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Radkorvette "Hamburg"
Bauwerft Bernhard Wencke, Bremen
Typ Seitenraddampfer,
1849: Dampf-Korvette
Stapellauf 06. April 1841, als Fracht- und Fahrgastschiff
Übernahme in die Reichsflotte 15. Oktober 1848
von der Hamburger Flottille
Deplacement 380 t
Länge über alles 53,30 m, Tiegang: 3,40 m
Breite (gesamt) 12,10 m ü. Radkästen
Geschwindigkeit 8 Kn, 700 PSi
Besatzung 120 Mann
Bewaffnung 1 x 56, 1x 32 und 2x18 - Pfünder Bombenkanonen
Rf-Logo
RK Hamburg
Radkorvette " Hamburg"

Die hölzerne Radkorvette Hamburg lief am 06. April 1841 als Fracht- und Fahrgastschiff bei der Werft Bernhard Wencke in Bremen als "Hamburg" vom Stapel. Sie wurde lange Jahre in der Hamburg-England-Fahrt eingesetzt.
Der Umbau der Hamburg wurde zügig vorangetrieben. Ihre Armierung bestand aus einer 56-Pfünder-, einer 32-Pfünder- und zwei 18-Pfünder-Bombenkanonen. Im Rahmen des Umbaus wurde die große Kajüte hinten rasiert, auch achtern ein schweres Geschütz aufgestellt und das Buggeschütz vor dem Mast platziert. Am 15.12.1848 erfolgte die Indienststellung.
Die Radkorvette Hamburg nahm , unter dem Kommando von Kapitänleutnant Reichert, an den Erkundungsvorstoß in die deutsche Bucht mit Kurs auf die Insel Helgoland teil, die am 4. Juni 1849 von Kapitän zur See Brommy von Bremerhaven aus unternahm. Sie war am Feuergefecht mit der dänischen Segelkorvette Valkyren beteiligt.
Bei der Versteigerung der Flotte, im September 1852, erwarb die "General Steam Navigation" unter anderen auch die Radkorvette Hamburg. Sie wurde in "Denmark" umbenannt und fuhr bis 1858 in nordeuropäischen Gewässern, endete 1859 auf einer Abwrackwerft.