
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen 1885 wurde er Ehrenbürger von Bremerhaven |
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| Otto von Bismarck | |
01. 04. 1815 |
Geburt in Schönhausen (Altmark) Vater Ferdinand von Bismarck, Mutter Wilhelmine von Bismarck, geb.Menken |
1822 - 1832 |
Schulzeit in Berlin, Besuch der Plamannschen Lehranstalt, des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums und des Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin. |
1832 - 1835 |
Jurastudium an der Göttinger und Berliner Universität. |
1835 - 1838 |
Gerichtsreferendar und Beamter einer Verwaltungsbehörde in Aachen und Potsdam. |
1839 |
Übertragung der Verwaltung des Gutes in Pommern durch den Vater. Als erfolgreicher Gutbesitzer und leidenschaftlicher Jäger und Duellant erhielt er u.a. den Beinamen "der Wilde". |
1845 |
Abgeordneter des sächsischen Provinziallandtages. |
1847 |
Mitglied im preußischen Vereinigten Landtag. |
1847 |
Heirat mit Johanna von Putkammer (* 1824 - 1894 ) |
1848 |
während der Revolution in Deutschland war Bismarck treuer Monarchist. |
1848 |
Geburt der Tochter Marie |
1849 |
Geburt des Sohnes Herbert |
1849 - 1850 |
Mitglied der Zweiten Preußischen Kammer, als Abgeordneter des Bezirkes West-Havelland. |
1852 |
Geburt des Sohnes Wilhelm |
1851 - 1859 |
Berater und später Gesandter Preußens beim Bundestag in Frankfurt am Main. |
| 1859 - 1862 | Gesandter Preußens in Sankt Petersburg / Russland. Als Bismarck 1862 seinen Posten in Petersburg verließ, schlug Zar Alexander II. Bismarck sogar vor, in russische Dienste überzutreten. Bismarck lehnte jedoch dieses Angebot ab. |
| 1862 | Gesandter in Paris. Hier konnte er bei Napoleon III. die Schule des französischen Bonapartismus studieren. |
1862 |
Preußischer Ministerpräsident |
| 1865 | Verleihung des Grafentitels |
7. Mai 1866 |
Attentat auf Bismarck durch den Tübinger Studenten Ferdinand Cohen-Blind in Berlin. Bismarck selbst entwaffnete den Attentäter und wurde dabei durch einen Streifschuss verletzt. |
1867 |
Kanzler des Norddeutschen Bundes |
1871 |
Reichskanzler des Deutschen Reiches. Bismarck erhält den Fürstentitel verliehen. |
13. Juli 1874 |
Attentat auf Bismarck durch den fanatischen Gesellen Franz Kullmann aus Magdeburg in Bad Kissingen, um mit Bismarck den Urheber der Kampfgesetze gegen die katholische Kirche zu treffen. Bismarck wurde nur leicht verletzt. |
| 1877 | "Kissinger Diktat" als grundlegende Konzeption Bismarcks; dieses legte die zentralen Leitsätze seiner Politik fest. |
| 21.10. 1878 | Verabschiedung des "Sozialistengesetzes" als Folge der beiden Attentate auf Kaiser Wilhelm I. Der Reichstag stimmt dem Bismarckschen "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" mit 221 Stimmen zu 149 Gegenstimmen zu. |
| 1881 | Bismarck führt als Reichskanzler die Krankenversicherung im Deutschen Reich ein. |
| 1884 | Bismarck führt als Reichskanzler die Unfallversicherung im Deutschen Reich ein. |
| 1885 | Bismarck wird Ehrenbürger von Bremerhaven |
| 06.02.1888 | Bismarck prägt in einer Reichstagsrede den Satz: "Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts auf der Welt". |
| 1890 | Bismarck dankt ab. Er erhält den Titel eines Herzogs von Lauenburg, verwendet diesen aber nicht. |
| 20.03.1890 | Am 20. März 1890 setzte nach seiner entwürdigenden Entlassung durch Kaiser Wilhelm II., eine außergewöhnliche Bismarck-Verehrung ein. Es wurden beispielsweise 500 Bismarck-Denkmäler und 238 Bismarck-Türme errichtet sowie Ehrenbürger- und Ehrenmitgliedschaften verliehen. Ebenso erfolgten Namensvergaben an Straßen, Plätze, Schulen, Eichen sowie an Waren und Produkte. |
| 1891 | In zahlreichen Reden und Artikeln wandte sich Bismarck gegen den "Neuen Kurs" des jungen Kaiser Wilhelm II. |
| 1894 | Tod seiner Frau Johanna ( 27. November 1894 ) |
| 1895 | Zu seinem 80. Geburtstag erreicht der Bismarck-Kult einen vorläufigen Höhepunkt: Über 450 Städte verleihen Bismarck die Ehrenbürgerschaft. |
| 30.07.1898 | Am 30.Juli 1898 stirbt Bismarck auf seinem Gut Friedrichsruh in Sachsenwald |
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