Marine - Chronik von 1982 - 2004 - Die wichtigsten Daten in Überblick -

1982 08.01. Die fünfte Fregatte der Bremen-Klasse (122) wird auf den Namen "Karlsruhe" getauft.
. 26.02. Am 26.02.1982 wurde der letzte Zerstörer Z 5  (D 179) in Salamis, Griechenland außer Dienst gestellt und in feierlicher Form der griechischen Marine übergeben. Damit geht nach über 24 Jahren die Ära der "Fletcher"-Zerstörer in der Marine zu Ende.
. 20.09. Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Hans Apel, setzt die neuen Traditionsrichtlinien der Bundeswehr in Kraft. Der Erlaß "Bundeswehr und Tradition" aus dem Jahre 1965 wird gleichzeitig aufgehoben.
. 01.10. Die Zerstörer-Flottille wurde von Kiel nach Wilhelmshaven verlegt.
. 04.10. Dr. Manfred Wörner (CDU) wird Bundesminister der Verteidigung.
1983 01.04. General Wolfgang Altenburg wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
1984 19.10. Sechste Fregatte der Bremen-Klasse (122), die "Köln", wird in Dienst gestellt.
1985 24.01. Die Marine übernimmt das Ölauffangschiff "Bottsand" als Entsorgungsschiff.
. 12.11. Die Bundeswehr wird 30 Jahre alt. Die Feierlichkeiten erreichen mit der größten bisherigen Feldparade aller Waffengattungen auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne ihren Höhepunkt.
1986 01.10. Admiral Dieter Wellershoff wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
1987 15.06. Der Tender "Neckar" der Marine wird in der Ostsee von Schiffen des Warschauer Paktes beschossen. Drei Soldaten werden durch Splitter verletzt.
  28.09. Die 1935 gegründete Technische Marineschule in Bremerhaven wird aufgelöst und nach Kiel verlegt. In Bremerhaven verbleibt die Marineortungsschule.
1988 18.05. Prof. Dr. Rupert Scholz wird Bundesminister der Verteidigung.
. 01.07 Der ehemalige Bundesminister der Verteidigung, Dr. Manfred Wörner, tritt als erster deutscher NATO-Generalsekretär die Nachfolge von Lord Carrington an.
. 29.09. Das 2. Geleitgeschwader in Wilhelmshaven wird aufgelöst.
. 01.10. Das 2. Fregattengeschwader wird aufgestellt, sie geht aus dem 2. Geleitgeschwader hervor. Das Geschwader wird aus den Fregatten der Klasse 122 bestehen.
. 16.12. Durch Befehl vom 1.11.1988 wurde am 16.12.1988 das Seebataillon als Truppenversuch befristet bis zum 30.9.1990 neu aufgestellt.
1989 13.03. Die Uboot-Lehrgruppe wird von Neustadt i. H. wieder nach Eckernförde verlegt.
. 20.04. Dr. Gerhard Stoltenberg wird Bundesminister der Verteidigung.
. 31.08. Die Uboot-Lehrgruppe wird endgültig aufgelöst, dafür Aufstellung des Ausbildungszentrum Uboote in Eckernförde.
. 12.-16.10. Erstmals seit 77 Jahren läuft ein Flottenverband der Marine mit dem Zerstörer "Rommel", der Fregatte "Niedersachsen" und dem Troßschiff "Coburg" zu Friedenszeiten den russischen Hafen Leningrad an.
1985 24.01. Die Marine übernimmt das Ölauffangschiff "Bottsand" als Entsorgungsschiff.
. 12.11. Die Bundeswehr wird 30 Jahre alt. Die Feierlichkeiten erreichen mit der größten bisherigen Feldparade aller Waffengattungen auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne ihren Höhepunkt.
1986 01.10. Admiral Dieter Wellershoff wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
1987 15.06. Der Tender "Neckar" der Marine wird in der Ostsee von Schiffen des Warschauer Paktes beschossen. Drei Soldaten werden durch Splitter verletzt.
