Bundesmarine - Chronik von 1964 - 1981 - Die wichtigsten Daten in Überblick -

1964 01.01. General Heinz Trettner wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
. 01.04. Durch Befehl Nr. 124 vom 4.3.64 wurde die Kampfschwimmerkompanie in Eckernförde aufgestellt.
. 01.07. Das 2. Küstenwachgeschwader wurde in Cuxhaven aufgestellt. Es wurde dem Kommando der Minenstreitkräfte unterstellt.
. 01.10. Die Minentaucherkompanie wurde in Eckernförde aufgestellt.
. 31.12. Das Seebataillon in Borkum wurde aufgelöst.
1965 01.01. 1. Die Strandmeisterkompanie ging von dem aufgelösten Seebataillon hervor. 
2. Das Minenschiffgeschwader in Flensburg wird in Minenlegergeschwader umbenannt.
. 15.01. Der Flugplatz Nordholz  wird dem MFG 3 übergeben.
. 01.04. Durch Befehl Nr. 133 vom 17.12.64 wurde am 1.4.1965 das 2. Zerstörergeschwader aufgestellt. Die ersten Zerstörer waren: Hamburg und Schleswig-Holstein.
. 06.07. Zerstörer "Bayern" in Dienst gestellt. ( 2. Zerstörergeschwader)
. 30.09. Im Zuge einer Neuordnung der Marineorganisation wurde das Kommando der Flottenbasis aufgelöst und die Aufgaben auf das Flottenkommando und zum Teil auf das Marineamt übertragen.
. 01.10. Auf Grund einer Umorganisation wird das Zentrales Marinekommando in Marineamt umbenannt und von Kiel nach Wilhelmshaven verlegt.
. 01.10. Zum 1.10.95 wurde in Wilhelmshaven die Aufstellung des 1. Landungsgeschwaders befohlen. Aufstellungsbefehl 139 vom 19.8.1965.
. 10.12. Übernahme der ersten Seefernaufklärer und U-Boot-Jäger "Bréguet Atlantic", mit denen zwei Staffeln der Marine ausgerüstet werden sollen. (MFG 3)
1966 01.01. Das 2. Küstenwachgeschwader wurde in 10. Minensuchgeschwader umbenannt.
. 01.03. Das Kommando der Zerstörer wurde von Eckernförde nach Kiel verlegt.
. 25.08. General Ulrich de Maizière wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
. 14.09. Das U-Boot "Hai" sinkt mit der Besatzung in der Nordsee.
. 30.11. Das Kommando der Amphibischen Streitkräfte wird umbenannt in Amphibische Gruppe
. 01.12. Dr. Gerhard Schröder wird Verteidigungsminister.
1967 01.01. 1. Das Kommando der Flotte wird umbenannt in Flottenkommando.
. 01.01. 2. Das Kommando der Minenstreitkräfte wird umbenannt in Flottille der Minenstreitkräfte.
3. Das Kommando der Schnellboote wird umbenannt in Schnellbootflottille.
4. Das Kommando der Troßschiffe wird umbenannt in Versorgungsflottille.
5. Das Kommando der Uboote wird umbenannt in Ubootflottille.
6. Das Kommando der Zerstörer wird umbenannt in Zerstörer-Flottille.
. 01.01. Das 7. Minensuchgeschwader, ursprünglich als 1. Küstenwachgeschwader vorgesehen, wurde in Neustadt i. H. ab 01.01.67 mit Wirkung von 24.03.1967 aufgestellt. (Befehl Nr. 151 v. 14.10.1966)
. 15.03. Das 1. Schnellbootgeschwader wurde aufgelöst, nach der Außerdienststellung der letzten fünf Boote der Silbermöwe-Klasse.
. 17.04. Das Forschungs- und Vermessungsschiff "Planet" der Ozeanographischen Forschungsanstalt der Bundeswehr wird in Dienst gestellt.
