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Segelfregatte "Eckernförde" / "Gefion"
Bauwerft Neue Königliche Werft, Kopenhagen
Schiffsart Segelfregatte
Stapellauf 27.9.1843 als "Gefion" für die dänische Kriegsmarine
Indienststellung 06.05.1844
Konstruktionsverdrängung 1385 t
Länge über alles 59,35 m
Breite 13,50 m
Einsatztiefgang 5,68 m
Segelfläche 1989 m²
Maximale Geschwindigkeit: 15 kn
Besatzung 420 Mann
Bewaffnung 2 x 60.Pfünder, 46 x 24-Pfünder-Kanonen (1852)
Die dänische Fregatte "Gefion" fiel am 05.04.1849 vor Eckernförde in schleswig-holsteinische Hände, wurde in "Eckernförde umbenannt und der Bundesflotte übergeben. Ende November 1850 lief die "Eckernförde" in die Weser ein. Ankerte zunächst vor Bremerhaven und bekam dann ihr Liegeplatz in Brake. Nach Auflösung der Bundesflotte wurde die Fregatte am 1. Mai 1852 in Bremerhaven an den preußischen Bevollmächtigten, Kommodore Schröder, durch Kadm. Brommy übergeben. Die preußisch Marine stellte die Fregatte am 11. Mai 1852 in Dienst, wo sie, wieder unter dem Namen "Gefion" als Schulschiff eingesetzt wurde.
Segelfregatte Eckernförde
Fregatte Eckerförde

Ab 1870 lag sie als Wohnschiff in Kiel. Die Außerdienststellung erfolgte am 5. Mai 1880. Der Rumpf wurde als Kohlenhulk genutzt und im Sommer 1891 bei der Kaiserlichen Werft in Kiel abgewrackt.