1988 18.05. Prof. Dr. Rupert Scholz wird Bundesminister der Verteidigung.
. 01.07 Der ehemalige Bundesminister der Verteidigung, Dr. Manfred Wörner, tritt als erster deutscher NATO-Generalsekretär die Nachfolge von Lord Carrington an.
. 29.09. Das 2. Geleitgeschwader in Wilhelmshaven wird aufgelöst.
. 01.10. Das 2. Fregattengeschwader wird aufgestellt, sie geht aus dem 2. Geleitgeschwader hervor. Das Geschwader wird aus den Fregatten der Klasse 122 bestehen.
. 16.12. Durch Befehl vom 1.11.1988 wurde am 16.12.1988 das Seebataillon als Truppenversuch befristet bis zum 30.9.1990 neu aufgestellt.
1989 13.03. Die Uboot-Lehrgruppe wird von Neustadt i. H. wieder nach Eckernförde verlegt.
. 20.04. Dr. Gerhard Stoltenberg wird Bundesminister der Verteidigung.
. 31.08. Die Uboot-Lehrgruppe wird endgültig aufgelöst, dafür Aufstellung des Ausbildungszentrum Uboote in Eckernförde.
. 12.-16.10. Erstmals seit 77 Jahren läuft ein Flottenverband der Marine mit dem Zerstörer "Rommel", der Fregatte "Niedersachsen" und dem Troßschiff "Coburg" zu Friedenszeiten den russischen Hafen Leningrad an.
1990 19.03. Als achte und letzte Fregatte 122 wird die "Lübeck" in Dienst gestellt.
. 15./16.07. Der Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, und Bundeskanzler Kohl beraten im Kaukasus über die Modalitäten der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Reduzierung der Bundeswehr auf eine Stärke von höchstens 370000 Mann bis Ende 1994 ist Bestandteil der Vereinbarungen.
. 10.08. Fünf Minensuchboote und zwei Versorgungsschiffe mit etwa 500 Marinesoldaten werden wegen der Golfkrise ins östliche Mittelmeer entsandt.
. 30.08. Generalleutnant Jörg Schönbohm wird Befehlshaber des neuen Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg. Das Kommando soll als Zentrale Führungseinrichtung aller Truppenteile, Stäbe und Einrichtungen auf dem Gebiet des beigetretenen Teils Deutschlands für eine Übergangszeit von mindestens sechs Monaten arbeiten und die Auflösung der NVA durchführen.
. 03.10. Die Einheit Deutschlands wird durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland hergestellt. Verteidigungsminister Gerhard Stoltenberg übernimmt die Befehls- und Kommandogewalt über die gesamtdeutschen Streitkräfte.
1991 06.03. Auf Ersuchen der USA beschließt die Bundesregierung, deutsche Minenabwehreinheiten in den Persischen Golf zu verlegen. Sie sollen sich in der Räumung von Seeminen vor der kuwaitischen Küste beteiligen. Die Marine setzt dazu erstmalig das Minenabwehrsystem "Troika" ein.
. 01.10. General Klaus Naumann wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
1992 02.04. Volker Rühe wird Bundesminister der Verteidigung.
. 15.07. Das Bundeskabinett beschließt, daß Deutschland sich mit Marinestreitkräften an den von der WEU und der NATO am 10. Juli festgelegten Maßnahmen beteiligen wird, mit denen die Einhaltung des von den VN gegen Serbien und Montenegro verhängten Embargos kontrolliert werden soll.
. 23.09. Das 3. Minensuchgeschwader wird in Kiel aufgelöst.
1993 31.03. Das Flottendienstgeschwader in Flensburg wird aufgelöst. Die Meßboote Alster, Oste und Oker werden dem Fernmeldestab 70 unterstellt.
. 31.03. Die Strandmeisterkompanie wird in Eckernförde aufgelöst.
