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Seenotfälle - Archiv
Chronik - SCHIFFSKATASTROPHEN
Naturkatastrophen - Entdecker / Erfinder / Ereignisse

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September
Schiffsuntergang

letzte Änderung: 16. Juli 2008
01. September
1923
Bei einem schweren Erdbeben (mit einer Flutwelle) der Stärke 7,9 auf der nach oben offenen Richter-Skala kommen in der Region Tokyo über 140.000 Menschen ums Leben. Die Hauptstadt und die nahe Hafenstadt Yokohama werden fast völlig zerstört.
1964
Der Leuchtturm "Alte Weser" wird in der Außenweser in Betrieb genommen. Die Reichweite des Feuers beträgt 28,5 Seemeilen. (Ersatz für den Rotersand-Leuchturm). Die offizielle Übernahme durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erfolgte am 5.9.1965.
1970
Die Hamburg-Amerika-Line (HAPAG) und der Norddeutsche Lloyd (NDL) schließen sich zur HAPAG-Loyd AG mit Sitz in Hamburg und Bremen zusammen.
1986
Der sowjetische Passagierdampfer Admiral Nachimov (ex Berlin) sinkt im Schwarzen Meer nach einer Kollision am 31.08.86. 398 Tote sind zu beklagen.
1995
Das Greenpeace-Flaggschiff «Rainbow Warrior II» dringt bei dem Versuch französische Atomversuche zu verhindern in die Zwölf-Meilen-Sperrzone des Mururoa-Atolls ein und wird von der französischen Marine geentert
2002
Ungewöhnlich heftige Monsun-Regenfälle haben in weiten Teilen Chinas zu verheerenden Überschwemmungen und zahlreichen Erdrutschen geführt, die seit Mitte August mindestens 1.300 Menschen das Leben gekostet haben. Entlang des Jangtse-Stroms mußten rund 900.000 Menschen evakuiert werden, obwohl fast 1,7 Millionen Arbeiter und Soldaten versuchten, die Flutkatastrophe einzudämmen.
2002
Der schwerste Tropensturm seit 1959 fordert in Südkorea mindestens 140 Todesopfer und richtet riesige Sachschäden an. Der von sintflutartigen Regenfällen begleitete Taifun „Rusa“ schwemmt Ackerland weg, beschädigt zahlreiche Brücken, Straßen und Gebäude und bringt vorübergehend den Flug-, Schiffs- und Straßenverkehr z.T. völlig zum Erliegen. Die Regierung setzt tausende von Soldaten zur Beseitigung der Schäden ein.
02. September
1806
Goldau, Schweiz: Als sich der Gifel des 1580 Meter hohen Roßbergs löste und mit rasender Geschwindigkeit zu Tal stürzte, wurden vier Dörfer zerstört und 457 Menschen getötet.
1909
Der amerikanische Polarforscher Frederick Albert Cook (1865-1940) behauptet, bereits im April 1908 - knapp ein Jahr vor Peary - den Nordpol erreicht zu haben. Die vorgelegten Beweise bleiben jedoch umstritten.
2000
Der Frachter "Eurobulker X" sinkt vor Griechenlands Küste. Zement, Diesel und Öl ver-schmutzen Strände und Flüsse.
2002
Nach vier Stunden kann ein während der Nacht ausgebrochener Brand im Maschinenraum der britischen Nordseefähre „Norsea“ mit Hilfe von Kohlendioxid erstickt werden, und das Schiff kann seine Fahrt vom ostenglischen Hull nach Zeebrügge in Belgien mit 611 Passagieren an Bord fortsetzen. Nach Angaben der Reederei P& O gibt es keine Verletzten. - Zwei Wochen zuvor waren auf demselben Schiff bei einem Feuer im Schornsteinbereich des Maschinenraums zwei Crewmitglieder leicht verletzt worden.
03. September
1930
Ein Hurrikan mit einer Geschwindigkeit von über 300 Kilometern pro Stunde tötete 2000 Menschen und machte die Hauptstadt Santo Domingo, Dominikanische Republik dem Erdboden gleich. 
1939
Das deutsche U-Boot U 30 sichtet südlich der Rockall-Bank ( Nordatlantik )den irrtümlich als Hilfskreuzer angesehenen brit. Passagierdampfer Athenia (13581 BRT) und torpediert ihn. Von dem sinkenden Schiff werden durch die herankommenden britischen Zerstörer Electra und Escort, das norwegische Motorschiff Knute Nelson, den amerikanischen Dampfer City of Flint und die schwedische Jacht Southern Cross etwa 1300 Überlebende gerettet, 112 Menschen kommen durch die Treffer um.
1997
Die von Vulkanausbrüchen fast völlig zerstörte Hauptstadt der britischen Pazifik-Insel Montserrat soll nach ihrem Wiederaufbau nicht mehr Plymouth, sondern zu Ehren von Prinzessin Diana "Port Diana" genannt werden.
04. September
1618
Ein Erdrutsch in der Nähe von Chiavenna, Italien  zerstörte zwei Dörfer und tötete 2427 Menschen.
1837
Der amerikanische Erfinder Samuel Morse führt erstmals den von ihm entwickelten elektromagnetischen Schreibtelegrafen vor
05. September
1997
Erneute verheerende Überschwemmungen im Süden Thailands kosten 50 Menschen das Leben; mehrere Hundert erleiden Verletzungen und fast 20.000 müssen aus den Katastrophengebieten evakuiert werden.
