| 1982 |
08.01. |
Die
fünfte Fregatte der Bremen-Klasse (122) wird auf den
Namen "Karlsruhe"
getauft. |
| . |
26.02. |
Am 26.02.1982 wurde
der letzte Zerstörer Z 5 (D
179) in Salamis, Griechenland außer Dienst gestellt
und in feierlicher Form der griechischen Marine übergeben.
Damit geht nach über
24 Jahren die Ära der "Fletcher"-Zerstörer in der Marine
zu Ende. |
| . |
20.09. |
Der Bundesminister
der Verteidigung, Dr. Hans Apel, setzt die neuen Traditionsrichtlinien
der Bundeswehr in Kraft. Der Erlaß "Bundeswehr und Tradition"
aus dem Jahre 1965 wird gleichzeitig aufgehoben. |
| . |
01.10. |
Die
Zerstörer-Flottille wurde von Kiel nach Wilhelmshaven
verlegt. |
| . |
04.10. |
Dr. Manfred Wörner (CDU)
wird Bundesminister der Verteidigung. |
| 1983 |
01.04. |
General
Wolfgang Altenburg wird Generalinspekteur
der Bundeswehr. |
| 1984 |
19.10. |
Sechste Fregatte
der Bremen-Klasse (122), die "Köln", wird in Dienst gestellt. |
| 1985 |
24.01. |
Die Marine übernimmt
das Ölauffangschiff "Bottsand" als Entsorgungsschiff. |
| . |
12.11. |
Die Bundeswehr wird 30
Jahre alt. Die Feierlichkeiten erreichen mit der größten
bisherigen Feldparade aller Waffengattungen auf dem Truppenübungsplatz
Bergen-Hohne ihren Höhepunkt. |
| 1986 |
01.10. |
Admiral
Dieter Wellershoff wird Generalinspekteur
der Bundeswehr. |
| 1987 |
15.06. |
Der
Tender "Neckar"
der Marine wird in der Ostsee von Schiffen des Warschauer Paktes
beschossen. Drei Soldaten werden durch Splitter verletzt. |
| |
28.09. |
Die 1935 gegründete
Technische Marineschule in Bremerhaven
wird aufgelöst und nach Kiel verlegt. In Bremerhaven verbleibt
die Marineortungsschule. |
| 1988 |
18.05. |
Prof.
Dr. Rupert Scholz wird Bundesminister
der Verteidigung. |
| . |
01.07 |
Der ehemalige Bundesminister
der Verteidigung, Dr. Manfred Wörner,
tritt als erster deutscher NATO-Generalsekretär
die Nachfolge von Lord Carrington an. |
| . |
29.09. |
Das 2.
Geleitgeschwader in Wilhelmshaven wird aufgelöst. |
| . |
01.10. |
Das
2. Fregattengeschwader wird aufgestellt, sie geht aus
dem 2. Geleitgeschwader hervor. Das Geschwader wird aus den Fregatten
der Klasse 122 bestehen. |
| . |
16.12. |
Durch Befehl vom 1.11.1988
wurde am 16.12.1988 das Seebataillon
als Truppenversuch befristet bis zum 30.9.1990 neu
aufgestellt. |
| 1989 |
13.03. |
Die Uboot-Lehrgruppe
wird von Neustadt i. H. wieder nach Eckernförde
verlegt. |
| . |
20.04. |
Dr.
Gerhard Stoltenberg wird Bundesminister
der Verteidigung. |
| . |
31.08. |
Die Uboot-Lehrgruppe
wird endgültig aufgelöst, dafür Aufstellung des Ausbildungszentrum
Uboote in Eckernförde. |
| . |
12.-16.10. |
Erstmals
seit 77 Jahren läuft ein Flottenverband der Marine
mit dem Zerstörer "Rommel",
der Fregatte "Niedersachsen"
und dem Troßschiff "Coburg"
zu Friedenszeiten den russischen Hafen Leningrad an. |
| 1985 |
24.01. |
Die Marine übernimmt
das Ölauffangschiff "Bottsand" als Entsorgungsschiff. |
| . |
12.11. |
Die Bundeswehr wird 30
Jahre alt. Die Feierlichkeiten erreichen mit der größten
bisherigen Feldparade aller Waffengattungen auf dem Truppenübungsplatz
Bergen-Hohne ihren Höhepunkt. |
| 1986 |
01.10. |
Admiral
Dieter Wellershoff wird Generalinspekteur
der Bundeswehr. |
| 1987 |
15.06. |
Der
Tender "Neckar"
der Marine wird in der Ostsee von Schiffen des Warschauer Paktes
beschossen. Drei Soldaten werden durch Splitter verletzt. |
| 1988 |
18.05. |
Prof.