. 03.09. Die Amphibische Gruppe wird in Kiel aufgelöst.
. 30.11. In Anwesenheit von Verteidigungsminister Volker Rühe und des mecklenburg-vorpommerschen Ministerpräsidenten Bernd Seite wird der Grundstein für ein neues Ausbildungszentrum der Marine in Stralsund gelegt.
1994 01.01.? Zusammenfassung der Minentaucherkompanie mit Kampfschwimmerkompanie zur Waffentauchergruppe in Eckernförde.
. 08.07. Das Bundeskabinett verabschiedet die Konzeptionellen Leitlinien zur Bundeswehrplanung: Reduzierung des Friedensumfangs auf 340000 Soldaten mit der Möglichkeit, bei Bedarf einen Aufwuchs auf 370000 Soldaten zuzulassen; Festlegung der Krisenreaktionskräfte auf 50000 Soldaten; mittelfristige Verstetigung des Verteidigungshaushaltes bei 47,5 Mrd DM plus 0,4 Mrd DM für Personalverstärkungsmittel; zehnmonatiger Grundwehrdienst mit anschließender zweimonatiger Verfügungsbereitschaft bzw. freiwilliger zwölfmonatiger Grundwehrdienst in den Krisenreaktionskräften.
. 15.09. Die Schnellbootflottille wurde von Flensburg nach Warnemünde verlegt.
. 22.09 Die Versorgungsflottille wurde in Cuxhaven aufgelöst.
. 28.09. Das 2. Zerstörergeschwader wird aufgelöst.
. 28.09. Das 6. Fregattengeschwader wird in Wilhelmshaven aufgestellt. Das Geschwader wird aus vier Fregatten der Klasse 123 (Brandenburg-Klasse) bestehen.
. 28.09. Die Flottille der Minenstreitkräfte wurde von Wilhelmshaven nach Olpenitz verlegt.
. 20.10. Das 2. Schnellbootgeschwader wurde von Olpenitz nach Warnemünde verlegt.
1995 03.02. Mit einem militärischen Zeremoniell ist im Beisein von NATO-Generalsekretär Willy Claes die Eingliederung der Truppenteile der Bundeswehr in den neuen Bundesländern in die Nordatlantische Allianz vollzogen worden. Seit dem 1. Januar 1995 sind damit das IV. Korps in Potsdam mit 2 Divisionen und 6 Brigaden des Heeres, ein Jagdgeschwader, ein Flugabwehrraketengeschwader und zwei Radarführungsabteilungen der Luftwaffe sowie ein Schnellbootgeschwader der Marine der NATO assigniert. Die integrierte NATO-Luftverteidigung wurde am gleichen Tag auf ganz Deutschland ausgedehnt.
. 30.06. Der Deutsche Bundestag stimmt dem Kabinettsbeschluß der Bundesregierung zum Einsatz deutscher Streitkräfte zum Schutz und zur Unterstützung des multinationalen schnellen Einsatzverbandes in Bosnien zu. Eingesetzt werden sollen ein Feldlazarett und zwei Rettungszentren des Heeres; die Luftwaffe stellt neben zwölf Transall Maschinen sechs für die optische Aufklärung ausgerüstete Tornados und acht ECR-Tornados zur Verfügung. Die Marine wird gegebenenfalls neben zwei Bréguet-Atlantic-Flugzeugen einen Minenabwehr- und einen Schnellbootverband in die Adria entsenden.
. 08.11. Das 7. Schnellbootgeschwader wurde von Kiel nach Warnemünde verlegt. Die Verlegung fand am 5.12.1995 statt.
. 12.11. 40 Jahre Bundeswehr - 5 Jahre Armee der Einheit
. 31.12. Das 7. Minensuchgeschwader in Neustadt i. H. wird aufgelöst.
. 31.12. Das 3. Minensuchgeschwader wird in Olpenitz neu aufgestellt.