06. September

 

1975
Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 auf der nach oben offenen Richter-Skala fordert in Ost-Anatolien in der Region Lice bis zu 5.000 Menschenleben.
1983
Ölkatastrophe vor der Westküste Südafrikas: Der spanische Super -Tanker "Castillo de Bellver" verliert ca. 155 000 t Öl bevor er mit ca. 100 000 weiteren Tonnen versenkt wird. ( Datum: Richtig ist 06.August 1983) 
07. September
1666
London wird durch eine am 2. September ausgebrochene Feuersbrunst zu 80 Prozent zerstört, darunter auch die Saint Paul’s Cathedral und weitere 88 Kirchen. Nach dem Brand beschließen die Stadträte ein großzügiges Aufbauprogramm.
1911
In Hamburg wird der 448,5 Meter lange Elbtunnel eingeweiht. Er verbindet die St. Pauli-Landungsbrücken mit den Stadtteilen Veddel und Wilhelmsburg
1966
Auf dem Flaggschiff der Hamburg-Atlantik-Linie, der TS "Hanseatic", bricht im Hafen von New York ein Brand aus. Eine Brennstoffleitung im Maschinenraum des seinerzeit 36 Jahre alten deutschen Luxusliners war um 7.24 Uhr Ortszeit gebrochen, Öl spritzte auf die heißen Abgasrohre. Rasch breitete sich das Feuer aus, die Flammen fraßen sich durch Lüftungsschächte und fanden in der gediegenen Holzeinrichtung viel Nahrung. Die Mannschaft hatte keine Chance, befand später das Seeamtsgericht. Die New Yorker Feuerwehr brauchte zehn Stunden, um den Brand zu löschen. Ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand, obwohl drei Stunden vor dem geplanten Auslaufen schon nahezu die gesamte Mannschaft und einige Passagiere an Bord waren.
1999
Das Polarforschungsschiff "Polarstern" überquert als erstes Überwasserschiff den Nordpol.
1999
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der nach oben offenen Richter-Skala, dessen Epizentrum etwa 20 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt liegt, fordert in Athen 138 Menschenleben und mehrere hundert Verletzte. Mindestens 100.000 Menschen werden obdachlos. Der angerichtete Sachschaden wird von den Behörden auf etwa eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt.
2002
Das schwerste Erdbeben seit 20 Jahren hinterläßt auf Sizilien eine sechs Kilometer lange und z.T. vier Meter tiefe Erdspalte. Allein in Palermo werden viele historische Gebäude und über 2.000 Wohnungen beschädigt und Dutzende Menschen verletzt. Das Epizentrum des fast eine Minute dauernden Bebens der Stärke 5,6 auf der nach oben offenen Richterskala lag zum Glück im Meer, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Palermo, und nicht auf dem Festland.
08. September
1522
Die "Viktoria" kehrt als einziges Schiff einer Weltumseglungsflotte mit 18 Überlebenden nach Spanien zurück; bei der dreijährigen Expedition, die die Kugelgestalt der Erde bewies, starb ihr Initiator, der Portugiese Fernaode Magalhaes ( Ferdinand Magellan ).
1900
Bei einem Hurrican im texanischen Galveston kommen mehr als 6.000 Menschen ums Leben.
1923
Durch einen Navigationsfehler der Geschwaderführung stranden 7 Zerstörer der US-Navy am Point Arguello nördlich von Los Angeles. 22 Tote und der Totalverlust aller 7 Schiffe sind die Folge.
1934
Eine Schiffsbrandkatastrophe auf der britischen "Merro Castle" fordert südlich von Neuschottland ca. 150 Menschenleben.
1997
Beim Untergang einer Fähre vor der Westküste Haitis kommen mehrere Hundert Menschen ums Leben; die genaue Zahl kann nicht festgestellt werden, da die Fähren, die nur für maximal 300 Menschen gebaut sind, immer hoffnungslos überfüllt sind.
1998
Während eines schweren Unwetters wird die Kleinstadt Valdivia an der Pazifikküste des mexikanischen Bundesstaates Chiapas unter einer Schlammlawine begraben. Mindestens 200 Menschen kommen ums Leben.
2001
Das australische Marineschiff "Manoora"stoppt das indonesische Flüchtlingsschiff "Aceng"in internationalen Gewässern, da es trotz wiederholter Warnungen Kurs auf die australische Insel Ashmore genommen hatte. Die 237 mehrheitlich irakischen Flüchtlinge an Bord sollen nun zusammen mit den 434 überwiegend afghanischen Schiffbrüchigen des Frachters "Tampa"nach Papua-Neuguinea gebracht werden. Premierminister John Winston Howard kündigt eine Verschärfung des Asylrechts an. Flüchtlinge müßten demnach künftig das australische Festland erreichen, bevor sie einen Asylantrag stellen können.
2002
Bei schweren Unwettern mit Sturmböen und sintflutartigen Regenfällen, die Bäche in reißende Ströme verwandeln, kommen im Süden Frankreichs 23 Menschen ums Leben. Am schlimmsten heimgesucht wird die Gegend zwischen Nîmes und Avignon im Rhône-Tal, wo innerhalb einer Nacht soviel Regen niedergeht wie sonst in einem halben Jahr. Zahlreiche Orte werden nach Deichbrüchen bis zu drei Meter hoch überflutet, Brücken zerstört und große Straßenabschnitte sowie viele Autos weggespült. In manchen Teilen der Region wird fast die gesamte Ernte der Winzer vernichtet, die kurz vor der Weinlese standen und seit Jahren ohnehin mit sinkenden Rebenpreisen zu kämpfen haben.
