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Seenotfälle - Archiv
Chronik - SCHIFFSKATASTROPHEN
Naturkatastrophen - Entdecker / Erfinder / Ereignisse

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April
Schiffsuntergang

letzte Änderung: 03. Juli 2008
01. April
1873
Der Passagierdampfer "Atlantic" der britischen White Star Line geriet auf dem Weg von Liverpool nach New York in so schweres Wetter, dass er seine Kohlevorräte vorzeitig verbrauchte und Halifax (Kanada) anlaufen musste, um neue Kohle zu laden. Bei Sturm und Dunkelheit verfehlte die Atlantic jedoch die Einfahrt in die Hafenbucht von Halifax und strandete an der Felsküste von Nova Scotia bei Meagher Island. Ein Teil der Menschen an Bord kann über eine 150 m lange Seilverbindung an das Ufer gerettet werden, trotzdem sterben 535 von 957 Menschen an Bord, darunter alle Frauen und alle Kinder bis auf eines.
1893
Die Mitteleuropäische Zeit wird in Deutschand eingeführt; sie ersetzt zehn verschiedene Ortszeiten.
1904
Eine von dem britischen Polarforscher Robert F. Scott geführte Südpolexpedition kehrt nach zwei Überwinterungen im Eis nach Lyttelton auf Neuseeland zurück.
1909
Der Amerikaner Robert Peary erreicht als erster den Nordpol.
1927
Das neue Passagierschiff »New York« startet von Cuxhaven zur Jungfernfahrt nach New York.
1930
In Kopenhagen bricht der deutsche Forscher Alfred Wegener zu einer Grönlandexpedition auf, die das grönländische Inlandeis und das Klima erkunden soll. Das Inlandeis bedeckt 1,834 Mio. km² Grönlands und ist bis zu 3400 m dick.
1933
In Wilhelmshaven läuft das Panzerschiff »Admiral Scheer« vom Stapel. Am gleichen Tag wird dort das Panzerschiff »Deutschland« in Dienst gestellt.
1939
Beim Stapellauf des Schlachtschiffs »Tirpitz« (35 000 t) in Wilhelmshaven kritisiert der Reichskanzler die Westmächte.
1940
In Deutschland wird aus Gründen der Energieeinsparung erstmals die Sommerzeit eingeführt.
1941
Der schwere Kreuzer »Admiral Scheer« läuft nach mehrmonatigen Unternehmungen im Atlantischen und im Indischen Ozean, wo er insgesamt 17 Schiffe mit 113 233 Bruttoregistertonnen versenkt hat, in Kiel ein.
1945
Die deutsche Kriegsmarine beginnt mit der Evakuierung von Soldaten und Flüchtlingen von der Halbinsel Hela in der Danziger Bucht über die Ostsee nach Westen.
1958
Im Indischen Ozean gerät das norwegische Auswandererschiff »Skaubryn«, das am 14. März in Bremerhaven mit 1100 Passagieren, darunter 795 Deutschen, an Bord nach Australien ausgelaufen ist, in Brand. Der Brand war am 31. März 1958 im Maschinenraum ausgebrochen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden, in der Nacht zum 1.4., vom dem britischen Tanker "City of Sydney“ gerettet, nur ein älterer Mann erlitt einen Herzinfarkt und starb.
02. April
1901
Mit einer feierlichen Zeremonie läuft in Kiel das für die Drygalski-Südpolexpedition vorgesehene Schiff »Gauß« vom Stapel. An der Feier nimmt auch der deutsche Hydrograph und Direktor der Seewarte Hamburg, Georg von Neumayer, teil. Die Südpolexpedition beginnt am 11. August.
1909
Im Hafen von Marseille explodiert der französische Tanker »Jules Henry« bei einer Inspektion der Laderäume. Grund für das Unglück ist die Unvorsichtigkeit eines Matrosen. Der Dreimaster, der die Route Marseille–Philadelphia befährt, wird völlig zerstört. In den Trümmern kommen acht Besatzungsmitglieder um.
1935
Der englische Physiker Watson-Watt erhält das Patent auf das Radar.
1936
Mit enormer Kraft rasten Tornados von Arkansas bis South Carolina (USA) über sechs Bundesstaaten ( 2.- 6. April 1936) hinweg. Der Großteil der über 400 Toten und 1800 Verletzten war in den Staaten Mississippi und Georgia zu beklagen.
1951
15 jugendliche Demonstranten verschanzen sich auf Helgoland in einem Flakturm, um erneut gegen die Bombardierung der Insel zu Übungszwecken zu protestieren. Britische und deutsche Polizisten nehmen die Jugendlichen fest.
1956
Der 70 km nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad errichtete Tigris-Staudamm, an dessen Fertigstellung US-amerikanische und bundesdeutsche Firmen beteiligt waren, wird seiner Bestimmung übergeben. Der Damm ist Teil eines großangelegten Bewässerungsprojekts, mit dem Steppengebiete landwirtschaftlich nutzbar gemacht werden sollen
1998
Bei einem Fährunglück vor Nigerias sind wahrscheinlich 280 Menschen ums Leben gekommen. Von den 300 Menschen an Bord haben wahrscheinlich nur 20 überlebt. Das völlig überlastete Fährschiff geriet auf dem Weg nach Gabun in schwere See und kenterte.
03. April
1904
Die Badekommission des Nordseebads in Wyk auf Föhr beschließt die Einrichtung eines sog. Familienbads. Es soll am Strand zwischen dem Herren- und dem Damenbadestrand angelegt werden.
1913
Auf der Hamburger Werft Blohm & Voss läuft der 54 282 BRT große Turbinendampfer »Vaterland« als größtes Passagierschiff der Welt vom Stapel. Es ist 276 m lang und 30,5 m breit.
04. April
1905
Ein Erdbeben der Stärke 8,6 fordert in Indien rund 20.000 Tote.
1905
Ein Erdbeben in Britisch-Indien richtet zwischen Agra und Simla große Verwüstungen an. Mehr als 1400 Menschen, darunter 16 Europäer, finden bei dem Beben den Tod.
1933
Das Luftschiff »Akron« der US-Marineluftwaffe stürzt vor der Küste von New Jersey ab. Nur drei der 77 Besatzungsmitglieder überleben.
1953
Nach einem Zusammenstoß mit einem schwedischen Schiff sinkt in den Dardanellen ein türkisches U-Boot, 91 Menschen sterben.
1970
An Bord des sowjetischen Atom-U-Boots K-8 (November-Klasse) bricht Feuer aus. Nach vergeblichen Lösch- und Schleppversuchen sinkt das Boot in der Biskaya. 52 Tote. Das 110 Meter lange Boot gehörte der Nordflotte an.
1985
Im Hamburger Freihafen kommt es nach einer Explosion in einem Schuppen, in dem u.a. 300 Fässer Kaliumchlorat lagerten, zum größten Brand seit 1948. Menschen werden nicht verletzt, der Sachschaden wird auf mehr als 10 Mio. DM geschätzt.