1996 08.02 Bundesverteidigungsminister Volker Rühe übergibt das Amt des Generalinspekteurs der Bundeswehr von General Klaus Naumann an General Hartmunt Bagger.
1997 25.03 Im Jahre 1997 wurde das 1. und 2. Versorgungsgeschwader aufgelöst. Hiervon wurden 14 Unter- stützungseinheiten ( Versorger Klasse 701E, 701C, Betriebsstofftransporter Klasse 703, 704, Munitionstransporter Klasse 760B, Bergungsschlepper Klasse 720B und Seeschlepper Klasse 722A )    als Troßgeschwader in die Zerstörerflottille  ( Wilhelmshaven ) integriert.
. 15.12 Das Marineamt wird von Wilhelmshaven nach Rostock verlegt.
. 18.06. Täglich waren bis zu 15.000 Soldaten und Soldatinnen zusammen mit den Helfern vom Technischen Hilfswerk, der Polizei, dem Bundesgrenzschutz, der Feuerwehr, zahlreicher Hilfsorganisationen und vielen freiwilligen Helfern aus der Bevölkerung im Oderbruch im Einsatz, um eine Überflutung erfolgreich zu verhindern.
Durch diesen unermüdlichen Einsatz der insgesamt 24.000 Soldaten aus über 75 Einheiten aus allen Regionen Deutschlands konnte eine Katastrophe abgewendet werden. Die Armee der Einheit hat ihre große Bewährungsprobe bestanden.
1998 05.02 Abschlußmusterung  in Kiel. Die Ubootflottille wurde nun endgültig von Kiel nach Eckernförde verlegt. Am 10. Februar liefen die Boote von Kiel nach Eckernförde aus und am 12.Februar fand dort die Willkommensmusterung statt.
. 01.10 Vizeadmiral Hans Lüssow wird Inspekteur der Marine
. 28.10. Rudolf Scharping übernimmt das Amt des Bundesministers der Verteidigung.
1999 24.03. Minenjagdboot "Völklingen" wird außer Dienst gestellt. Das Boot wurde an die Letische Marine verkauft und wird dort weiter seinen Dienst tun.
  31.03. General Hans-Peter von Kirchbach wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr.
  01.12. Das modernste Schiff der Deutschen Marine die Fregatte "SACHSEN", wird bei der Werft Blohm + Voss in Hamburg getauft. Die "SACHSEN" ist das Typschiff der Fregatten der neuen Klasse 124, die als Nachfolger für die Zerstörer der Lütjens-Klasse der Marine gedacht sind.
2000 03.04. Am 3. April 2000 wurde die Lehrgruppe C (Elektronik) in Parow in Dienst gestellt. 
Die Lehrgruppe C  wurde aus der Marineoperationsschule Bremerhaven ausgegliedert. Die Lehrgruppe zog mit 125 Mann zur Marinetechnikschule in Parow um. 
2000 27.04. Durch die Verlegung der Lehrgruppe Elektronik und die Neuaufstellung der Lehrgruppe Ausbildung, die am 27. April durch den Admiral Marineausbildung, Flottillenadmiral Gottfried Hoch, offiziell in Dienst gestellt werden, ist die Marinetechnikschule Parow  (MTS) mit insgesamt 1436 Männern und Frauen in Parow mit weitem Abstand die größte Schule der Marine.
2000 30.06. Das 6. Minensuchgeschwader wurde mit der Außerdienststellung des letzten Bootes (Paderborn) am 30.Juni aufgelöst. Die "Paderborn" wurde an die Südafrikanische Marine abgegeben. 
2001 11.04. Wilhelmshaven - Mit dem Befehl "Heiß Flagge und Wimpel" stellte der Kommandant des Einsatz- gruppenversorgers (EGV) "Berlin", Fregattenkapitän Peter Ehring (47) im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Berlins, Eberhard Diepgen und des Befehlshabers der Flotte, Vizeadmiral Lutz Feldt, mit feierlichem Zeremoniell das größte Schiff der Deutschen Marine in Dienst.
