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Hochseebergungsschlepper " Seefalke " |
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| Seefalke
Doppelschrauben - Motor - See- und Bergungsschlepper
Reederei W. Schuchmann
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Der Seefalke konnte mit seinen starken Maschinen fast mühelos Schiffe bewegen, die über das Hundertfache seines Eigengewichts betrugen. Er hat viele Schiffe die durch schwere Stürme oder durch Maschinenschaden in Seenot geraten waren und sich nicht mehr aus eigener Kraft in Sicherheit bringen konnten, am Haken genommen und sie sicher in einem Hafen gebracht.
Zur Bergungsausrüstung gehören u. a. Schutzanzüge für die Brandbekämpfung, Leinenraketengeräte, Ausrüstungen für Taucher, auch Unterwasserschweiß- und -schneidgeräte. Das Schleppgeschirr mit 2 Patentschlepphaken befindet sich an der Rückseite des Deckshauses. Zur Schleppausrüstung gehören 6 Stahltrossen von je 220 m Länge, 4 Stahltrossen von je 410 m Länge und 2 16-Zoll-Manilatrossen (46 cm).
Der Bergungsschlepper "Seefalke" war bis kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges im aktiven Einsatz. 1945 wurde er während eines Luftangriffes in Kiel versenkt. Angehörige der Reederei bargen ihn und versenkten ihn an anderer Stelle wieder, damit er der endgültigen Vernichtung entging. Nach der späteren Bergung wurde der "Seefalke" wieder instand gesetzt, moderner ausgerüstet und 1950 für weitere 20 Jahre wieder in Dienst gestellt.
Seit 1970 gehört er zum Deutschen Schiffahrtsmuseum.
Heute sind auf dem außerordentlich interessanten
Museumsschiff fast alle technischen Details
und Mannschaftsräume zu besichtigen.
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Clubstation vom OV I Ø 5 Deutscher Amateur Radio Club e.V. Ortsverband BREMERHAVEN Info:
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