1987
Der Seenot-Rettungskreuzer »Theodor Heuss« beginnt in Bremen seine letzte Fahrt. Das Schiff wird rheinaufwärts, den Main entlang und über Land bis nach München transportiert, wo es im Deutschen Museum seinen letzten Platz finden wird.
05. April
1722
Der niederländische Seefahrer Jacob Roggeveen entdeckt am Ostersonntag im Südpazifik die Insel Waihi, die er Paaschen ("Osterinsel") nennt.
1877
Die Ingenieure Hermann Blohm und Ernst Voss legen in Hamburg mit englischem Know-how den Grundstein der Werft Blohm & Voss; erstmals ist nun der Bau von Eisenschiffen in Deutschland möglich.
1937
Der französische Ozeandampfer »Normandie« überquert den Atlantik in neuer Rekordzeit (Durchschnittsgeschwindigkeit 30,98 Knoten/57,37 km/h).
1973
Dem nuklear angetriebenen Handelsschiff »Otto Hahn« der Bundesrepublik Deutschland wird im Hamburger Hafen ein neuer 235 kg schwerer Reaktorkern eingesetzt. Das Schiff kann mit Hilfe der Kernenergie fünf Jahre lang angetrieben werden.
1997
Ölkatastrophe vor den Philippinen:  Der Tanker "ML Petron" verliert nach einer Explosion 200 000 Liter Öl vor der Südküste der Inselgruppe.
06. April
1909
Als erster Mensch erreicht der US-amerikanische Polarforscher Robert Edwin Peary die unmittelbare Nähe des Nordpols.
1913
Die 30köpfige Besatzung der deutschen Viermastbark »Miami« ertrinkt, als ihr zur Hamburger Reederei Hans Hinrich Schmidt gehörendes Schiff bei Astoria vor der Küste Oregons (USA) kentert.
1975
Uber 40 Menschen kommen bei heftigen Schneefällen, Lawinen, Erdrutschen und Hochwasser in den Alpen ums Leben.
1979
Die US-Navy stellt das erste Atom-U-Boot der Welt, die »Nautilus«, nach 24 Jahren außer Dienst. Es wird einem Museum in Kalifornien übergeben.
1980
In Deutschland und Österreich wird erstmals die Mitteleuropäische Sommerzeit eingeführt.
07. April
1906
Der Vesuv bricht aus. Die Lavaströme bedrohen mehrere Ortschaften, und über dem Golf von Neapel geht ein Aschenregen nieder.
1915
Der deutsche Admiralsstab bestätigt, daß das vermißte Unterseeboot »U-29« Ende März in der Nordsee untergegangen ist. Der Kommandant des U-Boots, Otto Weddigen, wird in Deutschland als erfolgreicher Seeheld gefeiert.
1918
Bei einem Schiffsunglück auf der Donau kommen 20 Menschen ums Leben, 14 werden schwer verletzt.
1935
In MacComb (US-Bundesstaat Mississippi) fordert ein Tornado 34 Tote und 50 Verletzte. In den benachbarten Bundesstaaten Texas, Louisiana, Alabama und Florida richtet der Wirbelsturm erhebliche Sachschäden an.
1944
Der in Bergen (Norwegen) ankernde deutsche Dampfer »Bärenfels« (7569 Bruttoregistertonnen) wird von einem britischen U-Boot versenkt.
1945
Das bis dahin größte Schlachtschiff der Welt, die japanische «Yamato», wird auf dem Weg nach Okinawa von amerikanischen Flugzeugen versenkt.
1982
Nach der Havarie des Motorschiffs »Hornberg« muß der Rhein zwischen Königswinter und Remagen eine Woche lang für den Schiffsverkehr gesperrt werden. 51 über Bord gegangene Container blockieren die Fahrrinne.
1989
Infolge eines Feuers verunglückt das sowjetische U-Boot K-278, bekannt als Komsomolets, vor den norwegischen Bäreninseln und sinkt auf 1.700 Meter Tiefe. 42 Crewmitglieder kommen ums Leben.Die zwei nuklearen Sprengköpfen mit jeweils fünf Kilogramm Plutonium, die das Boot mit sich führte, liegen noch heute auf dem Meeresgrund. Vor einigen Jahren wurden die Sprengköpfe von Tauchern zwar mit einer Klebemasse abgedichtet. Der Schutz soll aber höchstens 30 bis 40 Jahren halten. Nach norwegischen Angaben tritt jedoch bereits heute aus dem Reaktor des gesunkenen U-Boots Plutonium aus.
1990
Die dänische Fähre "Skandinavian Star" gerät auf dem Weg vom norwegischen Hafen Oslo zum dänischen Hafen Frederikshavn in Brand. 161 der rund 500 Menschen an Bord sterben. Es wird Brandstiftung vermutet, zudem waren die Sicherheitsvorkehrungen unzureichend.
08. April
1838
Das erste im transatlantischen Linienverkehr eingesetzte Dampfschiff, die "Great Western", läuft aus dem Hafen von Bristol aus und erreicht New York nach 15 Tagen.
1966
Das norwegisches Passagierschiff "Viking Princess" brennt aus. Das Schiff befand sich auf einer Kreuzfahrt in der Karibik. Von den 494 Personen an Bord konnten 492 gerettet werden, nur zwei starben. Die US-Navy und die Coast Guard schleppten das ausgebrannte Schiff vier Tage später nach Kingston. Es wurde zum Abwracken verkauft.
1978
Nach sintflutartigen Regenfällen werden in Moçambique rund 250 000 Menschen obdachlos.
09. April
1926
Auf dem Mississippi stoßen das niederländische Tankschiff »Silvanus« und das amerikanische Tankschiff »Thomas H. Wheeler« zusammen. Die »Silvanus« explodiert; die gesamte Mannschaft (36 Personen) kommt ums Leben.
1931
Das deutsche Luftschiff »Graf Zeppelin« startet mit 25 Passagieren an Bord unter Leitung von Hugo Eckener zu einer Fahrt nach Ägypten und Palästina. Am 13. April landet das Luftschiff wieder in Friedrichshafen am Bodensee.
1939
Der französische Dampfer "Flandre" läuft mit 102 jüdischen Flüchtlingen nach Kuba aus; nach zwei Monaten kehrt er zurück, da kein Land bereit war, die Menschen aufzunehmen.
1940
An der Besetzung Norwegens im Rahmen des Unternehmens "Weserübung" wurde der schwere Kreuzer "Blücher" am 9. April 1940 als Führungsschiff eines deutschen Verbandes im Oslofjord von norwegischen Küstenbatterien der Festung Oskarborg, in der Dröbak-Enge, beschossen. Schwer getroffen und brennend, kenterte die "Blücher" gegen 7.23 Uhr. 830 Besatzungsmitglieder und Heeressoldaten des Landungskommandos fanden im eiskalten Wasser des Fjords den Tod.
1961
Eine Brandkatastrophe auf dem britischen Passagierschiff »Dara« im Persischen Golf fordert 212 Menschen-leben.
1990
Auf dem Weg vom walisischen Hafen Milford nach Rosslare in Irland fängt die britische Fähre "„Norrano“ Feuer. Von den 297 Menschen an Bord werden 25 schwer verletzt, ein Passagier stirbt. Der Brandherd liegt auf dem vorderen Kabinendeck.