2001 30.06. Das Marineabschnittskommando Ost, mit Sitz in Warnemünde, Hohe Düne, wird zum 30.06.2001 aufgelöst. Als Nachfolgeorganisation wird das Marinestützpunktkommando Warnemünde zum 01.07.2001 in Dienst gestellt. 
2001 27.09. Ausserdienststellung (Auflösung) des Marineunterstützungskommandos ( MUKdo) Wilhelmshaven, (gleichzeitig Eingliederung ins Marineamt Rostock) am 27. September 2001 in Wilhelmshaven. 
Am 01. Oktober 1974 wurde das Marineunterstützungskommando durch die Zusammenführung des Materialamtes der Marine mit einigen Fachinspektionen des Marineamtes offiziell aufgestellt. 
Das Marineunterstützungskommando wurde zum 30. September 2001 aufgelöst und die verbleibenden Anteile in das Marineamt eingegliedert. 
2001 16.11. Mit Beschluss vom 16. November 2001 stimmte der Deutsche Bundestag zu, dass bewaffnete deutsche Streitkräfte innerhalb der von den USA geführten Koalition zur militärischen Bekämpfung des internationalen Terrorismus eingesetzt werden. Dazu beteiligt sich die Bundeswehr an der Operation Enduring Freedom
2002 02.01. Ein Marineverband läuft von Wilhelmshaven zur Unterstützung der Operation ENDURING FREEDOM aus. Der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Lutz Feldt, verabschiedet die Fregatten EMDEN und KÖLN, der Versorger FREIBURG, der Betriebsstofftransporter SPESSART sowie die Tender MAIN und DONAU. 
Der Auftrag des Einsatzverbandes der Deutschen Marine lautet: 
1. Freiheit und Sicherheit der Seewege sicherstellen
2. Unterbrechen von Nachschub und Fluchtwegen terroristischer Organisationen gewährleisten
2002 04.01. Ab 4. Januar 2002 werden die für den Einsatz "Operation ENDURING FREEDOM" vorbereiteten Schnellboote der Klasse 143 und 143 A sowie Großgerät der Marine auf zivile Spezialtransportschiffe (ConDock) für den Transport in das geplante Einsatzgebiet verladen. Deutsche Schnellboote werden erstmalig auf diese Art bewegt. Für das Verladen haben die Schnellboote FALKE, BUSSARD, HYÄNE, GEPHARD und PUMA zuvor von Warnemünde nach Wilhelmshaven verlegt.
2002 Feb. Die Deutsche Marine beteiligt sich seit Anfang Februar 2002 in den Seegebieten südliches Rotes Meer und Golf von Aden am Schutz der internationalen Seeschifffahrt vor terroristischen Angriffen und an maritimen Überwachungsoperationen, um die Versorgung terroristischer Gruppierungen oder deren Ausweichen über See zu unterbinden.
2002 15.03. In der kenianischen Hafenstadt Mombasa werden 160 deutsche Marineflieger stationiert, die im Rahmen der internationalen Anti-Terror-Aktion mit drei Seefernaufklärern den Schiffsverkehr am Horn von Afrika kontrollieren und damit die Arbeit der seit Januar in Dschibuti stationierten drei deutschen Fregatten und Begleitschiffe mit insgesamt 1.800 Soldaten an Bord unterstützen sollen.
2002 20.03. Erstes durch Brennstoffzellen angetriebenes U-Boot der Welt getauft. U 31 entsteht als erstes U-Boot der Klasse 212 A bei HDW in Kiel. Die U 31 wird voraussichtlich im Jahr 2004 bei der Deutschen Marine in Dienst gestellt.
2002 05.05. "Enduring Freedom": Deutsche Marine übernimmt Kommando am Horn von Afrika. 