2002
Der Taifun "Sinlaku" kostet im Osten Chinas mindestens 23 Menschen das Leben.
09. September
1932
Im New Yorker Hafen sinkt die Fähre "Observation“ nach einer Explosion im Maschinenraum. Das Unglück fordert 47 Menschenleben.
1952
In der Nähe von Belgrad kentert während eines Sturms ein Fährschiff und sinkt. 90 Menschen kommen ums Leben.
1954
Bei einem Erdbeben in der algerischen Stadt Orleansville, dem heutigen El Aznam, sterben fast 1.500 Menschen.
1961
Als erstes atombetriebenes Überwasserschiff wird der US-Kreuzer "Long Beach" in Dienst gestellt.
1968
In Newport/USA wird das bis dahin größte Kriegsschiff der Welt, der Flugzeugträger "John F. Kennedy", in Dienst gestellt.
2002
Schwere Unwetter mit Sturmböen und sintflutartigen Regenfällen führen in Teilen Südfrankreichs zu chaotischen Verhältnissen: Wassermassen überfluten Ortschaften und Campingplätze, Straßen und Bahnverbindungen werden unterbrochen. Bei der Unwetterkatastrophe kommen 23 Menschen ums Leben, mehr als bei der Jahrhundertflut in Ostdeutschland vor einem Monat.
10. September
1813
Die amerikanische Flotte besiegt die Engländer auf dem Eriesee.
1860
Am 10. Sept. 1860 strandete im Sturm eine Brigg vor der Insel Borkum und zerbrach. Es handelte sich vermutlich um die Brigg "Alliance" aus Elsfleth, die als Robbenfänger fuhr. Von der Besatzung hat keiner überlebt. Das Unglück wurde von der Insel aus beobachtet und Fischer sahen tatenlos zu. Dieses Ereignis führte dazu, dass im März 1861 ein ostfriesischer Verein zur Rettung Schiffbrüchiger gegründet wurde.
1886
Am 10. Sept. 1886 brach auf dem Stralsunder Schoner "Caroline" in der Außenweser ein Feuer aus. Die "Caroline hatte 945 Fässer Petroleum an Bord, die sie erst am Vortag in Bremerhaven übernommen hatte. Die Besatzung konnte sich in einem Beiboot retten. Der Lotsenschoner "Nordsee" sah den Feuerschein und nahm die Besatzung auf. Der Schoner ging verloren.
1936
10.09.1936 Das deutsche Lufthansa-Flugboot Do 18 "Zephir" landet nach einem 4.000 km-Flug in New York.
1988
Der Hurrikan Gilbert, einer der schwersten Wirbelstürme der letzten Jahrzehnte, fegt über die Karibikstaaten hinweg und hinterläßt eine Spur der Verwüstung. Besonders stark betroffen ist Jamaika, wo etwa 500.000 Menschen obdachlos werden
1989
10.09.1989 Auf der Donau nahe der rumänischen Stadt Galati rammt ein bulgarischer Schlepper das rumänische Fahrgastschiff "Mogosoaja", 207 Menschen kommen ums Leben.
2000
Nach tagelangen starken Regenfällen tritt im süditalienischen Kalabrien der Fluß Beltrame über die Ufer und eine Schlamm- und Wasserlawine rollt über einen Campingplatz in Soverato hinweg. In den Fluten kommen vierzehn körperbehinderte Menschen ums Leben.
2002
Auf dem italienischen Frachter "Jolly Rubino"bricht im Maschinenraum ein Feuer aus. Von der Mannschaft verlassen läuft der Tanker bei starkem Wind zwei Tage später vor der Küste von Kap St.Lucia, rund 600 km östlich von Johannesburg, auf Grund.
11. September
1857
Der Schaufelrad-Segel-Passagierdampfer SS "Central America" versank mit 425 Menschen nach Wassereinbruch und tagelangen Kampf gegen einen Sturm. Das Schiff war mit 477 Passagieren und 101 Crew-Mitgliedern auf den Weg von Panama nach New York City, mit einen Zwischenaufenthalt in Havanna. Es hatte eine große Ladung Gold an Bord. Das Wrack wurde 1987 geortet und große Mengen Gold gehoben.
1905
Das Linienschiff Mikasa (Japan) sinkt nach einer Munitionsexplosion vor Sasebo. Von der 935 Mann starken Besatzung kommen 256 Mann ums Leben und 343 Mann werden verletzt.