2006
Vermutlich mit einem Wal kollidiert die Hochgeschwindigkeits-Fähre "Toppy 4“ vor der japanischen Küste. Bei dem Unfall werden 93 Menschen verletzt. Die Fähre war auf dem Weg von Tanegashima nach Kagoshima.
10. April
1900
Bei der Werft Blohm + Voss in Hamburg läuft der für die Deutsche Ostafrika-Linie gebaute Doppelschrauben-Dampfer »Kronprinz« vom Stapel.
1906
Nach einem neuen Ausbruch des Vesuv stürzt in Neapel eine Markthalle unter der Last des niedergegangenen Ascheregens ein. Zahlreiche Menschen kommen ums Leben.
1908
Die beiden deutschen Passagierdampfer »Teutonia« und »Coronia« beenden eine Wettfahrt über den Atlantischen Ozean von Kingstown nach New York. Die »Teutonia« gewinnt mit einer Zeit von 6 Tagen, 21 Stunden und 6 Minuten. Sie ist damit um 88 Minuten früher im New Yorker Hafen als die »Coronia«.
1912
Die "Titanic" läuft in Southampton zur Jungfernfahrt aus, das Schiff sinkt am 15.04. nach der Kollision mit einem Eisberg.
1918
Der deutsche Kaiser Wilhelm II. spricht dem Kommandanten des U-Boots »U-35«, Lothar von Arnauld de la Perière, und der gesamten Mannschaft seine höchste Anerkennung aus. Die Mannschaft von »U-35« hatte innerhalb der letzten zwei Jahre insgesamt 196 Schiffe im Mittelmeer versenkt.
1936
Das deutsche Luftschiff LZ 129 »Hindenburg« kehrt von seiner ersten Südamerikafahrt nach Friedrichshafen zurück.
1940
Das britisches U Boot "HMS Sunfish" versenkte im Kattegat in Position 58º03'N, 11º00'E. (vor Lysekil, Schweden) am 10. April 1940 den 97,5 Meter langen deutschen Nachschubtransporter (Dampfer) "Antares" (2593 BRT, Baujahr 1937, Bauwerft: Lübecker Maschinenbau Gesellschaft, Lübeck). 500 Tote sind zu beklagen. Der Frachter Antares gehörte zur Argo Reederei (Richard Adler), Bremen und war im 2. WK der 1. Seetransportstaffel (Weserübung) unterstellt. Sie war am 6.4.1940 mit Soldaten und Fahrzeugen und mit anderen Dampfern aus Stettin ausgelaufen. Ihr Ziel war Oslo.
1945
Der deutsche Schwere Kreuzer »Admiral Scheer« wird im Hafen von Kiel durch Bombentreffer schwer beschädigt und sinkt.
1948
In der australischen Hafenstadt Adelaide sinken bei einem Sturm 13 Schiffe, darunter auch ein Zerstörer der australischen Marine.
1950
Einen Rekord stellt das US-amerikanische U-Boot »Pickeree« auf, das in 21 Tagen unter Wasser die Strecke von Hongkong nach Pearl Harbour (über 8000 km) zurücklegte. Das U-Boot ist mit einem »Atemrohr« für die Antriebsmaschine versehen, so daß es auch unter Wasser mit einem Dieselmotor angetrieben werden kann
1963
Beim Tauchtest vor der USA-Küste sinkt das Atom-U-Boot "Tresher".
1968
Schiffsunglück bei Wellington: Am 10. April 1968 kommt es zum bisher schwersten Schiffsunglück in der Geschichte Neuseelands. Die mit 610 Passagieren und 123 Besatzungsmitglieder besetzte Fähre "Wahine" gerät in Seenot, insgesamt 51 Menschen kommen ums Leben. 682 Menschen wurden gerettet.
1972
Bei einem Erdbeben im Südiran sterben mehr als 5.000 Menschen.
1990
Im Maschinenraum der französischen Kanalfähre "Reine Mathilde“ bricht Feuer aus. Das Schiff ist mit 600 Passagieren auf dem Weg von der französischen Stadt Caen zum englischen Hafen Portsmouth. Zwei Personen kommen ums Leben.
1991
Die italienische Fähre "Moby Prince" stößt vor Livorno mit dem Öltanker "Agip Abruzzo" zusammen und geht nach einer Explosion in Flammen auf. 140 Menschen verbrennen, zwei Matrosen können sich retten. Aus dem Öltanker laufen mindestens 2700 Tonnen Rohöl aus. 
11. April
1900
In dem böhmischen Dorf Klappai, in dem 1898 durch ein Erdbeben 30 Häuser zerstört wurden, kommt es erneut zu Erdbewegungen. Von den rund 160 Häusern des Orts werden bis zum 12. April durch Erdverschiebungen 52 völlig zerstört, weitere 20 werden so beschädigt, daß Einsturzgefahr besteht.
1908
In Kiel läuft der Panzerkreuzer »Blücher« vom Stapel. Er ist eines der größten Schiffe der deutschen Kriegsmarine.
1922
Als erstes mit Kajüten ausgerüstetes Passagierschiff der Hamburg-Amerika-Linie nach dem Krieg verläßt die »Resolute« den Hamburger Hafen Richtung Atlantik. Einer der Passagiere ist der Berliner Theaterkritiker Alfred Kerr, der sich mehrere Wochen in den USA aufhalten wird.
1929
Die US-amerikanische Schiffahrtslinie United Line gibt bekannt, daß an Bord ihrer zehn transatlantischen Ozeandampfer künftig außerhalb der US-Hoheitsgewässer Spirituosen an die Passagiere verkauft würden; nur so könne der ausländischen Konkurrenz begegnet werden. In den USA besteht Alkoholverbot.
1964
Bei der Deutschen Werft in Hamburg läuft der Supertanker »Altanin« vom Stapel. Das Schiff ist 265 m lang, 36 m breit und hat einen Tiefgang von 13 m.
1965
An diesem Palmsonntag richteten 40 Tornados und etwa 50 Gewitter in fünf Bundesstaaten der USA schwere Verwüstungen an. Am schlimmsten waren die Auswirkungen in Indiana. 271 Menschen wurden getötet, 5000 verletzt und der Sachschaden betrug mehr als 200 Millionen Dollar.
1968
Das russische U-Boot K-129 ist im Pazifik, 750 Meilen nordwestlich von Hawaii, auf über 5.000 Meter Tiefe gesunken. Alle Besatzungsmitglieder fanden den Tod. Spektakulärer Bergungsversuch des CIA.
1991
Ölkatastrophe vor Genua: Der Tanker "Haven" gerät in Brand und versinkt mit 143 000 t Rohöl im Mittelmeer.  Sechs Menschen kommen dabei ums Leben.
2002
Philippinen: 18 Kilometer vor der Küstenstadt Lucena, südlich von Manila bricht nach einer Explosion auf der Fähre "Maria Carmela" Feuer aus. Mit 243 Passagieren und 47 Besatzungsmitgliedern ist sie auf dem Weg von der zentralphilippinischen Insel Masbate nach Lucena in der Provinz Quezon unterwegs. Mindestens 23 Menschen sterben, 219 Schiffbrüchige wurden von privaten Schiffen und Booten der Küstenwache gerettet.