Der Kommandeur des deutschen Kontingentes, Flottillenadmiral Gottfried Hoch, hat damit die Führung der von fünf Nationen gestellten Task Force inne. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr (Potsdam), Generalleutnant Friedrich Riechmann, hat diesen Vorgang der Truppe in einem Tagesbefehl bekannt gegeben.
Die Deutsche Marine hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag  04./ 05. Mai 2002 den Befehl über den alliierten Marine-Einsatzverband der Operation "Enduring Freedom" am Horn von Afrika übernommen.
2002 27.05. Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main wurde in Dienst gestellt. Die Einsatzgruppenversorger (EGV) der Berlin-Klasse sind die größten Schiffe der Deutschen Marine. Mützenband des neuen EVG:
" Trossschiff Frankfurt am Main "
2002 19.07. Am 19 Juli 2002 wurde Peter Struck von Bundespräsident Johannes Rau zum dreizehnten Bundes- minister der Verteidigung ernannt . Am 22. Oktober 2002 erneute Ernennung zum Bundesminister der Verteidigung.
2002 16.08. Die neue Fregatte HAMBURG für die Deutsche Marine wird getauft. Die zweite Fregatte der Klasse 124 stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Modernisierung der Streitkräfte dar.
2002 26.09. Am 26. September 2002 fand die Abschlussmusterung der Marinefernmeldeschule (MFmS) in Flensburg-Mürwik in einem feierlichen Zeremoniell statt. Mit diesem äußeren Zeichen für das Fortschreiten der Umstrukturierung der Schullandschaft der Marine endete dort die traditionsreiche Ausbildung der Marinefernmelder. Seit dem 15. Juli 1956 wurde das Betriebspersonal, gleichermaßen für die seegehenden Einheiten, als auch die ortsfesten Sende- und Empfangsstellen der Marine, dort ausgebildet.
2002 31.10. Mit einem feierlichen Akt wurde am 31.10.2002 die Fregatte "SACHSEN", das neueste Schiff der Marine, von der Werft Blohm + Voss an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) übergeben. 
2003 27.02. Vizeadmiral Lutz Feldt wird Inspekteur der Marine.
Konteradmiral Wolfgang NOLTING, Amtschef Marineamt, Rostock, wird Befehlshaber der Flotte, Glücksburg. 
Sein Nachfolger wird Konteradmiral Ulrich OTTO, Stellvertretender Befehlshaber der Flotte, Glücksburg.
Ihm folgt Flottillenadmiral Gottfried HOCH, Kommandeur Zerstörerflottille.
Diesem folgt Flottillenadmiral (TR) Rolf SCHMITZ, derzeit als Führer des deutschen Marine- kontingentes in der Operation "Enduring Freedom" am Horn von Afrika eingesetzt.
2003 27.10. Kommandeur-Wechsel im 7. Schnellbootgeschwader
Am 27.Oktober 2003 übergab Fregattenkapitän Götz Meiert das Kommando über das 7. Schnellbootgeschwader an Fregattenkapitän Markus Behnert
2003 17.12. Trossschiff "Freiburg" der Klasse 701 E wird außer Dienst gestellt - Bei der Zeremonie hat Korvettenkapitän Martin Waldmann, S3 und stellvertretender Geschwaderkommandeur im Trossgeschwader, sowie letzter Kommandant des Versorgers, den Befehl zur Außerdienst-stellung der FREIBURG ausgeführt. Am 27.05.1968 wurde das Trossschiff in Dienst gestellt.
2003 18.12. Zerstörer "Lütjens" wird außer Dienst gestellt - Am 18. Dezember 2003 um 11:40 Uhr erteilt Fregattenkapitän Michael Meding den Befehl: "Hol nieder Flagge und Wimpel" und wird damit den Zerstörer LÜTJENS außer Dienst stellen.