Dr. Rupert Scholz wird Bundesminister
der Verteidigung. |
| . |
01.07 |
Der ehemalige Bundesminister
der Verteidigung, Dr. Manfred Wörner,
tritt als erster deutscher NATO-Generalsekretär
die Nachfolge von Lord Carrington an. |
| . |
29.09. |
Das 2.
Geleitgeschwader in Wilhelmshaven wird aufgelöst. |
| . |
01.10. |
Das
2. Fregattengeschwader wird aufgestellt, sie geht aus
dem 2. Geleitgeschwader hervor. Das Geschwader wird aus den Fregatten
der Klasse 122 bestehen. |
| . |
16.12. |
Durch Befehl vom 1.11.1988
wurde am 16.12.1988 das Seebataillon
als Truppenversuch befristet bis zum 30.9.1990 neu
aufgestellt. |
| 1989 |
13.03. |
Die Uboot-Lehrgruppe
wird von Neustadt i. H. wieder nach Eckernförde
verlegt. |
| . |
20.04. |
Dr.
Gerhard Stoltenberg wird Bundesminister
der Verteidigung. |
| . |
31.08. |
Die Uboot-Lehrgruppe
wird endgültig aufgelöst, dafür Aufstellung des Ausbildungszentrum
Uboote in Eckernförde. |
| . |
12.-16.10. |
Erstmals
seit 77 Jahren läuft ein Flottenverband der Marine
mit dem Zerstörer "Rommel",
der Fregatte "Niedersachsen"
und dem Troßschiff "Coburg"
zu Friedenszeiten den russischen Hafen Leningrad an. |
| 1990 |
19.03. |
Als
achte und letzte Fregatte 122 wird die "Lübeck"
in Dienst gestellt. |
| . |
15./16.07. |
Der Präsident
der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, und Bundeskanzler Kohl beraten
im Kaukasus über die Modalitäten der Wiedervereinigung
Deutschlands. Die Reduzierung der Bundeswehr auf eine Stärke
von höchstens 370000 Mann bis Ende 1994 ist Bestandteil
der Vereinbarungen. |
| . |
10.08. |
Fünf Minensuchboote
und zwei Versorgungsschiffe mit etwa 500 Marinesoldaten werden
wegen der Golfkrise
ins östliche Mittelmeer entsandt. |
| . |
30.08. |
Generalleutnant Jörg Schönbohm
wird Befehlshaber des neuen Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg.
Das Kommando soll als Zentrale Führungseinrichtung aller Truppenteile,
Stäbe und Einrichtungen auf dem Gebiet des beigetretenen Teils
Deutschlands für eine Übergangszeit von mindestens sechs
Monaten arbeiten und die Auflösung der NVA durchführen. |
| . |
03.10. |
Die Einheit
Deutschlands wird durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik
Deutschland hergestellt. Verteidigungsminister Gerhard Stoltenberg
übernimmt die Befehls- und Kommandogewalt über die gesamtdeutschen
Streitkräfte. |
| 1991 |
06.03. |
Auf Ersuchen der
USA beschließt die Bundesregierung, deutsche Minenabwehreinheiten
in den Persischen Golf zu verlegen. Sie sollen sich in der Räumung
von Seeminen vor der kuwaitischen Küste beteiligen. Die Marine
setzt dazu erstmalig das Minenabwehrsystem "Troika" ein. |
| . |
01.10. |
General Klaus
Naumann wird Generalinspekteur der Bundeswehr. |
| 1992 |
02.04. |
Volker Rühe
wird Bundesminister der Verteidigung. |
| . |
15.07. |
Das Bundeskabinett
beschließt, daß Deutschland sich mit Marinestreitkräften
an den von der WEU und der NATO am 10. Juli festgelegten Maßnahmen
beteiligen wird, mit denen die Einhaltung des von den VN gegen Serbien
und Montenegro verhängten Embargos kontrolliert werden
soll. |
| . |
23.09. |
Das 3.