12. April
1924
In Kiel wird an der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals ein neuer Freihafen eröffnet. Die bisher von der Kriegsmarine geprägte Stadt ist gezwungen, ihre Wirtschaft unter den Bedingungen des Versailler Friedensvertrags von 1919 umzustellen.
1944
Bei einem heftigen Unwetter, das von Überschwemmungen begleitet wird, kommen in den US-Bundesstaaten Kansas, Oklahoma, Colorado und Texas 30 Menschen ums Leben
1965
Schwere Wirbelstürme fordern in den frühen Morgenstunden über 200 Todesopfer in den US-amerikanischen Bundesstaaten Indiana, Iowa, Illinois und Wisconsin.
1970
Das sowjetische Atom-U-Boot K8 versinkt im Atlantik nach einem schwerem Brand an Bord. Dabei kommen 52 Matrosen ums Leben. Die sowjetischen Kriegsmarine verlor erstmals ein Atom-U-Boot.
2000
Beim Untergang der Fähre "Annahada" im Süden der Philippinen kommen mindestens 130 Menschen ums Leben. Das ca. 12 Meter lange Holzschiff war offiziell nur für den Frachttransport zugelassen.
13. April
1904
Das russische Schlachtschiff »Petropawlowsk« läuft vor Port Arthur auf eine japanische Mine und sinkt.
1904
Vor der Küste von Florida bei Pensacola kommen bei einer Explosion auf dem US-Kriegsschiff »Missouri« 29 Personen ums Leben.
1916
Die deutsche Marineleitung meldet für März 1916 die Versenkung von 80 feindlichen Handelsschiffen mit einer Tonnage von rund 207 000 Bruttoregistertonnen.
1948
Bei der interalliierten Reparationsagentur in Brüssel werden Schiffe der Handelsflotte Deutschlands (rund 700 000 BRT) zwischen Großbritannien, Frankreich, Norwegen, den Niederlanden, Griechenland und den Vereinigten Staaten aufgeteilt.
1963
Im Skagerrak kollidiert ein sowjetisches U-Boot mit dem finnischen Frachter »Finnklipper«. Beide Schiffe werden dabei erheblich beschädigt, können aber die Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.
1964
Bei einem heftigen Wirbelsturm in Jessore (Ostpakistan) kommen über 300 Menschen ums Leben, Hunderttausende werden obdachlos.
14. April
1823
Die erste Donaudampfschifffahrts-AG konstituiert sich.
1906
Der Süden der Insel Formosa (Taiwan) wird von einem Erdbeben erschüttert, bei dem mehr als 100 Menschen ums Leben kommen.
1907
In der Nacht zum Montag zerstört ein Erdbeben die mexikanische Hafenstadt Acapulco de Juárez
1912
Der britische Luxusliner "Titanic" rammt auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York einen Eisberg in der Nähe der Großen Neufundlandbank (Cap Race) und sinkt zwei Stunden später (15. April), 1503 Menschen kommen ums Leben.
1944
Im Hafengebiet der indischen Stadt Bombay ereignet sich nach einem Feuer eine schwere Explosion, bei der 700 Menschen ums Leben kommen.
1956
In New York stellt die US-Marine den Flugzeugträger »U.S.S. Saratoga« in Dienst.
1956
Das Seebäderschiff "Bremerhaven" kentert im Kaiserhafen von Bremerhaven. Es wird nach einigen Wochen gehoben und verkauft.
1991
Bei dichtem Nebel stößt auf der Ostsee die dänische Auto- und Eisenbahnfähre "Dronning Margreta" mit einem finnischen Frachter zusammen und schlägt Leck. Eine an Bord beschäftigte Dänin kommt ums Leben, die rund 30 Passagiere werden gerettet.
15. April
1901
Die Hamburger Reederei Deutsch-Ostafrika-Linie gibt die Aufnahme einer direkten Schiffsverbindung nach Westafrika und dem südafrikanischen Kapstadt bekannt.
1912
Am 15. April 1912, um 2.20 Uhr morgens, versank das britische Passagierschiff "Titanic" nach einer Kollision mit einem Eisberg im eiskalten Nordatlantik. 1517 Menschen starben, die meisten von ihnen aus der unterprivilegierten dritten Klasse. Viel zu schnell war das Schiff in ein Gebiet voller Eisberge gefahren. Die Verantwortung für das Unglück wurde zumeist dem Ehrgeiz von Kapitän Edward Smith und der Erbauerfirma White Star Line zugeschrieben, die das "Blaue Band" für die schnellste Atlantiküberquerung ergattern wollten.
Der Ingenieur Robert Essenhigh von der Ohio State University ist anderer Meinung: Nicht der flammende Eifer der Verantwortlichen, sondern ein außer Kontrolle geratenes Kohlefeuer habe die "Titanic" mit Volldampf ins Verderben rasen lassen, erklärte der Forscher auf der Jahrestagung 2004 der Geological Society of America in Denver. - Das Wrack der «Titanic» wurde 1985 in 3.750 Meter Tiefe geortet.
1913
Ein Leuchtturm, der in New York eingeweiht wird, erinnert an die Opfer der »Titanic«-Katastrophe vom 15. April 1912. Bei dem Untergang des 269 m langen und 46 329 BRT großen Schiffes kamen 1517 Menschen ums Leben.
1916
Nach siebenmonatiger Schließung wegen eines schweren Erdrutsches, durch den Teile des Kanals verschüttet worden waren, wird der Panamakanal wieder für die Schiffahrt geöffnet.
1935
Bei einem Sturm an der Westküste Australiens ertrinken 184 Perlenfischer.
1941
In Mexiko zerstört ein schweres Erdbeben mehrere Ortschaften; der Erdstoß verursacht den Ausbruch des Vulkans Nevado de Colima in West-Mexiko.
1942
Seit Mitte Januar 1942 versenkten deutsche U-Boote im Nordatlantik 229 alliierte Handelsschiffe mit einer Gesamttonnage von 1 521 882 Bruttoregistertonnen.
1969
Ein Wirbelsturm über der ostpakistanischen Hauptstadt Dhaka tötet 518 Menschen.
1979
Bei einem Erdbeben an der südlichen Adriaküste kommen in Jugoslawien mehr als 200 und in Albanien 35 Menschen ums Leben. In Jugoslawien werden etwa 1000 Menschen durch das Beben verletzt.
1994
Eine Hochwasserkatastrophe in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg fordert drei Todesopfer.
16. April
1607
Schiffe der London Company landen an der Chesapeake Bay im heutigen Virginia und gründen mit Jamestown die älteste britische Dauersiedlung in Noramerika.
1889
Der Eiffelturm in Paris wird eröffnet.
1909
Zur Bekämpfung einer Eingeborenenrevolte auf Deutsch-Samoa (Westsamoa) im Pazifik werden drei Kreuzer und ein Kanonenboot eingesetzt. Nach einer demonstrativen Vorbeifahrt an der Küste der Insel geben die Führer der Revolte auf, werden gefangengenommen und auf die Marianeninseln deportiert.