. 01.06. Durch Befehl Nr. 159 vom 10.5.67 wurde in Kiel die Bildung des 1. Versorgungsgeschwader verfügt. Aufstellungsarbeiten waren von 1.6. bis 1.10.67
. 03.07. Marinefliegergeschwader 3 erhält den Namen "Graf Zeppelin".
. 11.08. Stapellauf des Lenkwaffenzerstörers "Lütjens" in den USA.
. 01.10. Vizeadmiral Gert Jeschonnek wird Inspekteur der Marine
. 23.10. Die Versorgungsflottille wurde verlegt von Brake nach Emden.
. 28.11. Das 5. Minensuchgeschwader wurde von Neustadt i. H. nach Olpenitz verlegt.
. 13./14.12. Schaffung einer ständigen NATO-Seestreitmacht Atlantik (Standing Naval Forces Atlantic, STANAVFORLANT) aus nationalen Schiffseinheiten.
1968 01.01. Das 1. Zerstörergeschwader wurde aufgelöst und ging im 3. Zerstörergeschwader auf. Heimathafen war jetzt: Kiel
. 06.02. Das 5. Schnellbootgeschwader wurde von Neustadt i. H. nach Olpenitz verlegt.
Frühjahr 1968 Das 2. Geleitbootgeschwader verlegte im Frühjahr 1968 von Cuxhaven nach Wilhelmshaven.
. 31.03. Mit Wirkung vom 31.3.68 wird das 2. Landungsgeschwader in das 1. Landungsgeschwader integriert.
. 01.04. Das Flottendienstgeschwader wird von Wilhelmshaven nach Flensburg verlegt.
. 01.04. Das Kommando der Minenstreitkräfte wurde von Cuxhaven nach Wilhelmshaven verlegt.
. 10.06. Die Versorgungsflottille wurde verlegt von Emden nach Cuxhaven.
. 01.07. 1. Die Amphibische Gruppe wird von Wilhelmshaven nach Emden verlegt.
2. Das 1. Landungsgeschwader wurde von Wilhelmshaven nach Borkum verlegt.
. 09.08. Eröffnung des Marinestützpunktes Wilhelmshaven.
. 16.09. Das 10. Minensuchgeschwader wurde aufgelöst.
. 08.10. Der Zerstörer "Hessen" wird als letzte Schiffseinheit der Hamburg-Zerstörerklasse in Dienst gestellt. 
( 2. Zerstörergeschwader)
1969 23.01. Der Haushaltsausschuß des Bundestages stimmt dem Bau der U-Boote U-13 bis U-24 zu.
. 22.03. Die "Lütjens" wird als erster Lenkwaffenzerstörer der Marine in Dienst gestellt.
. 01.07. Das MFG 4 (Hubschrauber-Ujagdstaffel)  wurde als 2/MFG 5 dem Marinefliegergeschwader 5 eingegliedert.
. 20.09. Der zweite Lenkwaffenzerstörer "Mölders" wird in Dienst gestellt.
. 30.09. Das Amphibisches Transport-Bataillon 4 wurde aufgelöst. Weiterführung als Geräteeinheit unter der Bezeichnung: Amphibisches Transport- u. Umschlag-Bataillon 4.
. 01.10. 1. Die Amphibische Gruppe wird umbenannt in Amphibische Transport-Gruppe.
2. Das Amphibisches Transportbataillon 2 wird umbenannt in Amphibisches Transport- und
    Umschlagbataillon 2.
. 21.10. Helmut Schmidt wird Bundesminister der Verteidigung.
1970 03.05. Der dritte Lenkwaffenzerstörer "Rommel" wird in Dienst gestellt.
. 02.11. Das 2. Schnellbootgeschwader wurde von Wilhelmshaven nach Olpenitz verlegt.
1971 01.10. Vizeadmiral Heinrich Kühnle wird Inspekteur der Marine
1972 01.01 ? Die Strandmeisterkompanie wurde ab 1972 von Borkum nach Emden verlegt.
. 01.04. Admiral Armin Zimmermann wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
. 01.04. Das 3. Ubootgeschwader wurde in Eckernförde aufgestellt.