2001
Ein beispielloser Terrorakt erschüttert die Welt: Um 08.45 Uhr rast ein Flugzeug in einen Turm des World Trade Centers in New York. Um 09.03 Uhr fliegt eine zweite Maschine in den 411 Meter hohen Zwillingsturm. Beide Türme brechen zusammen. Wenig später stürzt eine Passagiermaschine ins Pentagon. Um 10.29 Uhr zerschellt bei Pittsburgh (Pennsylvania) eine vierte Maschine. An Bord der entführten Flugzeuge sterben insgesamt 265 Insassen, darunter 19 Terroristen. Im Pentagon kommen vermutlich 190 Menschen ums Leben. Die Zahl der Opfer wird bei den Anschlägen auf über 3000 geschätzt. Schaden 19,301 Milliarden Dollar
2001
Das Bundesgericht in Melbourne entscheidet, daß die australische Zentralregierung die 434 Schiffbrüchigen, die der norwegische Frachter "Tampa“ aufgenommen hatte, unrechtmäßig ihrer Freiheit beraubt habe, als sie ihnen den Zutritt auf australischen Boden verweigert habe. Premierminister John Winston Howard kündigt Berufung gegen das Urteil an. Bis zu einer Entscheidung sollen die Flüchtlinge an Bord des Marineschiffes "Manoora“ bleiben.
(Am 17. September entscheidet das Gericht zugunsten der Regierung, d.h. die Bootsflüchtlinge dürfen australischen Boden nicht betreten und werden nach Neuseeland bzw. in die Südpazifik-Republik Nauru gebracht, wo ihre Asylanträge durch Personal der Vereinten Nationen geprüft werden sollen.)
12. September
1502
Nachdem Christoph Kolumbus während seiner dritten „Westindien“-Reise (1498 bis 1500) nahe der Orinoco-Mündung erstmals den Norden Südamerikas betreten hatte, geht er nun an der Ostküste des heutigen Nicaragua (der Name geht wahrscheinlich auf den Indianerhäuptling Nicarao zurück, der zur Zeit der spanischen Eroberer über die Region herrschte) an Land und erkundet bis 1504 nahezu die gesamte Ostküste Mittelamerikas, immer noch fest in dem Glauben, Hinterindien bzw. Ostasien auf der Westroute gefunden zu haben (daher die Bezeichnung „Indios“ bzw. „Indians“ für die Ureinwohner Amerikas).
1919
Auf dem Weg nach New Orleans sinkt das spanische Schiff "Valbarena" vor Kuba, 488 Menschen sterben.
1942
Das deutsche U-Boot "U 156" versenkt im Mittelatlantik den britischen Truppentransporter "Laconia", der 1.800 italienische Kriegsgefangene an Bord hat.
13. September
1858
Der Passagierdampfer "Austria" der HAPAG geriet auf dem Weg von Hamburg in die USA mit 538 Menschen an Bord in Brand, als der Schiffsarzt die Zwischendecks ausschwefeln ließ. An Bord brach Panik aus, eine geordnete Rettung war unmöglich. Nur 61 Überlebende konnten sich mit einem Rettungsboot von dem sinkenden Schiff retten und wurden von der französischen Bark "Maurice" aufgenommen, 471 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben.
1909
Der norwegische Frachtdampfer "Sterk" sank am 13. September 1909 im Skatestraumen bei der Insel Bremanger (Provinz Sogn og Fjordane, Norwegen). Der mit Steine beladene Dampfer war mit 16 Mann an Bord, während eines Sturmes, zwischen gefährlichen Riffen mit einem Hindernis kollidiert und sank in wenigen Minuten. Sieben Besatzungsmitglieder verloren dabei ihr Leben.
1984
Irakische Streitkräfte versenken im Persischen Golf einen deutschen Versorgungsschlepper, zwei Seeleute sterben.
1988
An der Nordseeküste von Schleswig-Holstein sind 89 Prozent des geschätzten Robbenbestandes verendet.
1997
Kollision einer Tupolew Tu-154 der Deutschen Luftwaffe mit einer Lockheed C-141 Starlifter der US-Luftwaffe über dem Atlantik, rund 120 km westlich von Namibia. Alle 24 Menschen an Bord der Tupolew und alle 9 der Starlifter starben.
14. September
1816
Die "Prinzessin Charlotte" läuft als erster preußischer Dampfer vom Stapel.
1922
Forscher des US Naval Aircraft Radio Laboratory entdecken die Reflexionen der Funksignale an Gebäuden; diese Erkenntnis ist grundlegend für die spätere Radarentwicklung.
1938
14.09.1938 Das Luftschiff LZ-130 erhält den Namen "Graf Zeppelin" und startet danach zu seinem Jungfernflug.
1966
Das deutsche U-Boot "Hai" sinkt in der Nordsee; von den 20 Besatzungsmitgliedern wird einzig und allein ein Obermaat gerettet
15. September
1620
In Plymouth in England schiffen sich die Pilgerväter auf der "Mayflower" nach Amerika ein.
1989
Mitte September 1988 raste der Hurrikan Gilbert über dem Atlantik . Er tobte eine Woche über Jameika, der Halbinsel Yucatán  und Nordostmexiko. Die erschütternde Bilanz: 300 Menschen kamen ums Leben, 750.000 wurden obdachlos. Der Schaden belief sich auf die Rekordsumme von 10 Milliarden Dollar.
1986
In der Eifel richtet eine Windhose mit Orkanböen Millionenschäden an.
1989
Hurrican Hugo raste am 15. September 1989 über Puerto Rico und die Süden der USA hinweg. 61 Menschen fanden den Tod. Schaden: 6,087 Milliarden Dollar
2001
Neapel wird von den stärksten Regenfällen seit 100 Jahren heimgesucht. Ganze Stadtteile werden von den Wassermassen, Erdrutschen und Schlammlawinen verwüstet. Zwei Menschen kommen ums Leben, mehr als 1.000 werden obdachlos.