1917
Wegen der Versenkung eines brasilianischen Dampfers durch ein deutsches U-Boot bricht Brasilien die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich ab.
1925
Das deutsche Forschungsschiff »Meteor« verläßt Wilhelmshaven in Richtung Südatlantik.
1935
In San Francisco startet eine Sikorsky S-24, ein Flugboot der Pan American Gesellschaft, zum Flug nach China. Dabei legt sie die 2400-Meilen-Distanz auf einer neuen Route über den Pazifik in weniger als 18 h zurück.
1947
Im Hafen von Texas City fliegt der französischer Salpeterfrachter «Grandcamp» in die Luft und verwüstet Hafen und Stadt erheblich; 561 Menschen sterben.
1974
Durch ungewöhnlich schwere Regenfälle kam es in der Region südöstlich von Lima, Peru zu einem Erdrutsch, der über 200 Menschen das Leben kostete.
1991
Auf der griechischen Fähre "Rhodos" bricht auf der Fahrt vom Athener Hafen zur Insel Rhodos im Maschinenraum ein Feuer aus. Die 641 Passagiere und ein Teil der 99 Besatzungsmitglieder werden von anderen Schiffen aufgenommen.
2002
Am Morgen des 16.2. brach auf der englischen Fähre "Southern Carrier", unterwegs vom südenglischen Hafen Southhampton nach Vigo in Nordwestspanien, ein Feuer im Maschinenraum aus. Wenig später trieb der Autotransporter antriebslos und manövrierunfähig im dicht befahrenen Seegebiet. Einem französischen Schlepper gelang es Stunden nach der Havarie, die in Brand geratene RoRo-Fähre "Southern Carrier" in Schlepp zu nehmen und in den Hafen von Brest zu bringen. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.
17. April
1492
Der Seefahrer Christoph Columbus wird vom spanischen Königshaus beauftragt, den Seeweg nach Indien zu finden.
1902
In britischen Hafen Southampton trifft die für Kaiser Wilhelm II. in New York erbaute Segeljacht »Meteor« ein. Hier soll der Einbau der Inneneinrichtung erfolgen.
1925
Das durch einen Sturm in Not geratene britische Luftschiff »R III« landet nach 29stündiger Irrfahrt durch die Lüfte wieder an seinem Ausgangsort Pulham. Die glückliche Heimkehr verdankt die Besatzung u.a. auch der gut funktionierenden Radiofunkverbindung.
1945
Das Motorschiff »Goya« (5230 BRT) wird von dem sowjetischen Garde-U-Bootes L-3 mit zwei Torpedos am 16. April torpediert. Die Goya sinkt am 17. April 1945 um 0.02 Uhr. Position:  Breite 55 Grad, 13,5 Minuten Nord, Länge 18 Grad, 20 Minuten Ost. Wassertiefe: 76 Meter. Mit dem Dampfer gehen 6220 Menschen unter, nur 165 werden gerettet. Dies ist eine der größten Schiffskatastrophen aller Zeiten.
1951
17.4.1951 Der norwegische Frachter »Victoria Peak« wird in der Nähe von Hongkong von kommunistischen Küstenbatterien beschossen und schwer beschädigt.
1951
17.4.1951 Das britische U-Boot »Affray« sinkt mit 75 Mann Besatzung im Ärmelkanal. Es gibt keine Überlebenden.
1952
17.4.1952 Im US-amerikanischen Missourital richten riesige Überschwemmungen schwere Schäden an. Weit über 100 000 Menschen müssen evakuiert werden, 400 000 ha landwirtschaftlicher Fläche stehen unter Wasser.
1963
17.4.1963 Großbritannien stellt sein erstes atomar angetriebenes U-Boot in Dienst.
1967
Der sowjetische Passagierdampfer "Aleksandr Pushkin" eröffnet einen Liniendienst Leningrad-Bremerhaven-Montreal.
1968
17.4.1968 Die berühmte, 136 Jahre alte London Bridge, eine der zwölf Themsebrücken Londons, wird von der Stadtverwaltung für rund 10 Millionen DM in die Vereinigten Staaten verkauft, weil sie dem Straßenverkehr nicht mehr gewachsen ist.
1999
17.4.1995 Die französische Fähre »Saint Malo« läuft vor der britischen Kanalinsel Jersey auf einen Felsen und schlägt leck. Alle 307 Passagiere werden gerettet.
18. April
1902
Kaiser Wilhelm II. kehrt von einem kurzen Schiffsausflug auf der Nordsee nach Bremerhaven zurück. Als Gäste hatte er führende Persönlichkeiten der Wirtschaft auf die »Kronprinz Wilhelm« geladen
1912
Nach einem Bombardement der Dardanellen durch italienische Kriegsschiffe schließt die Türkei die Durchfahrt zum Schwarzen Meer für den gesamten internationalen Schiffsverkehr.
1912
Im New Yorker Hafen läuft die »Carpathia« ein. An Bord befinden sich alle Überlebenden der »Titanic«- Katastrophe.
1937
Felix Graf Luckner tritt von Stettin aus eine Weltreise zur See an.
1945
Britische Bomber werfen bei einem Großangriff auf die Nordseeinsel Helgoland insgesamt rund 5000 t Bomben ab.
1947
Britische Marineeinheiten sprengen militärische Befestigungsanlagen und den Hafen von Helgoland. Die erwartete vollständige Zerstörung der Insel findet jedoch nicht statt.
1955
Der deutsche Physiker Albert Einstein stirbt im Alter von 76 Jahren in Princeton (USA).
1945
Als Vergeltung für die Beschädigung einer US-Fregatte durch eine vom Iran gelegte Mine im Persischen Golf beschießen US-Kriegsschiffe zwei iranische Bohrinseln.
19. April
1939
In Le Havre gerät der französische Passagierdampfer »Paris« in Brand und sinkt nach Ende der Löscharbeiten.
1962
Vor der Küste Islands wird der britische Fischkutter »Ben Lui« vom isländischen Kanonenboot »Thor« aufgebracht. Der Kapitän der »Ben Lui« muß sich wegen angeblicher Verletzung des Fischereiabkommens vor Gericht verantworten.
1975
Bei einem Brand auf dem niederländischen Kabinenschiff »Prinses Irene« am Kölner Rheinufer sterben 22 Menschen.
1983
Vier der sechs Besatzungsmitglieder der seit dem 10.04. verschollenen deutschen Jacht "Siddharta" werden im südchinesischen Meer von einem japanischen Frachter gerettet.
1989
Bei der Explosion eines Geschützturms auf dem US-Schlachtschiff »USS Iowa« kommen 47 Seeleute ums Leben. Das Unglück ereignet sich bei einem Manöver nordöstlich von Puerto Rico.
1992
Vor der Küste Mosambiks schlägt der mit 66.000 Tonnen Öl beladene griechische Tanker "Katina P" leck und läuft auf Grund. Der Tanker verliert auf der Steuerbordseite die gesamte Ladung eines Tanks. Alle 20 Besatzungsmitglieder werden gerettet.
