Radkorvette
"Bremen"
| Bauwerft |
Johann Marbs, Hamburg-Altona |
| Typ |
Seitenraddampfer, 1849: Dampf-Korvette |
| Stapellauf |
22.
Juni 1842, als Fracht- und Fahrgastschiff mit dem
Namen " Leeds" |
| Übernahme
in die Reichsflotte |
15.
Oktober 1848
von der Hamburger Flottille |
| Deplacement |
350 t |
| Länge
über alles |
55,80 m |
| Breite
(gesamt) |
12,70 m ü. Radkästen, Tiefgang: 2,90 m |
| Geschwindigkeit |
8 Kn, 700 PSi |
| Besatzung |
100 Mann |
| Bewaffnung |
1
x 36, 1x 32 und 2x18 - Pfünder Bomben- kanonen |
|
Radkorvette
" Bremen"
ex "Leeds"
|
Die
hölzerne Radkorvette Bremen lief am 22. Juni 1842
als Fracht- und Fahrgastschiff bei Johann Marns in Hamburg
als "Leeds" vom Stapel. Sie fuhr für die Hanseatische
Dampfschiffahrts-Gesellschaft in der Hamburg-England-Fahrt.
Der Umbau der Bremen nahm mehr Zeit in Anspruch als erwartet.
Bei der Untersuchung des Schiffes stellte sich eine Kessel-erneuerung
als notwendig heraus, die in Bremen vorgenommen wurde. Die
länger dauernde Kesselreparatur war Ursache der Nichtteilnahme
des Schiffes an Brommys Vorstoß nach Helgoland.
Die Armierung der "Bremen" bestand aus einer 36-Pfünder-,
einer 32-Pfünder- und zwei 18-Pfünder-Bombenkanonen.
Bei der Versteigerung der Flotte, im September 1852, erwarb
die "General Steam Navigation" für 238.000
Taler alle 6 Radkorvetten. Die Radkorvette Bremen wurde in
"Hannover" umbenannt und fuhr ab 1853 in nordeuropäischen
Gewässern . Im Februar 1868 wurde sie als Kohlenhulk
abgetakelt. |
|