. 30.06. Das Minenlegergeschwader wurde in Flensburg aufgelöst.
. 10.07. Georg Leber (SPD) wird Bundesminister der Verteidigung.
. 30.10. Erstes Schnellboot Typ 148 mit Seeziel-Flugkörpersystem wird in Dienst gestellt.
1973 11.05. Die NATO bildet eine ständige multinationale Ärmelkanalflotte (STANAVFORCHAN).
. 22.10. Stapellauf des ersten Schnellbootes der Klasse 143.
1974 30.09. Das Amphibisches Transport- u. Umschlag-Bataillon 4 wurde endgültig aufgelöst. Zum Bataillon gehörten  Landungsboote der Klasse 521 und amphibische Transportfahrzeuge vom Typ LARC
. 01.10. Im Zuge einer neuen Reorganisation wurde das Marineunterstützungskommando in Wilhelmshaven-Rüstersiel geschaffen.
1975 01.04. Vizeadmiral Günter Luther wird Inspekteur der Marine
. 01.10. Die Ubootflottille wurde von Eckernförde wieder nach Kiel verlegt.
. ENDE 75 Durch Änderung der Wehrstruktur wurde das Amphibisches Transport- u. Umschlag-Bataillon 2 im Emden aufgelöst.
1976 21.12. General Harald Wust wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
1977 15.- 18.03. Das 1. Landungsgeschwader wird von Borkum nach Kiel verlegt.
. 03.10. Das 4. und 6. Minensuchgeschwader als sog. "Truppenversuch" zum Minenabwehrgeschwader Nordsee  zusammengefaßt. Heimathafen ist Wilhelmshaven.
. Ende 1977 wurde die Verlegung die Amphibische Transport-Gruppe  von Emden  nach  Kiel angeordnet. ( abgeschlossen 7.3.1978)
. 31.07. Mit dem Umbau von 10 Küstenminensuchbooten zu Minenjagdbooten, Lenkbooten für das sogenannte "Troika-System", beschreitet die deutsche Marine einen neuen und bis dahin weltweit einmaligen Weg.
. 12.12. General Jürgen Brandt wird Generalinspekteur der Bundeswehr.
.1978 08.03. Das 1. Landungsgeschwader wurde umbenannt in Landungsbootgruppe Kiel.
. 01.04. Die Amphibische Transport-Gruppe wird wieder umbenannt in Amphibische Gruppe. Der Geschwaderstab von der Landungsbootgruppe Kiel wurde in den Stab der Amphibische Gruppe eingegliedert.
. 01.08. Die Strandmeisterkompanie wurde von Emden nach Eckernförde verlegt.
1979 27.09. Stapellauf der Fregatte "Bremen" (Klasse 122).
1980 01.04. 1. Admiral Günter Luther wird Stellvertretender Oberster Alliierter Befehlshaber Europa (DSACEUR).
2. Vizeadmiral Ansgar Bethge wird Inspekteur der Marine
. 28.08. Luftwaffe und Marine werden mit neuen Kampfflugzeugen "Tornado" ausgerüstet. Insgesamt sind 322 Maschinen vorgesehen, die in sechs Geschwader und eine nationale Waffenschule eingeführt werden sollen.
. 17.12. In Emden läuft die vierte Fregatte der Bremen-Klasse, die "Emden", vom Stapel.
1981 30.06. Das 3. Zerstörergeschwader in Kiel wird aufgelöst. Die Zerstörer Z 2 und Z 5 werden dem 1. Zerstörergeschwader zugeteilt.
. 01.07. Auf Grund des Aufstellungsbefehls Nr. 201 vom 29.5.81 begannen am 1.7.1981 die Bildung des 4. Fregattengeschwaders. Das Geschwader wird aus den Fregatten der Klasse 122 bestehen.
. 07.09. Die ersten der neugeschaffenen Internen Verbandsabzeichen werden übergeben.
Die Daten werden, wenn bekannt, ergänzt.