20. April
1828
Der französische Afrikaforscher Rene Auguste Caillie erreicht die sagenumwobene Stadt Timbuktu am Niger.
1888
Ein schrecklicher Hagelsturm tötete in Moradabad ( Indien ) 246 Menschen.
1902
Den französischen Wissenschaftlern Marie und Pierre Curie gelingt es, Radium in reiner Form zu isolieren.

1921

Der 12 000 Tonnen schwere Dampfer »Hindenburg«, derzeit das größte Schiff in deutschem Besitz, tritt seine erste Reise von Hamburg nach Südamerika an.
1925
Zu einer Expedition auf die Galapagos-Inseln startet in Sandefjord das norwegische Schiff »Floreana«. Die Expeditionsteilnehmer wollen auf den vulkanischen Inseln südlich des Äquators die Möglichkeiten für den Fisch- und Walfang untersuchen und eventuell auch eine Konservenfabrik und Fischräucherei einrichten.
1926
Der Ausbruch eines Vulkans auf der Insel Hawaii dauert mit unverminderter Heftigkeit an. Die Lavamassen haben bereits zwei Dörfer unter sich begraben. Unter der Bevölkerung ist eine Panik ausgebrochen.
1949
Zwei für die Evakuierung britischer Staatsbürger aus Nanking und Schanghai vorgesehene Kriegsschiffe werden auf dem Jangtsekiang von kommunistischer Artillerie beschossen. Dabei kommen 42 Briten ums Leben, 60 werden verletzt.
1957
Einen größeren Vulkanausbruch befürchten die Bewohner am Fuße des Ätna auf Sizilien, der Lava und glühende Asche hervorstößt. Aus zwei Kratern des Berges werden glühende Lavabrocken bis zu 500 m hoch in die Luft geschleudert, in kurzen Abständen ertönen Detonationen.
1986
Beim Untergang einer Personenfähre auf dem Dhaleschwari-Fluß in Bangladesch kommen rd. 1000 Menschen ums Leben.
21. April
1906
Das nach dem Erbeben vom 18. April in San Francisco ausgebrochene Feuer findet keine neue Nahrung mehr. Die Stadt ist zerstört.
1907
In Petersburg (Leningrad) wird das Fährschiff »Archangelsk« auf der Newa von Eisschollen erfaßt und sinkt. Von den 18 Menschen an Bord werden nur drei gerettet.
1908
Das Direktorium der britischen White-Star-Schiffahrtslinie gibt in London bekannt, daß in den nächsten zwei Monaten mit dem Bau der beiden größten Dampfer der Welt begonnen wird. Die Schiffe werden die Namen »Olympic« und »Titanic« tragen.
1911
Das Passagierluftschiff »P. L. 6« steigt in Johannisthal bei Berlin zu einer Fahrt nach Amsterdam auf. Wegen einer Havarie muß die Fahrt jedoch bereits in Isenbüttel bei Hannover abgebrochen werden.
1913
Das größte Passagierschiff der Welt, der HAPAG-Dampfer "Imperator" (54.282 BRT), läuft in Hamburg zur Jungfernfahrt aus. Nach Verlassen des Hamburger Hafens läuft das Schiff auf Grund. Sie kann erst am 23. April freigeschleppt werden.
1935
Ein schweres Erdbeben zerstört die zwei Provinzen Taichu und Shinchiku auf Formosa. Etwa 3000 Menschen sterben, mehr als 8000 werden verletzt, 15 000 Häuser zerstört.
1937
Der erste Flugzeugträger der britischen Marine, die "Arc Royal", läuft vom Stapel.
1944
In der norwegischen Hafenstadt Bergen kommt es zu einer schweren Explosionskatastrophe, als ein Sprengsatz an Bord eines im Hafen liegenden Schiffes detoniert. Bei dem Unglück – es wird ein Sabotageakt vermutet – kommen 61 Menschen ums Leben. Zahlreiche historische Häuser werden durch Feuer zerstört.
22. April
1500
Der portugiesische Admiral Pedro Alvarez de Cabral entdeckt die brasilianische Küste und nimmt das Land für seine Krone in Besitz.
1906
Bei einem Sturm an der isländischen Küste sinken zwei Fischerkutter. 40 Mann Besatzung finden den Tod.
1924
In Bremerhaven läuft die »Columbus«, das »derzeit schönste deutsche Schiff«, zu ihrer Jungfernfahrt nach New York aus.
1928
Erdstöße verwüsten die griechische Stadt Korinth fast völlig und macht etwa 200.000 Menschen obdachlos.
1991
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richter-Skala kostete rund 100 Menschen das Leben, mehr als 1000 wurden verletzt und etwa 15000 obdachlos. 
1992
Durch eine Serie von Explosionen in den Abwässerkanälen der mexikanischen Stadt Guadalajara werden rd. 230 Menschen getötet. Aus einer Anlage der staatlichen Ölgesellschaft war Benzin in die Kanalisation geflossen.
23. April
1838
Mit dem Eintreffen der Schiffe "Sirius" und "Great Western" aus England in New York beginnt der Dampf-schiffverkehr über den Atlantik.
1905
Die Britischen Inseln werden um 1.40 Uhr von einem Erdstoß erschüttert. In den Grafschaften Yorkshire, Nottinghamshire, Derbyshire und Lincolnshire bricht eine Panik aus.
1906
Der Wiederaufbau des durch Erdbeben und Feuer zerstörten San Francisco beginnt.
1906
Das belgische Schulschiff »Smet de Naeyer« sinkt im Golf von Biskaya. 33 Mann Besatzung ertrinken.
1909
Ein Erdbeben zerstört mehrere portugiesische Ortschaften am Unterlauf des Flusses Tajo. Das Beben, das eine meterhohe Flutwelle auslöst, fordert mehr als 100 Todesopfer.
1909
Vor der Küste Norwegens stoßen die Motorschiffe »Oxford« und »Edith« zusammen. Die norwegische »Edith« sinkt innerhalb von zwei Minuten und nimmt den Kapitän sowie die 16köpfige Besatzung mit in die Tiefe. Die englische »Oxford« kann an der Küste auf Grund gesetzt werden.
1928
Die Reederei Norddeutscher Lloyd teilt mit, daß die Einwanderungsquote der USA bestehen bleibt. Demnach können vom 1. Juli 1928 bis zum 30. Juni 1929 höchstens 51 227 Deutsche in die Vereinigten Staaten einwandern.
1947
Anhaltende schwere Stürme im Ärmelkanal fordern insgesamt 53 Todesopfer.
1947
Am 23.April 1947 ist die SS "Samtampa", ein Libertyfrachter, bei Sker Point, Südwales gestrandet und brach in drei Teile. Alle 39 Besatzungsmitglieder des Frachters kamen dabei ums Leben. Auch die acht freiwilligen Seenotretter des Rettungsbootes "Edward, Prince of Wales" aus Mumbles kamen beim Versuch der Hilfeleistung ums Leben.
1963
In Portsmouth (USA) findet der Stapellauf eines neuen Angriffs-Atom-U-Bootes statt. Damit besitzen die Vereinigten Staaten 27 atomar angetriebene U-Boote, sieben mehr als die Sowjetunion.