2001
Ein Schlepperzug aus fünf Lastkähnen rammt einen Pfeiler der mit 3,8 Kilometern längsten Brücke in Texas, der einzigen Straßenverbindung zu dem Seebad South Padre Island. Der Aufprall führt zum Einsturz von drei insgesamt 70 Meter langen Brückensegmenten. Mindestens zehn Menschen ertrinken in ihren mit in die Tiefe gerissenen Autos.
2004
Ein Stück Seefahrtsgeschichte geht zu Ende: Nach 50 Jahren löst sich in Hamburg der «Traditions-Freundschaftsbund Deutscher Cap Horniers» auf.
16. September
1924
Der dänische Polarforscher Knud Rassmussen kehrt von der längsten Hundeschlittenreise durch das ewige Eis des Nordens zurück: während seiner 37-monatigen Forschungsexpedition von Grönland bis Alaska bewältigte der Ethnologe eine Strecke von etwa 20.000 Kilometer.
1928
Nachdem ein Hurrikan bereits auf den Westindischen Inseln beinahe 2000 Todesopfer gefordert hatte, erreichte dieser, am 16./17. September, zweitschwerste Hurrikan in der Geschichte der USA Florida. Der Sturm zerstörte viele Kilometer Deich entlang des Okeechobee-Sees, so daß das umliegende land überschwemmt wurde. 2500 Menschen ertranken in der Flut. 
1946
Einem entsprechenden Antrag, die militärischen Anlagen auf Helgoland so zu sprengen, dass die Insel erhalten und bewohnbar bleibt, stimmt die britische Militärregierung zu.
1978
Tabas, Iran: Die alte persische Handelsstadt, in der Marco Polo auf dem Weg nach China haltmachte, wurde bei einem schweren Beben vollkommen zerstört. Auch in anderen Orten rund um das Epizentrum entstanden Schäden. Insgesamt 16.000 Menschen wurden getötet.
1978
16.09.1978 Ein Erdbeben der Stärke 7,8 verwüstet den Nordosten des Irans, insgesamt werden in mehr als 40 Dörfern sowie der fast vollständig zerstörten historischen Stadt Tabas östlich von Teheran zwischen 15.000 und 25.000 Todesopfer gezählt.
1999
Der Wirbelsturm "York“ fordert in Hongkong mindestens zwei Menschenleben und etwa 450 Verletzte und legt das Leben in der Wirtschafts- und Finanzmetropole weitgehend lahm. Alle Schulen, Banken, Büros, Geschäfte, die Börse und der Flughafen bleiben wegen des schwersten Taifuns seit 1993 den ganzen Tag über geschlossen. Der angerichtete Sachschaden wird von den Behörden auf mindestens 100 Millionen US-Dollar geschätzt.
1999
Der von den Metereologen als "Monstersturm“ angekündigte Hurrikan "Floyd“ richtet entlang der US-Ostküste einen Sachschaden von mindestens einer Milliarde Dollar an. Nach Behördenangaben sind trotz der Massenevakuierung der letzten Tage – über 3,5 Millionen Küstenbewohner waren per Anordnung oder aus eigenem Antrieb ins Landesinnere geflüchtet – 45 Menschenleben zu beklagen.
17. September
2001
Der von sintflutartigen Regenfällen begleitete Taifun „Nari“ fordert im Großraum der Hauptstadt Taipeh fast 100 Menschenleben. Außer zahlreichen Behörden Taiwan's sowie der Börse müssen auch der internationale Flughafen und mehrere Eisenbahn- und U-Bahnlinien wegen Überflutung vorübergehend geschlossen werden.
2003
Die südkoreanischen Behörden haben am 17.09.2003 eine Schadensbilanz des Taifuns «Maemi» veröffentlicht, der am Wochenende über die Halbinsel hinwegfegte. Demnach fielen dem bislang schwersten Wirbelsturm in dem ostasiatischen Land 127 Menschen zum Opfer, wobei in dieser Zahl auch 20 Vermisste enthalten sind. Der Sachschaden wurde mit 3,4 Billionen Won (rund 2,6 Milliarden Euro) angegeben und lag damit fast drei Mal so hoch wie ursprünglich erwartet. Wie das Amt für Katastrophenschutz in Seoul weiter mitteilte, wurden mehr als 5.000 Häuser zerstört und 13.000 weitere beschädigt. Ferner wurden etwa 13.000 Schiffe sowie rund 1.500 Strassen und 1.700 Brücken schwer in Mitleidenschaft gezogen. 34.000 Hektar Agrarland wurden überflutet. Der Taifun hatte Südkorea am Freitagabend ( 12.09.2003 ) mit Windgeschwindigkeiten von rund 215 Kilometern pro Stunde erreicht und übers Wochenende verheerende Verwüstungen angerichtet.
18. September
1944
Der japanische Frachter Junyo Maru transportierte 2.300 alliierte Kriegsgefangene und 4.200 zivile Zwangsarbeiter von Batavia (Java) nach Padang (Sumatra) und wurde kurz vor seiner Ankunft durch das britische U-Boot HMS Tradewind versenkt. Beim Untergang des Schiffs starben etwa 5.620 Menschen.