Minensuchgeschwader wird in Kiel aufgelöst. |
| 1993 |
31.03. |
Das Flottendienstgeschwader
in Flensburg wird aufgelöst. Die Meßboote Alster,
Oste und Oker
werden dem Fernmeldestab 70 unterstellt. |
| . |
31.03. |
Die Strandmeisterkompanie
wird in Eckernförde aufgelöst. |
| . |
03.09. |
Die Amphibische
Gruppe wird in Kiel aufgelöst. |
| . |
30.11. |
In Anwesenheit von Verteidigungsminister
Volker Rühe und des mecklenburg-vorpommerschen Ministerpräsidenten
Bernd Seite wird der Grundstein für ein neues Ausbildungszentrum
der Marine in Stralsund gelegt. |
| 1994 |
01.01.? |
Zusammenfassung
der Minentaucherkompanie mit Kampfschwimmerkompanie
zur Waffentauchergruppe in
Eckernförde. |
| . |
08.07. |
Das Bundeskabinett
verabschiedet die Konzeptionellen Leitlinien zur Bundeswehrplanung:
Reduzierung des Friedensumfangs auf 340000 Soldaten
mit der Möglichkeit, bei Bedarf einen Aufwuchs auf 370000 Soldaten
zuzulassen; Festlegung der Krisenreaktionskräfte auf
50000 Soldaten; mittelfristige Verstetigung des Verteidigungshaushaltes
bei 47,5 Mrd DM plus 0,4 Mrd DM für Personalverstärkungsmittel;
zehnmonatiger Grundwehrdienst mit anschließender zweimonatiger
Verfügungsbereitschaft bzw. freiwilliger zwölfmonatiger
Grundwehrdienst in den Krisenreaktionskräften. |
| . |
15.09. |
Die Schnellbootflottille
wurde von Flensburg nach Warnemünde
verlegt. |
| . |
22.09 |
Die Versorgungsflottille
wurde in Cuxhaven aufgelöst. |
| . |
28.09. |
Das 2.
Zerstörergeschwader wird aufgelöst. |
| . |
28.09. |
Das 6.
Fregattengeschwader wird in Wilhelmshaven aufgestellt.
Das Geschwader wird aus vier Fregatten der Klasse 123 (Brandenburg-Klasse)
bestehen. |
| . |
28.09. |
Die Flottille
der Minenstreitkräfte wurde von Wilhelmshaven
nach Olpenitz verlegt. |
| . |
20.10. |
Das 2. Schnellbootgeschwader
wurde von Olpenitz nach Warnemünde
verlegt. |
| 1995 |
03.02. |
Mit einem militärischen
Zeremoniell ist im Beisein von NATO-Generalsekretär Willy Claes
die Eingliederung der Truppenteile der Bundeswehr in den neuen
Bundesländern in die Nordatlantische
Allianz vollzogen worden. Seit dem 1. Januar 1995 sind
damit das IV. Korps in Potsdam mit 2 Divisionen und 6 Brigaden des
Heeres, ein Jagdgeschwader, ein Flugabwehrraketengeschwader und
zwei Radarführungsabteilungen der Luftwaffe sowie ein Schnellbootgeschwader
der Marine der NATO assigniert.
Die integrierte NATO-Luftverteidigung wurde am gleichen Tag auf
ganz Deutschland ausgedehnt. |
| . |
30.06. |
Der Deutsche Bundestag stimmt dem
Kabinettsbeschluß der Bundesregierung zum Einsatz deutscher
Streitkräfte zum Schutz und zur Unterstützung des multinationalen
schnellen Einsatzverbandes in Bosnien zu. Eingesetzt werden sollen
ein Feldlazarett und zwei Rettungszentren des Heeres; die Luftwaffe
stellt neben zwölf Transall Maschinen sechs für die optische
Aufklärung ausgerüstete Tornados und acht ECR-Tornados
zur Verfügung. Die Marine
wird gegebenenfalls neben zwei Bréguet-Atlantic-Flugzeugen
einen Minenabwehr- und einen Schnellbootverband in
die Adria entsenden. |
| . |
08.11. |
Das 7.