1967
Schwere Wirbelstürme im mittleren Westen der Vereinigten Staaten fordern 60 Tote und rund 1500 Verletzte.
1977
Ein Leck an der norwegischen Bohrinsel »Bravo« führt in der Nordsee zu einer Ölpest. US-Experten unter der Leitung von Paul »Red« Adair gelingt es erst nach mehreren Tagen, das Leck zu schließen.
1983
Nach fast viermonatiger Expedition kehrt das deutsche Forschungsschiff »Polarstern« von einer Reise in die Antarktis nach Bremerhaven zurück. Meteorologische Studien und die Erforschung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten von Robben und Pinguinen standen auf dem Programm.
24. April
1902
Eine französische Schiffahrtsgesellschaft eröffnet die regelmäßige Dampferlinie zwischen Antwerpen, Madagaskar und der Insel Réunion im Indischen Ozean.
1902
Bei einem Erdbeben in Guatemala kommen mehr als 200 Menschen ums Leben.
1908
Ein Tornado sucht die US-amerikanischen Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Louisiana heim. Hunderte Menschen kommen um, mehrere Städte werden völlig zerstört.
1912
Als das Schwesterschiff der 'Titanic', die 'Olympic', aus Southampton auslaufen will, streiken die Heizer. Sie wollen nicht auf einem Schiff arbeiten, das nicht genug Rettungsboote mitführt. 285 Besatzungsmitglieder desertieren, und die Reise der 'Olympic' wird abgesagt.
1912
Aufgrund der »Titanic«-Katastrophe schlägt der deutsche Kaiser, Wilhelm II., internationale Verhandlungen über ein Abkommen zur Sicherheit der Dampfschiffahrt vor.
1916
Der Chef des deutschen Admiralstabs, Großadmiral Henning von Holtzendorff, gibt den Befehl, künftig bis auf weiteres den U-Boot-Krieg nur nach Prisenordnung (Warnung, Durchsuchung und Rettung der Passagiere vor einer Versenkung des Schiffes) zu führen.
1960
Die südpersische Stadt Lar wird von einem schweren Erdbeben verwüstet, das etwa 500 Tote und rund 1000 Verletzte fordert.
1961
Die vor 333 Jahren gesunkene »Wasa« wird im Stockholmer Hafen geborgen. Das Kriegsschiff war am 10. August 1628 gekentert.
1986
Der Rhein-Main-Donau-Kanal wird zur Bundeswasserstraße erklärt.
1991
Der Franzose Christoph Auguin gewinnt das Rennen »Rund um die Welt« der Einhandsegler in der Rekordzeit von 120 Tagen und 22:36:35 Stunden.
1994
Eine irische Fähre sinkt auf halbem Weg zwischen der Hafenstadt Casteltownbere und der Insel Bere. Die traurige Bilanz: vier Tote. Die Unglücksursache bleibt ungeklärt.
25. April
1859
In Port Said erfolgt der erste Spatenstich zum Bau des Suezkanals.
1900
Eine Abteilung von 200 japanischen Matrosen übernimmt einen von der Vulkan-Werft in Bredow bei Stettin für Japan gebauten Panzerkreuzer.
1901
Bei einem schweren Explosionsunglück in der chemischen Fabrik Elektron in Griesheim bei Frankfurt am Main werden 22 Personen getötet und über hundert schwer verletzt. Nach der Katastrophe muß der gesamte Ort evakuiert werden. Die Fabrik stellt u.a. Munition und Sprengstoff her.
1908
Der britische Kreuzer »Gladiator« wird bei einem Zusammenstoß mit dem US-amerikanischen Passagier-dampfer »St. Paul« nahe der Insel Wight so stark beschädigt, daß er auf Strand gesetzt werden muß. Mehrere Offiziere und Matrosen kommen bei dem Unfall ums Leben.
1916
Die deutsche Marineleitung meldet die Versenkung des britischen U-Boots »E 22« in der Nordsee.
1936
Die Viermastbark "Herzogin Celilie" strandet an der Südküste England's . Menschenleben waren zum Glück nicht zu beklagen. Der Totalverlust des Schiffes betrug 20.000 Pfund. Für den finnischen Reeder Gustav Erikson eine finanzielle Katastrophe. Unglückursache: Navigationsfehler. Die Bark wurde 1902 für den Norddeutschen Lloyd, von der Rickmers-Werft in Bremerhaven, gebaut. 1920 übernahm der Reeder Erikson das Schiff.
1959
Der St. Lorenz-Seeweg zwischen den Großen Seen Nordamerikas und dem Atlantischen Ozean wird für den Verkehr freigegeben. Die offizielle Einweihung findet am 26. Juni statt.
1963
Schwere Überschwemmungen, ausgelöst durch ungewöhnlich lang anhaltende Regenfälle, fordern im Westteil Afghanistans über 107 Todesopfer.
1964
In Kopenhagen wird der bronzene Kopf der »Kleinen Meerjungfrau«, weltbekanntes Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt, gestohlen.
26. April
1906
26.4.1906 Ein Tornado über Texas verwüstet mehrere Städte. Zahlreiche Menschen kommen ums Leben.
1930
26.4.1930 Um 6.02 Uhr startet das deutsche Luftschiff »Graf Zeppelin« mit 13 Fluggästen an Bord von Friedrichshafen zum ersten Friedensflug eines Zeppelins über London, wo es am Nachmittag um 17.15 Uhr landet.
1949
26.4.1949 Der britische Luxusdampfer »Magdalena« läuft bei seiner Jungfernfahrt vor Rio de Janeiro auf einen Felsen und sinkt. Die 350 Passagiere und Besatzungsmitglieder werden gerettet.
1956
26.4.1956 Das Bundesverkehrsministerium in Bonn gibt die Freigabe des Rheins für ausländische Binnenschiffe zum 1. Mai 1956 bekannt. Ausländische Schiffe brauchen in Zukunft keine administrative Genehmigung für das Befahren des Rheins mehr.
1966
26.4.1966 Bei einem Erdbeben kommen in der usbekischen Landeshauptstadt Taschkent vier Menschen ums Leben, 150 werden schwer verletzt.
1986
Reaktorunglück Tschernobyl - Bei einem Brand und einer Teilexplosion in einem der vier Reaktoren des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl werden 10 000 km² Umland radioaktiv verseucht. 640 Orte und 230 000 Einwohner sind betroffen. 35 Menschen sind sofort tot. Über Langzeitfolgen sind noch keine einheitlichen Meinungen formuliert. Bis 1997 starben weitere etwa 4.300 Menschen, sieben Millionen erkrankten.
27. April
1521
Der portugiesische Seefahrer Fernao de Magalhaes (Magellan) fällt auf der Philippinen-Insel Mactan im Kampf gegen Eingeborene.
1900
Die kanadische Hauptstadt Ottawa wird durch einen Großbrand weitgehend zerstört.
1902
In Tromsö tritt der norwegische Polarforscher Roald Amundsen auf dem Schiff »Gjöa« eine Fahrt zum magnetischen Nordpol an.
1916
Das deutsche U-Boot »UC 5« wird vor der englischen Ostküste versenkt.