1998
Beim Untergang eines Fährschiffs vor der Küste der Philippinen rund 100 Kilometer südlich von Manila während eines Taifuns kommen 143 Menschen ums Leben. 311 Passagiere und Crewmitglieder können in einer dramatischen Rettungsaktion aus den meterhohen Wellen lebend geborgen werden.
19. September
1974
19./20.September 1974: Der Hurrikan Fifi ließ in Honduras 5000 Tote zurück. Etwa 60.000 Menschen wurden obdachlos.
1974
Korea-Nord - 19. September 1996
Der Versuch eines nordkoreanischen U-Bootes, sich der südkoreanischen Küste zu nähern und Spione an Land zu bringen, scheitert. Das U-Boot läuft auf ein Riff auf. Elf Mann der Besatzung werden tot am Strand gefunden, wovon zehn offenbar vom elften erschossen wurden, bevor dieser Selbstmord beging, einer wird lebend gefaßt. Nach „intensiver Befragung“ (angeblich kann er erst nach Einflößen von vier Flaschen Schnaps zum Reden gebracht werden) spricht er von insgesamt 27 Besatzungsmitgliedern. Fieberhaft eingeleitete Suchkommandos entdecken weitere sieben, die vom südkoreanischen Militär exekutiert werden.
1981
Das Flusspassagierschiff "Sobral Santor" (Brasilien) kentert auf dem Amazonas. 300 Menschen sterben.
1985
Mexiko-Stadt wird von einem Beben der Stärke 8,1 auf der Richterskala erschüttert. Die Zahl der Toten wird mit bis zu 30 000 angegeben.
20. September
1519
Magellans Flotte verlässt Spanien zur ersten Weltumsegelung.
1911
Die "Olympic" (unter Kapitän Edward J. Smith, dem späteren Kapitän der "Titanic") beschädigt in einer Kollision mit einem britischen Marinekreuzer ihren Rumpf schwer. Die Jungfernfahrt der "Titanic" wird wegen des erforderlichen Abzuges von Arbeitern und Material für die Reparatur der "Olympic" verschoben.
1931
Der australische Polarforscher Hubert Wilkins kehrt von seiner Tauchexpedition zum Nordpol in den norwegischen Hafen Bergen zurück. Mit seinem U-Boot "Nautilus"erreichte der Forscher am 8. September Spitzbergen und setzte trotz eines Defekts an seinem Schiff die Fahrt bis zum Packeisrand des Nordpols fort. Nach einem ersten gelungenen Tauchversuch bricht er seine Reise ab.
1974
In Hamburg wird die mit 135 m höchste deutsche Straßenbrücke, die Köhlbrandbrücke, von Bundes- präsident Scheel eingeweiht.
1992
Nach der Kollision des japanischen Supertankers "Nagasaki Spirit" mit einem Containerschiff in der Straße von Malakka laufen 2.000 Tonnen Öl aus.
1998
Am 20 September legte Wirbelsturm Georges das öffentliche Leben in den USA und der Karibik lahm. 600 Menschen fanden den Tod. Schaden: 3,895 Milliarden Dollar
21. September
1923
Inflation in Deutschland: ein Liter Milch kostet 5,4 Mio. Mark, das Briefporto liegt bei zwei Mio. Mark.
1931
In der Nacht vom 20. auf den 21. September 1931 strandeten auf einer Plaate im Haaks-Gatt nahe der Inseln Juist und Memmert 19 Borkumer mit dem Motor-Segler "Annemarie". 15 Borkumer sterben in grober See.
1934
Als ein Taifun über die japanische Hauptinsel Honshu raste, fanden etwa 4000 Menschen den Tod. Die meisten Opfer forderte der Wirbelsturm in Osaka. 
1938
Am 21.September 1938 erklärt Lloyds die Viermastbark "Admiral Karpfanger" als verschollen. Vermutlich ist sie im März 1938 bei Kap Hoorn gesunken. Die gesamte Besatzung von 60 Mann kamen ums Leben. Wrack- teile der Bark (Baujahr: 1908 in Belgien als Schulschiff "L'avenir") wurden im südlichsten Teil Südamerikas gefunden. Die Bark wurde 1937 von der "Hamburg-Amerika-Linie, Hamburg" als Schulschiff von der Reederei Erikson erworben.
1957
Das 1905 gebaute deutsche Segelschulschiff "Pamir" gerät auf der Fahrt von Hamburg nach Buenos Aires, 600 Seemeilen südwestlich der Azoren, in einen schweren Orkan und sinkt. Nur sechs von insgesamt 86 Seeleuten an Bord des Viermasters, darunter 51 Schiffsoffiziersanwärter der Handeslmarine, können gerettet werden.
1999
Ein schweres nächtliches Erdbeben der Stärke 7,6 auf der nach oben offenen Richter-Skala, dessen Epizentrum rund 150 südwestlich der Hauptstadt Taipeh liegt, kostet mindestens 2.400 Menschen das Leben. Weitere 10.000 Menschen werden verletzt, und über 10.000 Häuser stürzen ein. Wegen zahlreicher starker Nachbeben müssen die Rettungsarbeiten mehrfach unterbrochen werden, um die Rettungs-mannschaften nicht zu gefährden.