Schnellbootgeschwader wurde von Kiel nach Warnemünde
verlegt. Die Verlegung fand am 5.12.1995 statt. |
| . |
12.11. |
40 Jahre
Bundeswehr - 5 Jahre Armee der
Einheit |
| . |
31.12. |
Das
7. Minensuchgeschwader in Neustadt i. H. wird
aufgelöst. |
| . |
31.12. |
Das 3.
Minensuchgeschwader wird in Olpenitz neu aufgestellt. |
| 1996 |
08.02 |
Bundesverteidigungsminister
Volker Rühe übergibt das Amt des Generalinspekteurs
der Bundeswehr von General Klaus
Naumann an General Hartmunt
Bagger. |
| 1997 |
25.03 |
Im Jahre 1997 wurde das
1. und 2. Versorgungsgeschwader
aufgelöst. Hiervon wurden 14 Unter- stützungseinheiten
( Versorger Klasse 701E, 701C, Betriebsstofftransporter Klasse 703,
704, Munitionstransporter Klasse 760B, Bergungsschlepper Klasse
720B und Seeschlepper Klasse 722A ) als Troßgeschwader
in die Zerstörerflottille
( Wilhelmshaven ) integriert. |
| . |
15.12 |
Das Marineamt
wird von Wilhelmshaven nach Rostock
verlegt. |
| . |
18.06. |
Täglich waren bis zu 15.000
Soldaten und Soldatinnen zusammen mit den Helfern vom Technischen
Hilfswerk, der Polizei, dem Bundesgrenzschutz, der Feuerwehr, zahlreicher
Hilfsorganisationen und vielen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung
im Oderbruch im Einsatz, um eine Überflutung
erfolgreich zu verhindern.
Durch diesen unermüdlichen Einsatz
der insgesamt 24.000 Soldaten aus über 75 Einheiten
aus allen Regionen Deutschlands konnte eine Katastrophe abgewendet
werden. Die Armee der Einheit
hat ihre große Bewährungsprobe bestanden. |
| 1998 |
05.02 |
Abschlußmusterung
in Kiel. Die Ubootflottille
wurde nun endgültig von Kiel nach Eckernförde
verlegt. Am 10. Februar liefen die Boote von Kiel nach Eckernförde
aus und am 12.Februar fand dort die Willkommensmusterung statt. |
| . |
01.10 |
Vizeadmiral Hans
Lüssow wird Inspekteur der Marine |
| . |
28.10. |
Rudolf Scharping
übernimmt das Amt des Bundesministers
der Verteidigung. |
| 1999 |
24.03. |
Minenjagdboot
"Völklingen" wird außer Dienst gestellt.
Das Boot wurde an die Letische Marine verkauft und wird dort weiter
seinen Dienst tun. |
| |
31.03. |
General Hans-Peter
von Kirchbach wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr. |
| |
01.12. |
Das
modernste Schiff der Deutschen Marine die Fregatte "SACHSEN",
wird bei der Werft Blohm + Voss in Hamburg getauft. Die "SACHSEN"
ist das Typschiff der Fregatten der neuen Klasse 124, die als Nachfolger
für die Zerstörer der Lütjens-Klasse der Marine gedacht
sind. |
| 2000 |
03.04. |
Am 3.
April 2000 wurde die Lehrgruppe C (Elektronik) in Parow in Dienst
gestellt.
Die Lehrgruppe C wurde
aus der Marineoperationsschule Bremerhaven ausgegliedert. Die Lehrgruppe
zog mit 125 Mann zur Marinetechnikschule in Parow um. |
| 2000 |
27.04. |
Durch die Verlegung der
Lehrgruppe Elektronik und die Neuaufstellung
der Lehrgruppe Ausbildung, die am 27. April durch den
Admiral Marineausbildung, Flottillenadmiral Gottfried Hoch, offiziell
in Dienst gestellt werden, ist die Marinetechnikschule Parow
(MTS) mit insgesamt 1436 Männern und Frauen in Parow mit weitem
Abstand die größte Schule der Marine. |
| 2000 |
30.06. |
Das 6.