1929
Bei Kap Horn wird das Hamburger Vollschiff "Pinnas" der Reederei Laeisz sinkend von seiner Besatzung verlassen. Die Männer werden gerettet.
1947
Thor Heyerdahl startet mit dem nachgebauten Balsa-Floß "Kon-Tiki" zu einer Reise von Südamerika nach Polynesien.
1951
Sechs Tote fordert ein Explosionsunglück im Hafen von Gibraltar. Beim Abladen von Granaten fliegt der britische Munitionsdampfer »Bedham« in die Luft. Hunderte werden verletzt, die Explosion erschüttert das gesamte Gebiet von Gibraltar.
1952
Bei einer Kollision des US-amerikanischen Zerstörers »Hobson« mit dem Flugzeugträger »Wasp« ertrinken 176 Seeleute im Atlantik.
1961
Die erste Phase des Deltaplans in den Niederlanden zur Sicherung der Küsten wird beendet. Das Veersche Gatt in Seeland wird gegen das Meer abgeriegelt.
1991
Mehrere Tornados tobten über die Bundesstaaten Kansas, Oklahoma, Texas und Nebraska hinweg. Sie forderten insgesamt 23 Menschenleben und zerstörten Hunderte von Häusern. 1500 Menschen wurden obdachlos.
28. April
1789
Meuterei auf der Bounty. Angeführt von dem ersten Offizier Fletcher Christian meutert die Besatzung des englischen Schiffes «Bounty», ein 39 Meter langer Dreimaster der britischen Admiralität, gegen das unmenschliche Regiment ihres Kapitäns. Der Kapitän, Leutnant William Bligh und 18 Seeleute werden im Pazifik nahe der Tofua-Insel in einem Boot ausgesetzt..
1907
In Hamburg sticht als erstes Schiff des neuen Afrikadienstes der Hamburg-Amerika-Linie (HAPAG) die »Kamerun« in See.
1916
Die britische Admiralität gibt bekannt, daß im Mittelmeer das Schlachtschiff »Russel« auf eine Mine gelaufen und untergegangen ist. Das 1901 vom Stapel gelaufene Schiff war u.a. mit vier 30,5-cm-Geschützen bewaffnet.
1919
Im Deutschen Reich wird die Sommerzeit eingeführt; am 15. September werden die Uhren wieder zurück-gestellt.
1923
Beim Stapellauf des Hapag-Dampfers »Deutschland« (22 000 BRT) in Hamburg hält Reichspräsident Friedrich Ebert die Taufrede.
1947
Thor Heyerdahl verläßt mit seinem Floß "Kon-Tiki" den Hafen Callao in Peru und erreicht 101 Tage später das Atoll Raroia im Tuamotu-Archipel in Französisch-Polynesiens.
1973
Die Explosion eines mit 7000 Sprengbomben beladenen Munitionszuges der Marine an der Bucht von San Francisco macht die kalifornische Stadt Antilope dem Erdboden gleich. In dem fünf Stunden lang brennenden Flammenmeer kommen zahlreiche Menschen ums Leben, 52 werden verletzt.
1979
Die in Liberia registrierte "Gino" kollidiert vor der Insel Oussant (Bretagne) mit einem norwegischen Tanker. Die Gino sinkt. Das geladene Asphaltöl verseucht den Meeresboden und später auch die Strände.
29. April
1930
Die niederländische Königin Wilhelmina eröffnet in der Hafenstadt IJmuiden die größte Schleuse der Welt.
1932
Im Meer vor der japanischen Küstenstadt Hiroschima stößt ein Küstendampfer mit dem Motorschiff »Nagato Maru« zusammen und sinkt. Über 100 Menschen ertrinken.
1939
Auf der Werft Blohm & Voss in Hamburg wird der Schwere Kreuzer »Admiral Hipper« (10 000 t) in Dienst gestellt.
1990
Die italienische Autofähre "Trapani Express" geht auf der Fahrt vom toskanischen Hafen Livorno nach Sizilien unter. Sechs Menschen kommen ums Leben, 39 Passagiere werden gerettet. Die Unglücksursache bleibt ungeklärt..
1991
Der tropische Wirbelsturm «Gorky» verwüstet den Süden von Bangladesh, es ist die schwerste Natur-katastrophe, die das Land in diesen Jahrhundert heimsucht, durch die Stürme und Überschwemmungen sterben 140 000 Menschen. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 235 Stundenkilometern und eine 6 m hohe Flutwelle verwüsteten die Küstenregion.
1991
Erdstöße bis zur Stärke 8 auf der Richter-Skala erschütterten die Kaukasusrepublik Georgien und lösten eine Geröllawine aus, die ein Dorf unter sich begrub. In dem Katastrophengebiet wurden 85 Prozent aller Häuser zerstört. Das Erdbeben fordert über 100 Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Etwa 100 000 Menschen werden durch die Katastrophe obdachlos.
30. April
1822
In Rotherhithe/England wird das erste Dampfschiff mit einem Rumpf aus Stahl fertiggestellt.
1904
Christian Hülsmeyer erhält ein Patent für sein »Telemobiloskop«, einen Vorläufer des Radargeräts.
1904
In Bremen läuft der kleine Kreuzer »München« vom Stapel. Das Kriegsschiff ist nach modernsten Gesichtspunkten mit elektrischen Anlagen ausgerüstet. So sorgt ein »Commandotelegraph« für die Befehlsübermittlung an die Maschinen und Waffensysteme. Elektromotoren betreiben eine Transportvorrichtung für Munition. Die notwendige Elektrizität wird von zwei Dampfturbinen erzeugt.
1908
Nahe den Pescadoresinseln sinkt infolge einer Explosion in der Munitionskammer der japanische Schulkreuzer »Matsuschima«. 250 Menschen verlieren das Leben.
1912
Im Hafen von Smyrna (Izmir) läuft ein türkisches Handelsschiff auf eine Mine und sinkt. 60 Menschen kommen ums Leben.
1954
Bei einem Erdbeben in der griechischen Provinz Thessalien kommen 24 Menschen ums Leben.
1963
Die 963,4 Meter lange Brücke über den Fehmarnsund (Vogelfluglinie) wird dem Verkehr übergeben.
1967
In Moskau wird der 537 m hohe Fernsehturm vollendet, der damit das höchste Gebäude der Welt ist.
1991
Auf der Madrider Sonderkonferenz über den Schutz der Antarktis einigen sich die Vertreter aus 39 Ländern auf ein zunächst für 50 Jahre geltendes Verbot des Abbaus von Bodenschätzen im Südpolargebiet.
1991
Die rd. 100 Jahre alte Speicherstadt im Hamburger Freihafen wird unter Denkmalschutz gestellt.
1991
Bangladesch 29./ 30.April: Neun Stunden lang wütete ein Zyklon aus dem Golf von Bengalen mit Spitzengeschwindigkeiten von 235 Kilometern pro Stunde. Die Flutwellen , die er vor sich her trieb, überschwemmten die gesamte Küstenregion. Man schätzt, daß mehr als 500.000 Menschen ums Leben kamen.
Die Angaben sind ohne Gewähr

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