrüchiger am Freitagmittag erreichte. Diese verständigte die Seenotzentralen in Lissabon auf den Azoren-Hauptstadt Ponta Delgado.
Der unter liberianischer Flagge fahrende Containerfrachter "Maersk Dunedin" änderte aufgrund der Seenotmeldung den Kurs und konnte die Schiffbrüchigen aufgrund der genauen Positionsangaben der Rettungsboje sichten. Der Frachter konnte nicht nur die Schiffbrüchigen abbergen, sondern auch Yacht an Bord nehmen. Nach 22 Stunden konnte die Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen werden. Die Seenotleitung hat die Angehörigen entsprechend verständigt.
Quelle: HL-live vom 03.06.2006

Feuer auf Autofrachter

Laem Chabang / Thailand - An Bord des Autotransporters "Pelander" brach am 3.6. nach Auslaufen aus Laem Chabang ein Feuer in Laderaum 8 aus. Das Schiff wurde nach Singapur eingebracht, wo es nun untersucht wird.
Quelle: Tim Schwabedissen

Flüchtlingsboot vor Malta gekentert

Malta - 15 Flüchtlinge sind vor der Küste der Maltas ertrunken, nachdem ihr Boot in schwerer See gekentert war. Neun Passagiere wurden von der Besatzung eines Tankers gerettet und nach Malta gebracht, berichteten die Behörden der Mittelmeerinsel. Einem der Flüchtlinge sei es offenbar gelungen, während des Unglücks mit dem Handy einen Notruf abzusetzen. Die Migranten kämen vermutlich aus Afrika.
Wie die Behörden weiter mitteilten, ereignete sich das Unglück in der Nacht zum Samstag rund 110 Seemeilen südöstlich der maltesischen Küste. Das Boot mit den Migranten sei von einer besonders hohen Welle erfasst worden und daraufhin gekentert. Neun Männern sei es gelungen, sich an das gekenterte Boot zu klammern und zu überleben.
Kurz darauf sei ein Notruf bei der maltesischen Marine eingegangen, der vermutlich von einem der Überlebenden stammte. Die maltesische Marin habe einen Tanker in der Nähe alarmiert, der zur Rettung der Schiffbrüchigen eilte.
Auf dem Weg zwischen Nordafrika und Süditalien ertrinken seit Jahren immer wieder Passagiere, die illegal in Italien einreisen wollen. Die Schlepperbanden verlangen rund 1.000 Dollar für die Überfahrt. Aus Angst vor der italienischen Küstenwache zwingen sie ihre Passagiere häufig, vor der Küste ins Meer zu springen und an Land zu schwimmen. Meist starten die Boote an der libyschen Küste. Die Regierung in Rom fordert entschlossene Hilfen der anderen EU-Länder, um die Flüchtlingswelle zu stoppen.
Quelle: APA vom 03.06.2006

Wasserschutzpolizei: Nach wie vor Mängel bei der Schiffssicherheit

Kiel / Schleswig-Holstein - Die Wasserschutzpolizei in Schleswig-Holstein hat auch 2005 massive Sicherheitsmängel bei der Berufsschifffahrt festgestellt. So wurden Schiffszeugnisse und Zertifikate beanstandet oder fehlten, die Ausrüstung der Schiffe entsprach nicht den gesetzlichen Anforderungen und Sicherheitsübungen wurden versäumt. Das geht aus der Bilanz 2005 der Wasserschutzpolizei hervor, die die Behörde am Freitag in Kiel vorlegte. Erfreulich sei allerdings, dass die Zahl der Umweltstraftaten im vergangenen Jahr rückläufig war.
Mit 4200 kontrollierten Schiffen wurden 2005 durch die Beamten der Wasserschutzpolizei 15 Prozent mehr gewerbliche Schiffe kontrolliert als im Vorjahr.
Quelle: lno/ WSP vom 02.06.2006

Havariertes Tankschiff auf dem Main kommt zur Reparatur in eine Werft

Hanau / Hessen - Einen Tag nach der Havarie des mit 1500 Tonnen Diesel beladenen Tankers auf dem Main bei Hanau soll das inzwischen abgeschleppte Schiff heute zur Reparatur in eine Werft gebracht werden. Beim Rammen einer Brücke sei die Ruderanlage des Schiffes "Gawialis" beschädigt worden, sagte Bernd Neumann von der Wasserschutzpolizei in Frankfurt am Main. Gestern Abend hatten zwei Schlepper das liegen gebliebene Schiff in den Hanauer Hafen gezogen. Zuvor seien rund 500 Tonnen Kraftstoff in ein anderes Schiff umgepumpt worden. Die Schifffahrt wurde wieder freigegeben.
Der 63 Jahre alte Kapitän aus den Niederlanden war bei starker Strömung vom Kurs abgekommen. Das rund 90 Meter lange Tankschiff blockierte einen ganzen Tag die Schifffahrt auf dem Main. Verletzt wurde niemand. Kraftstoff gelangte nach Angaben der Behörden nicht ins Wasser. Die Besatzung hatte das Schiff über Leitern verlassen. Die Höhe des Sachschadens ist weiter unklar.
Ursache der Havarie war ein misslungenes Wendemanöver bei der Einfahrt in den Hanauer Hafen, wo der Tanker geleert werden sollte. Das Mainwasser habe den Tanker gegen die beiden Pfeiler der Steinheimer Brücke gedrückt. Der Pegel ist mit 2,59 Meter derzeit rund einen Meter höher als normal. Hochwasser beginne aber erst bei 3 Metern, berichtete die Wasserschutzpolizei.
Quelle: main-rheiner vom 02.06.2006

