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Lloyd - Dampfer " M o s e l "(1) Überseedampfer des Norddeutschen Lloyd |
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![]() Dampfer "Mosel" mit einer Barkentine-Takelung |
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| Strandung bei Cornwall | Schiffsglocke der "Mosel" |
| Der Dampfer "Mosel" ist das zweite Schiff von 13 Dampfern der Strassburg-Klasse, die zahlenmäßig größte Serie von Passagierschiffen, die der Lloyd je in Auftrag gab. Sie waren die ersten Lloyddampfer mit dem inzwischen üblich gewordenen senkrechten Dampfervorsteven, und die "Braunschweig", das dritte Schiff der Klasse, war der erste Neubau des Lloyd mit einer Compoundmaschine, die den Dampf in einem Hoch- und einem Niederdruckzylinder zweimal nutzen konnte.
Die Jungfernreise der "Mosel" fand am 4. Januar 1873 statt. Die Reise ging von Bremerhaven nach New York. Am 11.12.1875 kurz vor der Abreise nach New York wird in Bremerhaven Passagiergepäck an Bord gebracht, wobei ein Faß zu Boden fällt und explodiert. 81 Menschen werden dabei getötet und viele verletzt, die "Mosel" wird dabei schwer beschädigt und konnte seine Abreiset erst sechs Wochen später antreten. Wie Untersuchungen ergaben, plante ein Mann namens "Thomas", die "Mosel" im Atlantik sinken zu lassen, um eine hohe Versicherungssumme kassieren zu können. Er selbst hat eine First-Class-Passage bis Southampton gebucht und wollte dort zurückbleiben um angeblich wichtige Geschäfte nachzugehen zu können. Nachdem sein Plan durch die vorzeitige Explosion mißlang, schoß er sich in seiner Kabine eine Kugel in den Kopf. Vier Tage lang kämpft Thomas mit dem Tod - am Ende gesteht er seinen unglaublichen Plan. 1881 wird eine neue Compoundmaschine von Elder, Glasgow eingebaut. Sie hatte eine Leistung von 3500 PSi und brachte eine Geschwindigkeit von 14 Knoten. Am 9. August 1882 strandete die "Mosel" auf der Reise von Bremerhaven nach New York an der englische Küste bei Cap Lizard, Corwall. |
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