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Deutsches Schiffahrtsmuseum
Bremerhaven F r e i g e l ä n d e Columbus-Denkmal |
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Das Columbus-Denkmal
Außerhalb des Museumsbereiches, auf der oberen Brücke zum Columbus-Center, steht ein Denkmal, das den neuzeitlichen Entdecker Amerikas darstellen soll. Die kühn blickende Figur schaut heute auf den Museumshafen. Ursprünglich stand das Denkmal, eine Schenkung des Lehers Reinhard von Glahn, der als Auswanderer in Amerika
reich geworden war, im Speckenbütteler Park im Norden der Stadt. Der Bildhauer Ludwig Habich hatte nach einem Wettbewerb der "Königlichen Akademie der bildenden Künste" in München 1894 den Auftrag zur Ausführung bekommen. Im Ersten Weltkrieg wurde der Bronzeguß ( 1918 ) für Rüstungszwecke eingeschmolzen. 1960 entdeckte der Leiter des Morgenstern-Museums, Gert Schlechtriem, das Original- Gipsmodel von Habich in einem Keller des Landesmuseums in Darmstadt wieder. Nun gab es eine Chance, Columbus nach Bremerhaven zurück zu bringen. Aber es dauerte noch einmal mehr als zehn Jahre, bis ein finanzkräftiger Sponsor gefunden war und die Statue neu gegossen werden konnte. Das Original-Gipsmodell wurde restauriert und für den Nachguß verwendet. Am 25. 09. 1978 wurde das Columbus-Denkmal auf der Fußgängerbrücke vor dem Columbus-Center, einer Wohn- und Einkaufsanlage, erneut enthüllt. |
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Die überlebensgroße Statue zeigt einen kräftigen und energischen Mann. Das Gesicht hat mit keinem der bekannten Columbus-Porträts Ähnlichkeit.
Es ist offensichtlich idealisiert. Columbus steht breitbeinig über einem Anker, mit wallendem Gewand, die Arme gekreuzt. In der linken Hand hält er ein halb entrolltes Dokument oder eine Karte. Er richtet seinen Blick zuversichtlich in die Ferne. |
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