Güterschiff rammt Dresdner Augustusbrücke

Dresden / Sachsen - Ein tschechisches Gütermotorschiff ist am Donnerstag gegen die Augustusbrücke in Dresden gefahren. Aus bisher ungeklärter Ursache habe das Schiff gegen Mittag den unter Wasser befindlichen Sockel eines Brückenpfeilers gerammt, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion am Freitag in Dresden. Anstatt seiner Meldepflicht nachzukommen, setzte der Schiffsführer die Fahrt talwärts fort. Die Wasserschutzpolizei ermittele nun wegen einer Ordnungswidrigkeit, fügte der Sprecher hinzu.
Quelle: ddp vom 02.06.2006

Binnenschiff auf Elbe-Lübeck-Kanal rammt Eisenbahnbrücke

Dalldorf, Kreis Herzogtum Lauenburg / Schleswig-Holstein - Ein Binnenschiff hat am Donnerstag bei Dalldorf eine über den Elbe-Lübeck-Kanal führende Eisenbahnbrücke gerammt. Wie ein Polizeisprecher berichtete, hatte der niederländische Kapitän der "MS Ignoramus" offenbar die Durchfahrtshöhe falsch eingeschätzt und sein Steuerhaus nicht weit genug hydraulisch abgesenkt. Bei dem Unfall wurde der 60-Jährige leicht verletzt, es entstand ein Schaden von mehr als 10 000 Euro. Die Brücke kann weiterhin genutzt werden, hieß es.
Quelle: lno vom 01.06.2006

Ein Toter nach Schiffskollision in der Ägäis

Athen / Griechenland - Vor der griechischen Insel Hydra ist der Frachter "Han" mit dem griechischen Tanker "Alios Artemis" zusammengestoßen. Dabei kam ein Besatzungsmitglied des unter der Flagge Panamas fahrenden Frachters ums Leben. Sieben türkische Seeleute konnten gerettet werden, fünf weitere werden aber noch vermisst. Die Ursache der Kollision wurde von Offizieren der Küstenwache als "unerklärlich" bezeichnet. Der Zusammenstoß könne nur auf grobe Fahrlässigkeiten der Besatzungsmitglieder zurückgeführt werden. Das Wetter war zum Zeitpunkt des Unglücks unproblematisch.
Die "Han" war mit Eisen von der Türkei nach Casablanca, Marokko unterwegs, während der Tanker "Alios Artemis" mit Benzin vom griechischen Festland auf dem Weg zur Insel Kreta war.
Quelle: dpa/AP vom 01.06.2006

Havariertes Tankschiff blockiert den Main bei Hanau

Hanau / Hessen - Ein Tankschiff mit 1.500 Tonnen Diesel an Bord ist am Donnerstagmorgen auf dem Main bei Hanau havariert und gegen eine Brücke geprallt. Während eines Manövers vor dem Hafen sei das Schiff gegen 00.05 Uhr durch die starke Strömung abgetrieben worden und liege quer im Fluß, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei Frankfurt, Hans-Jürgen Hartmann. Die Brücke mußte für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, auch der Schiffsverkehr auf dem Main kam vollständig zum Erliegen.
Zwei Schleppbote sowie ein leeres Tankschiff sind auf dem Weg zur Unglücksstelle und werden im Laufe des Vormittags erwartet. Eine unmittelbare Gefahr durch ein Auslaufen des Dieselkraftstoffes bestehe nicht, sagte Hartmann, bisher sei noch kein Leck in den Tanks festgestellt worden. Allerdings sei das 90 Meter lange und 2,70 Meter tiefe Schiff wegen der starken Strömung einem immensen Druck ausgeliefert. Im Laufe des Vormittags sollte geprüft werden, ob das Schiff vor der Bergung leergepumpt werden muß. Dies würde nach Angaben Hartmanns bis zu sechs Stunden dauern.
Der 63-jährige Kapitän des 90 Meter langen niederländischen Tankschiffs wollte in der Nacht zum Donnerstag die Ladung im Hanauer Hafen löschen. Doch als er rückwärts in den Hafen einfahren wollte, wurde das Schiff offenbar von der starken Strömung erfasst und kam vom Kurs ab.
Quelle:AP vom 01.06.2006

Havariertes Lastschiff blockiert zweieinhalb Stunden Neckar

Ilvesheim (Rhein-Neckar-Kreis) / Baden-Württemberg - Ein außer Kontrolle geratenes Lastschiff hat am Mittwochabend zweieinhalb Stunden den Neckar zwischen Heidelberg und Ludwigshafen blockiert. Der Bootsführer hatte bei einem Wendeversuch nahe Ilvesheim (Rhein-Neckar-Kreis) die Kontrolle über das unbeladene Schiff verloren, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Weil das Schiff in ein Wehr zu geraten drohte, ließ der Mann ihn quer zur Flussrichtung am Ufer festlaufen. Nach einiger Zeit konnte das Schiff aus dieser Lage befreit werden und die Fahrt fortsetzen.
Quelle: RZ-Online vom 01.06.2006

Kutter gekentert

Peterhead, Aberdeenshire, Schottland / UK - Am 1.6. kenterte vor Peterhead der Kutter "Susan V". Die zweiköpfige Crew ging zu Wasser und wurde von dem Rettungsboot aus Peterhead  22 Minuten später gerettet. Das gekenterte Schiff wurde in den Heimathafen eingeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fähre rammte Hindernis

Ketchikan, Alaska / USA - Die 64 Fuß lange "Kalinin" kollidierte vor Ketchikan, Alaska, am 1.6. mit einem Unterwasserhindernis. Das Schiff wurde in den Hafen zurückgebracht. 7 Personen an Bord waren leicht verletzt. Ein Passagier kam ins Krankenhaus.
Quelle: Tim Schwabedissen

Die Angaben sind ohne Gewähr

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