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| Klabautermann,
nach der mündlichen Überlieferung aus Seemannskreisen ein guter
Schiffsgeist, der sein Schiff erst erläßt, wenn es untergeht.
Ein meistens unsichtbarer Kobold, der dem Schiffsführer nahesteht und ihn bei Gefahren warnt. Er hilft beim Bau des Schiffes, unter anderen beim Dichten des Schiffsdecks, dem sogenannten Kalfatern und wird auch als Kalfatermann bezeichnet. Er ist von kleiner Gestalt, trägt Seemannskleidung, führt einen Hammer und eine Tabakpfeife bei sich und gerne Schabernack treibt. Er macht sich an Bord durch Poltergeräusche bemerkbar: wenn er klopft, bleibt er; wenn er hobelt, geht er. |
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| Steckbrief
Ein kleines altes Männchen, er hat einen großen feuerroten Kopf, weißen oder grauen Bart, rote Backen, helle, blaue Augen, seegrüne Zähne, eine dünne Stimme und feine Hände. Sein Angesicht kann auch totenbleich, eingefallen und faltig sein. Kleidung: Tuchjacke, Seemannshose und Seestiefel oder mit Ölzeug und Südwester. Attributte: Pfeife, Hammer und vereinzelt auch eine Seemannskiste. Aufenthaltsort: Der Laderaum, wo er hämmert, nachstaut und mit Bretter wirft, nur manchmal unter der Ankerwinde. Er kommt auch an Deck, steigt in den Mast, klettert in der Takelage und sitzt auf dem Bugspriet oder auf dem Klüverbaum. |
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Klabautermann
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