Nach der Außerdienststellung hat der Kommandeur des Ersten Zerstörergeschwaders, Kapitän zur See Georg W. von Maltzan, die Auflösung des Stabes durch die feierliche Übergabe der Truppenfahne an den Kommandeur der Zerstörerflottille, Kapitän zur See Rolf Schmitz, vollzogen.
Damit geht das letzte Kapitel der Lenkwaffenzerstörer Klasse 103B entgültig zu Ende. Dampfgetriebene Schiffe wird es in der Deutschen Marine nicht mehr geben. Die drei Zerstörer "ex ROMMEL", "ex MÖLDERS" und "ex LÜTJENS" sind dann im Marinearsenal Wilhelmshaven wieder vereint und warten auf die teilweise noch nicht ganz gewisse "Verwendung nach Ihrer Bundeswehrzeit".
2003 19.12. Geprägt wurde das Jahr 2003 durch die Operationen "ENDURING FREEDOM" am Horn von Afrika ,der Operation "ACTIVE ENDEAVOUR" im Mittelmeer und der Operation "STROG" in der Straße von Gibraltar. Die Deutsche Marine leistete einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Das ausbildungsintensive Jahr mit der Teilnahme an 40 Manövern mit 6829 See- und beeindruckenden 10127 Abwesenheitstagen wurde von 92 verschiedene Einheiten in 116 Häfen in 39 Ländern absolviert. Die Deutsche Marine verfügt im Bereich der Flotte heute über 90 Schiffe und Boote sowie über 68 Flugzeuge und 42 Hubschrauber.
2004 13.02. Kommandeurwechsel beim 1. Fregattengeschwader: Am 13. Februar 2004 um 10:00 Uhr übergibt der Kommandeur der Zerstörerflottille, Kapitän zur See Rolf Schmitz, das Kommando über das 1. Fregattengeschwader von Kapitän zur See Georg von Maltzan an Fregattenkapitän Michael Dirks.
2004 21.05. Transformation in der Marine - Mit der Herausgabe der Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) für den Geschäftsbereich des BMVg am 21. Mai 2003 wurden die Aufgaben der Bundeswehr neu gewichtet. Einsätze zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung - einschließlich des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus – wurden als die wesentlichen Beiträge der Bundeswehr zu einer umfassend angelegten deutschen Sicherheitspolitik definiert. Die Ausrichtung auf die wahrscheinlicheren Aufgaben bestimmt in Zukunft maßgeblich Fähigkeiten und Struktur der Bundeswehr.
2004 30.06. Am 30. Juni wurde im Marinearsenal in Wilhelmshaven mit dem Unterseeboot U28 das erste Boot der Klasse 206A in aller Stille außer Dienst gestellt. Insgesamt hat U28 etwa 180.500 Seemeilen zurückgelegt, davon 70.737 getaucht und stand 2.125 Tage in See.
Bedeutende Unternehmungen waren die Mittelmeerfahrten 1994 und 1996 und die Amerikafahrt 2001.
2004 13.07. Einigung über die Beschaffung von Seefernaufklärungsflugzeugen des Typs P-3C Orion - Am 13. Juli 2004 haben sich die Verhandlungspartner über den Kauf von acht Flugzeugen des Typs P-3C Orion einschließlich aller logistischen Elemente zur Herstellung der Versorgungsreife geeinigt. Neben dem Ersatzteilerstbedarf, der Dokumentation, den Bodendienst- und Prüfgeräten sowie einem Simulator umfasst diese Einigung auch die Ausbildung des fliegenden und technischen Personals der Bundeswehr. Die Finanzierung des Vorhabens ist gesichert. Vorbehaltlich der parlamentarischen Entscheidung des Deutschen Bundestages, angestrebt für den Herbst 2004, soll der Vertrag noch in diesem Jahr unterschrieben werden. Die Luftfahrzeuge werden von Herbst 2005 bis Frühjahr 2006 vom Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" in Nordholz übernommen.