Minensuchgeschwader wurde mit der Außerdienststellung
des letzten Bootes (Paderborn) am 30.Juni aufgelöst. Die "Paderborn"
wurde an die Südafrikanische Marine abgegeben. |
| 2001 |
11.04. |
Wilhelmshaven
- Mit dem Befehl "Heiß Flagge und Wimpel" stellte der Kommandant
des Einsatz- gruppenversorgers (EGV) "Berlin",
Fregattenkapitän Peter Ehring (47) im Beisein des Regierenden
Bürgermeisters Berlins, Eberhard Diepgen und des Befehlshabers
der Flotte, Vizeadmiral Lutz Feldt, mit feierlichem Zeremoniell
das größte Schiff der Deutschen Marine in Dienst. |
| 2001 |
30.06. |
Das Marineabschnittskommando
Ost, mit Sitz in Warnemünde, Hohe Düne, wird zum 30.06.2001
aufgelöst. Als Nachfolgeorganisation wird das Marinestützpunktkommando
Warnemünde zum 01.07.2001 in Dienst gestellt. |
| 2001 |
27.09. |
Ausserdienststellung (Auflösung)
des Marineunterstützungskommandos ( MUKdo) Wilhelmshaven, (gleichzeitig
Eingliederung ins Marineamt Rostock) am 27. September 2001 in Wilhelmshaven.
Am 01. Oktober 1974 wurde
das Marineunterstützungskommando durch die Zusammenführung
des Materialamtes der Marine mit einigen Fachinspektionen des Marineamtes
offiziell aufgestellt.
Das Marineunterstützungskommando
wurde zum 30. September 2001 aufgelöst und die verbleibenden
Anteile in das Marineamt eingegliedert. |
| 2001 |
16.11. |
Mit Beschluss vom 16. November
2001 stimmte der Deutsche Bundestag zu, dass bewaffnete deutsche
Streitkräfte innerhalb der von den USA geführten Koalition
zur militärischen Bekämpfung des internationalen Terrorismus
eingesetzt werden. Dazu beteiligt sich die Bundeswehr an der Operation
Enduring Freedom. |
| 2002 |
02.01. |
Ein Marineverband
läuft von Wilhelmshaven zur Unterstützung der Operation
ENDURING FREEDOM aus. Der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Lutz
Feldt, verabschiedet die Fregatten EMDEN und KÖLN, der Versorger
FREIBURG, der Betriebsstofftransporter SPESSART sowie die Tender
MAIN und DONAU.
Der Auftrag des Einsatzverbandes
der Deutschen Marine lautet:
1. Freiheit und Sicherheit
der Seewege sicherstellen
2. Unterbrechen von Nachschub
und Fluchtwegen terroristischer Organisationen gewährleisten |
| 2002 |
04.01. |
Ab 4. Januar 2002 werden
die für den Einsatz "Operation ENDURING FREEDOM" vorbereiteten
Schnellboote der Klasse 143 und 143 A sowie Großgerät
der Marine auf zivile Spezialtransportschiffe (ConDock) für
den Transport in das geplante Einsatzgebiet verladen. Deutsche Schnellboote
werden erstmalig auf diese Art bewegt. Für das Verladen haben
die Schnellboote FALKE, BUSSARD, HYÄNE, GEPHARD und PUMA zuvor
von Warnemünde nach Wilhelmshaven verlegt. |
| 2002 |
Feb. |
Die Deutsche
Marine beteiligt sich seit Anfang Februar 2002 in den
Seegebieten südliches Rotes Meer und Golf von Aden am Schutz
der internationalen Seeschifffahrt vor terroristischen Angriffen
und an maritimen Überwachungsoperationen, um die Versorgung
terroristischer Gruppierungen oder deren Ausweichen über See
zu unterbinden. |
| 2002 |
15.03. |
In der kenianischen Hafenstadt
Mombasa werden 160 deutsche Marineflieger stationiert, die im Rahmen
der internationalen Anti-Terror-Aktion mit drei Seefernaufklärern
den Schiffsverkehr am Horn von Afrika kontrollieren und damit die
Arbeit der seit Januar in Dschibuti stationierten drei deutschen
Fregatten und Begleitschiffe mit insgesamt 1.800 Soldaten an Bord
unterstützen sollen. |
| 2002 |
20.03. |
Erstes durch Brennstoffzellen
angetriebenes U-Boot der Welt getauft. U
31 entsteht als erstes U-Boot der Klasse 212 A
bei HDW in Kiel. Die U 31 wird
voraussichtlich im Jahr 2004 bei der Deutschen Marine in Dienst
gestellt. |
| 2002 |
05.05. |
"Enduring Freedom": Deutsche
Marine übernimmt Kommando am Horn von Afrika.