22. September
1944
Der japanische Transporter "Hofuku Maru" mit 1.289 britischen und holländischen Kriegsgefangenen an Bord gehörte zu einem Konvoi, der von Manila nach Japan fahren sollte, aber vor der Küste von Luzon von amerikanischen Kampfflugzeugen angegriffen wurde. 40 Maschinen attackierten Hofuku Maru und versenkten das Schiff, wobei 1.047 der Gefangenen starben.
1968 22.09.1968 Bei einer Hochwasserkatastrophe in der Schweiz sterben sieben Menschen.
2002
Nach dem Abbruch eines Gletschers des Kaukasus-Hochgebirges im russischen Nordossetien wälzt sich eine gewaltige Lawine aus Eis, Schlamm und Geröll auf einer Front von 400 Metern zu Tal und begräbt ein Bergdorf sowie mehrere Ferienanlagen unter sich. Die Naturkatastrophe nahe der Grenze zu Georgien fordert über 100 Menschenleben, darunter Bergwanderer, Grenzsoldaten und vier Dutzend Mitglieder eines Fernsehteams, das in der Gegend einen Film gedreht hatte.
Es war bereits das dritte Mal binnen 100 Jahren, daß ein Teil des Gletschers abbrach. 1902 löschte ein Gletscherabriß ebenfalls ein ganzes Dorf aus. Mehrere Dutzend Menschen wurden getötet. In den 60er Jahren wurde das Anwachsen des Gletschers beobachtet und von den Behörden wurden Barrieren errichtet. Diese sorgten dafür, daß der Schaden beim zweiten Abbruch des Gletschers 1969 geringer ausfiel. In den 70er Jahren wurde allerdings die Beobachtung eingestellt.
23. September
1918
23.09.1918 Ein schweres Erdbeben verwüstet zahlreiche Ägäis-Inseln, fast alle größeren Gebäude werden zerstört; allein auf der Insel Milos sterben mehr als 300 Menschen.
1938
Ein Hurrikan tobte über die Neuenglandstaaten an der Nordostküste Amerikas und richtete große Zerstörungen an. Fast auf den Tag genau 123 Jahre vorher war ein gleich starker Sturm mit derselben Route über das Gebiet hinweggefegt.
1967
Der Seenotkreuzer "Adolph Bermpohl" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) havarierte am 23. Februar 1967 in schwerem Orkan nördlich von Helgoland. Dabei kamen vier Rettungsmänner und drei zuvor gerettete niederländische Fischer vom Kutter "Burgemeester van Kampen" ums Leben. An Bord des Seenotkreuzers waren : Vormann Paul Denker und die Rettungsmänner Hans-Jürgen Kratschke, Günter Kuchenbecker und Otto Schülke
2000
Eine Schlepperbande läßt vor der süditaliensichen Küste ein türkisches Schiff mit 530 illegalen Zuwanderern auf Grund laufen und setzt sich ab.
24. September
1960
In Newport News im US-Bundesstaat Virginia läuft der erste atomgetriebene amerikanische Flugzeugträger, die "Enterprise", vom Stapel.
25. September
1992
Nach insgesamt 32jähriger Bauzeit wird das letzte Teilstück des 171 Kilometer langen und 4,7 Milliarden Mark teuren Rhein-Main-Donau-Kanal mit insgesamt 16 Schleusen zwischen Bamberg und Kelheim eröffnet und wird zum Kernstück eines 3.500 Kilometer langen Schiffahrtsweges von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer.
1992
Der bei Brunsbüttel vor Anker liegende Fischkutter "Erna" wird von dem unter Antigua-Flagge fahrenden Frachter "MS Einstein" überlaufen. Der in der Koje schlafende Kutter-Kapitän versinkt mit seinem Schiff.
1998
Der Hurrikan "George"fegt nach seinem zerstörerischen Weg über die Karibikinseln, wo er fast 300 Menschenleben gefordert (die meisten in der Dominikanischen Republik) und katastrophale Verwüstungen hinterlassen hat, mit noch immer bis zu 160 Stundenkilometern über Florida hinweg und richtet auch hier schwere Schäden an.
26. September
1925
Der Lloyddampfer "Berlin" lief am 26. 9.1925 zur Jungfernreise im Liniendienst von Bremerhaven nach New York aus.
1954
Mit einer Windgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde wütete ein Taifun in der Hakodatebucht auf der Japanischen Insel Hokkaido. 1600 Menschen wurden getötet, darunter auch die 1172 Passagiere einer Fähre, die durch Wind und Wellen versenkt wurde.
1954
Das japanische Fährschiff "Doya Maru" sinkt in einem Wirbelsturm vor Hokkaido - mehr als 1.172 Menschen ertrinken.
1959
Ein Taifun verwüstet die japanische Stadt Nagoya, mehr als 5.300 Menschen kommen ums Leben.
1997
Zwei schwere Erdbeben mit einer Stärke von 5,7 auf der Richter-Skala innerhalb weniger Stunden fordern in der Provinz Umbrien (Mittelitalien) 13 Tote und zahlreiche Verletzte und richten hohe Sachschäden an. Viele mittelalterliche Bauwerke, darunter auch die Basilika des heiligen Franziskus in Assisi mit den weltberühmten Fresken des Malers Giotto di Bondone, erleiden massive Schäden.
2000
Vor der griechischen Insel Paros läuft die Fähre „Express Samina“ auf einen gut sichtbaren und mit Leuchtfeuer versehenen Felsen auf und sinkt innerhalb weniger Minuten. 80 Menschen kommen ums Leben. Der Kapitän wird verhaftet. Er und seine Offiziere sollen in der Bar ein Fußballspiel angesehen haben, anstatt auf der Brücke zu sein.