Die bisher von der Marine aus Nordholz eingesetzten Seefernaufklärungsflugzeuge des Typs "Breguet Atlantic" haben das Ende ihrer Nutzungsdauer fast erreicht. Mit der Übernahme der P-3C Orion wird die Fähigkeit zur Seefernaufklärung für die Zukunft erhalten und auf einen hochmodernen technischen Stand gebracht.
2004 14.10. Führungswechsel in der Zerstörerflottille: Flottillenadmiral Rolf Schmitz übergibt im Beisein des Befehlshabers der Flotte, Vizeadmiral Wolfgang Nolting, das Kommando über die in Wilhelmshaven beheimatete Zerstörerflottille an Kapitän zur See Hans-Jochen Witthauer.
Flottillenadmiral Schmitz führte die Flottille seit dem 19. Februar 2003. Akkreditierungsschluss ist der 19.10. 2004
2004 01.11. Kommandowechsel im 2. Schnellbootgeschwader: Fregattenkapitän Dr. Thomas Daum übergibt das Kommando des in Warnemünde beheimateten Geschwaders an Fregattenkapitän Volker Gelhausen. Fregattenkapitän Dr. Daum führte das Geschwader seit dem 01. April 2003.- Akkreditierungsschluss ist der 29.10.04
2004 04.11. Die Fregatte "Sachsen" wurde in Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Damit erhält die deutsche Marine eines der modernsten Kampfschiffe Europas. Die Fregatte der Klasse 124 setze neue Maßstäbe und ist mit ihren in der Lage, Angriffe aus der Luft wirksam abzuwehren. Der Heimathafen ist Wilhelmshaven.
2004 13.12. Mit der Fregatte "Hamburg" hat die Deutsche Marine in Wilhelmshaven ihr zweites von drei neuen Kampfschiffen in Dienst gestellt. Das mit 250 Besatzungsmitgliedern fahrende Schiff gehört zum 1. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven.
2004 16.12. Die 28 Jahre alten Schnellboote S 62 Falke und S 67 Kondor der ALBATROS-Klasse wurden am 13. Oktober 2004 von ihren Heimat-stützpunkt Warnemünde in das Marinearsenal Wilhelmshaven verlegt. Nach einer Abrüstungsphase fand am 16.12.2004 die feierliche Außerdienststellung statt.
2004 22.12. Der Kommandeur des 1. Ubootgeschwaders, stellt Punkt 12 Uhr mittags in Wilhelmshaven den Tender "Meersburg" (A1418) außer Dienst.
2005 19.10. Die beiden ersten U-Boote der Klasse 212A mit Brennstoffzellen-Antrieb, «U 31» und «U 32», sind am 19. Oktober in Eckernförde feierlich in Dienst gestellt worden.
2005 22.11. Dr. Franz Josef Jung ist der 14. Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. Am Nachmittag des 22. Novembers leistete er seinen Amtseid.
2006 13.06. In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Peter Wichert, des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Nolting, sowie zahlreicher Gäste aus den Bereichen Politik, Industrie, Verwaltung und Bundeswehr hat der Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Stricker, am 13.06.2006 das Unterseeboot «U 33» in Eckernförde in Dienst gestellt.
2007 03.05. Zum Auftakt des Jubiläums "100 Jahre deutsche Uboote" stellte die Deutsche Marine am 03. Mai 2007 im Marinestützpunkt Eckernförde mit «U 34» das vierte und letzte Boot des ersten Bauloses der U-Boot-Klasse 212 A in Dienst. Der Befehlshaber der Flotte Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker gibt dem Kommandanten von U 34 Kapitänleutnant Alexander Koch um 10.20 Uhr den Befehl, das Uboot in Dienst zu stellen. Als der Kommandant den Befehl "Heiß Flagge und Wimpel" erteilt, wird diese Aufgabe traditionell vom ältesten Portepeeunteroffizier an Bord ausgeführt.
Die Daten werden, wenn bekannt, ergänzt.