Der Kommandeur des deutschen
Kontingentes, Flottillenadmiral Gottfried Hoch, hat damit die Führung
der von fünf Nationen gestellten Task Force inne. Der Befehlshaber
des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr (Potsdam), Generalleutnant
Friedrich Riechmann, hat diesen Vorgang der Truppe in einem Tagesbefehl
bekannt gegeben.
Die Deutsche Marine hat in
der Nacht von Samstag auf Sonntag 04./ 05. Mai 2002 den Befehl
über den alliierten Marine-Einsatzverband der Operation "Enduring
Freedom" am Horn von Afrika übernommen. |
| 2002 |
27.05. |
Einsatzgruppenversorger
Frankfurt am Main wurde in Dienst
gestellt. Die Einsatzgruppenversorger (EGV) der Berlin-Klasse sind
die größten Schiffe der Deutschen Marine. Mützenband
des neuen EVG:
" Trossschiff Frankfurt am
Main " |
| 2002 |
19.07. |
Am 19 Juli 2002 wurde Peter
Struck von Bundespräsident Johannes Rau zum dreizehnten
Bundes- minister der Verteidigung
ernannt . Am 22. Oktober 2002 erneute Ernennung zum Bundesminister
der Verteidigung. |
| 2002 |
16.08. |
Die neue Fregatte HAMBURG
für die Deutsche Marine wird getauft. Die zweite Fregatte der
Klasse 124 stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Modernisierung
der Streitkräfte dar. |
| 2002 |
26.09. |
Am 26. September 2002 fand
die Abschlussmusterung der Marinefernmeldeschule
(MFmS) in Flensburg-Mürwik
in einem feierlichen Zeremoniell statt. Mit diesem äußeren
Zeichen für das Fortschreiten der Umstrukturierung der Schullandschaft
der Marine endete dort die traditionsreiche Ausbildung der Marinefernmelder.
Seit dem 15. Juli 1956 wurde das Betriebspersonal, gleichermaßen
für die seegehenden Einheiten, als auch die ortsfesten Sende-
und Empfangsstellen der Marine, dort ausgebildet. |
| 2002 |
31.10. |
Mit einem feierlichen Akt
wurde am 31.10.2002 die Fregatte "SACHSEN",
das neueste Schiff der Marine, von der Werft Blohm + Voss an das
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) übergeben. |
| 2003 |
27.02. |
Vizeadmiral
Lutz Feldt wird Inspekteur der
Marine.
Konteradmiral Wolfgang
NOLTING, Amtschef Marineamt, Rostock, wird Befehlshaber
der Flotte, Glücksburg.
Sein Nachfolger wird Konteradmiral
Ulrich OTTO, Stellvertretender
Befehlshaber der Flotte, Glücksburg.
Ihm folgt Flottillenadmiral
Gottfried HOCH, Kommandeur Zerstörerflottille.
Diesem folgt Flottillenadmiral
(TR) Rolf SCHMITZ, derzeit als
Führer des deutschen Marine- kontingentes in der Operation
"Enduring Freedom" am Horn von Afrika eingesetzt. |
| 2003 |
27.10. |
Kommandeur-Wechsel
im 7. Schnellbootgeschwader
Am 27.Oktober 2003 übergab Fregattenkapitän Götz
Meiert das Kommando über das 7. Schnellbootgeschwader an Fregattenkapitän
Markus Behnert |
| 2003 |
17.12. |
Trossschiff
"Freiburg" der Klasse 701
E wird außer Dienst gestellt - Bei der Zeremonie hat Korvettenkapitän
Martin Waldmann, S3 und stellvertretender Geschwaderkommandeur im
Trossgeschwader, sowie letzter Kommandant des Versorgers, den Befehl
zur Außerdienst-stellung der FREIBURG ausgeführt. Am
27.05.1968 wurde das Trossschiff in Dienst gestellt. |
| 2003 |
18.12. |
Zerstörer
"Lütjens" wird außer
Dienst gestellt - Am 18. Dezember 2003 um 11:40 Uhr erteilt
Fregattenkapitän Michael Meding den Befehl: "Hol nieder
Flagge und Wimpel" und wird damit den Zerstörer LÜTJENS
außer Dienst stellen.