2002
Die senegalesische Passagierfähre "Joola“ kentert während eines Sturms vor der Küste Senegals. Nur 64 von rund 1.200 Menschen, die im Hafen der Stadt Ziguinchor in der Südprovinz Casamance an Bord gegangen waren und in die Hauptstadt Dakar wollten – die Route zwischen den beiden Städten ist ein Haupthandelsweg, da wegen der Autonomiekämpfe in der Provinz Casamance den meisten Händlern der Landweg zu gefährlich ist –, können gerettet werden.
Anfang Februar gibt die senegalesische Regierung bekannt, daß bei dem Unglück 1.863 Menschen ums Leben gekommen sind. Überladung, technische Mängel und der Sturm seien Ursachen der bislang schlimmsten Schiffskatastrophe Afrikas gewesen.
27. September
1290
Eines der schwersten Erdbeben der Geschichte forderte in Nordostchina (Golf von Chihli ) etwa 100.000 Todesopfer.
1854
Der Raddampfer SS "Arctic" sinkt südlich von Cape Race (Atlantik) nach einer Kollision mit dem französischen Dampfer "Vesta". 332 Tote und 59 Gerettete.
1937
Die "Queen Elizabeth", das größte Passagierschiff aller Zeiten, läuft in Liverpool vom Stapel.
1957
Auf der Azoreninsel Faial bricht der Vulkan Capelinhos aus. Im Verlauf des Ausbruchs werden 300 Häuser vollständig zerstört, 2000 Menschen müssen umgesiedelt werden.
1959
Fast 5000 Menschen sterben bei einem Taifun auf der japanischen Insel Honschu.
1991
Am 27. September 1991 verwüstete der Taifun Mireille die japanische Hauptstadt Tokio. 51 Menschen starben. Schaden: 7,456 Milliarden Dollar
28. September
-480
In der Seeschlacht bei Salamis besiegen die Griechen unter Themistokles die persische Flotte unter Xerxes.
1994
Die Ostseefähre "Estonia“ der estnisch-schwedischen Linie Estline, unterwegs von Tallinn nach Stockholm mit insgesamt 989 Menschen an Bord, gerät bei schwerer See kurz nach Mitternacht in Seenot (Wassereinbruch wegen abgebrochener Bugklappe) und sinkt bei Utö innerhalb weniger Minuten. Nur 137 Menschen können von den Rettungsmannschaften lebend geborgen werden.
1997
Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi kommen zwölf Menschen ums Leben; zahlreiche weitere werden zum Teil schwer verletzt.
29. September
1494
Kolumbus trifft, ebenso krank wie seine Männer, wieder in "La Isabella“ ein, wo inzwischen anarchische Zustände herrschen, obwohl mittlerweile auf Veranlassung seines Bruders Bartolomé drei Versorgungsschiffe aus Spanien eingetroffen sind. Vier weitere Schiffe mit Lebensmitteln und anderem dringend benötigten Ausrüstungsmaterial kommen Ende Oktober an. Nach seiner Genesung versucht Kolumbus, die Ordnung wieder herzustellen. Die anfängliche Freundlichkeit der Indios jedoch ist wegen der Übergriffe der Spanier (u.a auf ihre Frauen) längst in Haß umgeschlagen. An ein friedliches Nebeneinander von Eingeborenen und Siedlern ist nicht mehr zu denken. Kolumbus läßt zunächst mehrere hundert Eingeborene als Kriegsbeute auf die im Februar 1495 nach Spanien aufbrechenden Schiffe verfrachten. Sie sollen dort als Sklaven verkauft werden. Viele sterben bereits während der Überfahrt, die meisten anderen kurze Zeit nach der Ankunft. Schon bald ist die gewaltsame Unterwerfung der Insulaner abgeschlossen, und sie werden zur Arbeit in den Goldminen gezwungen. (Die Arawak sind jedoch weder der harten Arbeit noch den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten gewachsen. Um 1500 sind die Eingeborenen Hispaniolas und auch die von anderen Inseln herbeigeschafften nahezu vollständig ausgerottet. Doch auch die Goldvorräte sind bald erschöpft, und die Kolonisten beginnen mit dem Anbau von Zuckerrohr. Für die Arbeit auf den Plantagen "importieren“ sie schließlich schwarze Sklaven aus Westafrika.)
1913
Der berühmte Erfinder und Ingenieur Rudolf Diesel ertrinkt unter ungeklärten Umständen im Ärmelkanal.
1955
Am 29. September 1955 gegen 02.25 Uhr ist der Cuxhavener Fischdampfer (FD) "ELBE" nach einem Zusammenstoß mit dem norwegischen Tankmotorschiff "HAVPRINS" südöstlich der Doggerbank gesunken. Von der Besatzung konnten nur zwei Überlebende gerettet werden. 15 Besatzungsmitglieder haben den Seemannstod gefunden.
30. September
1911
Der Hamburger Elbtunnel wird für den Verkehr freigegeben.
1918
Einer der stärksten Taifune, die jemals über Tokio tobten, kostete 1620 Menschen das Leben, 2400 wurden obdachlos.
Die Angaben sind ohne Gewähr

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