Nach der Außerdienststellung
hat der Kommandeur des Ersten Zerstörergeschwaders,
Kapitän zur See Georg W. von Maltzan, die Auflösung
des Stabes durch die feierliche Übergabe der Truppenfahne
an den Kommandeur der Zerstörerflottille, Kapitän zur
See Rolf Schmitz, vollzogen.
Damit geht das letzte Kapitel der Lenkwaffenzerstörer Klasse
103B entgültig zu Ende. Dampfgetriebene Schiffe wird es in
der Deutschen Marine nicht mehr geben. Die drei Zerstörer "ex
ROMMEL", "ex MÖLDERS" und "ex LÜTJENS"
sind dann im Marinearsenal Wilhelmshaven wieder vereint und warten
auf die teilweise noch nicht ganz gewisse "Verwendung nach
Ihrer Bundeswehrzeit". |
| 2003 |
19.12. |
Geprägt
wurde das Jahr 2003 durch die Operationen "ENDURING
FREEDOM" am Horn von Afrika ,der Operation "ACTIVE
ENDEAVOUR" im Mittelmeer und der Operation "STROG"
in der Straße von Gibraltar. Die Deutsche Marine leistete
einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.
Das ausbildungsintensive Jahr mit der Teilnahme an 40 Manövern
mit 6829 See- und beeindruckenden 10127 Abwesenheitstagen wurde
von 92 verschiedene Einheiten in 116 Häfen in 39 Ländern
absolviert. Die Deutsche Marine verfügt
im Bereich der Flotte heute über 90 Schiffe und Boote sowie
über 68 Flugzeuge und 42 Hubschrauber. |
| 2004 |
13.02. |
Kommandeurwechsel
beim 1. Fregattengeschwader: Am 13. Februar 2004 um 10:00 Uhr
übergibt der Kommandeur der Zerstörerflottille, Kapitän
zur See Rolf Schmitz, das Kommando über das 1. Fregattengeschwader
von Kapitän zur See Georg von Maltzan an Fregattenkapitän
Michael Dirks. |
| 2004 |
21.05. |
Transformation
in der Marine - Mit der Herausgabe der Verteidigungspolitischen
Richtlinien (VPR) für den Geschäftsbereich des BMVg am
21. Mai 2003 wurden die Aufgaben der Bundeswehr neu gewichtet.
Einsätze zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung
- einschließlich des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus
wurden als die wesentlichen Beiträge der Bundeswehr
zu einer umfassend angelegten deutschen Sicherheitspolitik definiert.
Die Ausrichtung auf die wahrscheinlicheren Aufgaben bestimmt in
Zukunft maßgeblich Fähigkeiten und Struktur der Bundeswehr.
|
| 2004 |
30.06. |
Am
30. Juni wurde im Marinearsenal in Wilhelmshaven mit dem Unterseeboot
U28 das erste Boot der Klasse
206A in aller Stille außer Dienst gestellt. Insgesamt
hat U28 etwa 180.500 Seemeilen zurückgelegt, davon 70.737 getaucht
und stand 2.125 Tage in See.
Bedeutende Unternehmungen waren die Mittelmeerfahrten 1994 und 1996
und die Amerikafahrt 2001. |
| 2004 |
13.07. |
Einigung
über die Beschaffung von Seefernaufklärungsflugzeugen
des Typs P-3C Orion - Am 13. Juli 2004 haben sich die Verhandlungspartner
über den Kauf von acht Flugzeugen des Typs P-3C Orion
einschließlich aller logistischen Elemente zur Herstellung
der Versorgungsreife geeinigt. Neben dem Ersatzteilerstbedarf, der
Dokumentation, den Bodendienst- und Prüfgeräten sowie
einem Simulator umfasst diese Einigung auch die Ausbildung des fliegenden
und technischen Personals der Bundeswehr. Die Finanzierung des Vorhabens
ist gesichert. Vorbehaltlich der parlamentarischen Entscheidung
des Deutschen Bundestages, angestrebt für den Herbst 2004,
soll der Vertrag noch in diesem Jahr unterschrieben werden. Die
Luftfahrzeuge werden von Herbst 2005 bis Frühjahr 2006 vom
Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" in Nordholz
übernommen.
Die bisher von der Marine aus Nordholz eingesetzten Seefernaufklärungsflugzeuge
des Typs "Breguet Atlantic" haben das Ende ihrer
Nutzungsdauer fast erreicht. Mit der Übernahme der P-3C Orion
wird die Fähigkeit zur Seefernaufklärung für die
Zukunft erhalten und auf einen hochmodernen technischen Stand gebracht.
|
| 2004 |
14.10. |
Führungswechsel
in der Zerstörerflottille: Flottillenadmiral Rolf Schmitz
übergibt im Beisein des Befehlshabers der Flotte, Vizeadmiral
Wolfgang Nolting, das Kommando über die in Wilhelmshaven beheimatete
Zerstörerflottille an Kapitän zur See Hans-Jochen Witthauer.
Flottillenadmiral Schmitz führte die Flottille seit dem 19.
Februar 2003. Akkreditierungsschluss ist der 19.10. 2004 |
| 2004 |
01.11. |
Kommandowechsel
im 2. Schnellbootgeschwader: Fregattenkapitän Dr. Thomas
Daum übergibt das Kommando des in Warnemünde beheimateten
Geschwaders an Fregattenkapitän Volker Gelhausen. Fregattenkapitän
Dr. Daum führte das Geschwader seit dem 01. April 2003.- Akkreditierungsschluss
ist der 29.10.04 |
| 2004 |
04.11. |
Die
Fregatte "Sachsen"
wurde in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Damit erhält die
deutsche Marine eines der modernsten Kampfschiffe Europas. Die Fregatte
der Klasse 124 setze neue Maßstäbe und ist mit ihren
in der Lage, Angriffe aus der Luft wirksam abzuwehren. Der Heimathafen
ist Wilhelmshaven. |
| 2004 |
13.12. |
Mit
der Fregatte "Hamburg"
hat die Deutsche Marine in Wilhelmshaven ihr zweites von drei neuen
Kampfschiffen in Dienst gestellt. Das mit 250 Besatzungsmitgliedern
fahrende Schiff gehört zum 1. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven. |
| 2004 |
16.12. |
Die
28 Jahre alten Schnellboote S 62 Falke
und S 67 Kondor der ALBATROS-Klasse
wurden am 13. Oktober 2004 von ihren Heimat-stützpunkt Warnemünde
in das Marinearsenal Wilhelmshaven verlegt. Nach einer Abrüstungsphase
fand am 16.12.2004 die feierliche Außerdienststellung statt. |
| 2004 |
22.12. |
Der
Kommandeur des 1. Ubootgeschwaders, stellt Punkt 12 Uhr mittags
in Wilhelmshaven den Tender "Meersburg"
(A1418) außer Dienst. |
| 2005 |
19.10. |
Die beiden ersten U-Boote der Klasse 212A mit Brennstoffzellen-Antrieb, «U 31» und «U 32», sind am 19. Oktober in Eckernförde feierlich in Dienst gestellt worden. |
| 2005 |
22.11. |
Dr. Franz Josef Jung ist der 14. Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. Am Nachmittag des 22. Novembers leistete er seinen Amtseid. |
| 2006 |
13.06. |
In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Peter Wichert, des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Nolting, sowie zahlreicher Gäste aus den Bereichen Politik, Industrie, Verwaltung und Bundeswehr hat der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Stricker, am 13.06.2006 das Unterseeboot «U 33» in Eckernförde in Dienst gestellt. |
| 2007 |
03.05. |
Zum Auftakt des Jubiläums "100 Jahre deutsche Uboote" stellte die Deutsche Marine am 03. Mai 2007 im Marinestützpunkt Eckernförde mit «U 34» das vierte und letzte Boot des ersten Bauloses der U-Boot-Klasse 212 A in Dienst. Der Befehlshaber der Flotte Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker gibt dem Kommandanten von U 34 Kapitänleutnant Alexander Koch um 10.20 Uhr den Befehl, das Uboot in Dienst zu stellen. Als der Kommandant den Befehl "Heiß Flagge und Wimpel" erteilt, wird diese Aufgabe traditionell vom ältesten Portepeeunteroffizier an Bord ausgeführt. |