Homepage
Bremerhaven
Dit un Dat
DGzRS Bremerhaven
Seenotfälle - Archiv
Chronik - SCHIFFSKATASTROPHEN
Naturkatastrophen - Entdecker / Erfinder / Ereignisse

.
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Schiffsuntergang

letzte Änderung: 19. Juni 2007
01. Februar
1953
Hollandflut: Vor allem die niederländische Nordseeküste betroffen. Viele Deichbrüche in Zeeland, Brabant, Zuidholland. 150.000 Hektar fruchtbares Land überflutet. 72.000 Menschen werden evakuiert, 1.800 kommen um. In England ertrinken 300 Menschen in der Themse.
1991
Bei einem Erdbeben kommen in Indien, Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan 1 700 Menschen ums Leben
02. Februar
1556
Beim schwersten bekannten Erdbeben der Geschichte sterben in den chinesischen Provinzen Schensi, Schansi und Honan schätzungsweise 830.000 Menschen. 
1962
Der deutsche Küstenfrachter "Berta Kienass" läuft in der Nordsee auf eine Mine und sinkt; 14 Seeleute ertrinken. 
1992 Schneelawinen in Südostanatolien reißen mehrere hunderte Menschen in den Tod. 
2006
Am Abend des 2. Februar 2006 sank vor der ägyptische Küste die Fähre "El-Salaam Boccaccio 98" mit 1414 Menschen an Bord. Vermutlich haben 422 Menschen das Unglück überlebt. Ursache für den Untergang waren vermutlich ein Brand und Explosionen auf der Fähre. Die "El-Salaam 98" habe zum Löschen große Mengen Meerwasser an Bord gepumpt und dadurch Schlagseite bekommen. - Stand: 10-2-2006
03. Februar
1825
Februarflut 03/04.Februar (Halligflut): Höchster bis dahin bekannter Wasserstand. Schwere Schäden auf den Inseln Nordstrand, Pellworm, Föhr und den Halligen. Auf Sylt werden vom Roten Kliff 20 Meter, an den Dünen etwa 40 Meter fortgerissen. In Dänemark bricht die Flut bis zum Limfjord durch, der nördliche Teil Jütlands wird zur Insel, insgesamt ertrinken 800 Menschen.
1931
Neuseeland erlebt eine seiner schlimmsten Naturkatastrofen. Ein Erdbeben richtet im Osten der Nordinsel (Hawke Bay) große Schäden an, besonders stark betroffen sind die Städte Napier und Hastings. Es kommen 256 Menschen ums Leben. 
04. Februar
1797
Schwere Erdstöße machten die in 2850 Meter Höhe gelegene Hauptstadt Ecuadors dem Erdboden gleich; fast alle 40.000 Einwohner starben in den Trümmern.
1976
Ein schweres Erdbeben in Guatemala-Stadt fordert mehr als 23 000 Todesopfer. 50.000 erlitten Verletzungen und 1 Million wurde obdachlos.
1998
Im Norden Afghanistans kommen bei einem Erdbeben bis zu 4500 Menschen ums Leben.
05. Februar
62
Die Stadt Pompeji am Fuß des Vesuv wird durch ein Erdbeben 17 Jahre vor ihrer völligen Zerstörung schwer beschädigt.
1783
Die sizilianische Stadt Messina wird durch ein Erdbeben zerstört; verwüstet werden auch Teile Kalabriens; es sterben mehr als 100.000 Menschen. 
1999
Der japanische Supertanker "NEW CARISSA" strandet vor Coos Bay/Oregon. 250.000 Liter Öl laufen aus. 750.000 Liter werden abgefackelt. Das Schiff zerbricht. Das Bugteil wird aufs Meer geschleppt, von dem U-Boot USS "Bremerton" (SSN-698) torpediert - und versinkt mit 500.000 Litern Öl auf 3000 Meter Tiefe. Das Heck konnte bisher nicht geborgen werden. ( Strandung US-Zeit: 04. Feb. 1999 )
06. Februar
1937
Der erste schwere Kreuzer der Kriegsmarine, die "Admiral Hipper", wird in Hamburg in Dienst gestellt.
1951
Als erster Nachkriegsneubau der Roland-Linie lief das Frachtmotorschiff "Rheinstein" (2650 BRT, 4650 tdw) beim Bremer Vulkan vom Stapel.
1964
 - Frankreich und Großbritannien stimmen dem gemeinsamen Bau des Kanaltunnels zu.
1978
Innerhalb von 32 Stunden fielen in Boston (USA) knapp 70 Zenimeter Schnee. Der Blizzard, der über Massachusetts hinwegraste, riß Häuser mit sich und verursachte einen Sachschaden in Millionenhöhe. 29 Menschen starben und 100.000 wurden obdachlos.
1988
Eine Unwetterkatastrophe in Brasilien fordert mehr als 200 Tote. 
1999
Im, von Haien belebten, südchinesischen Meer, vor der Westküste Borneos geht das indonesische Fährschiff   "Harta Rimba" unter. Es sind mindestens 312 Tote zu beklagen.
2004
Eine Reihe starker Erdbeben im indonesischen Teil der Pazifikinsel Neuguinea hat 27 Menschen das Leben gekostet. Rund 150 Menschen seien verletzt worden, 80 davon schwer. Der Erdstoß in der Provinz Papua erreichte die Stärke 6,9, ihm folgten mehrere Nachbeben.
07. Februar
1962
Bei der größten Bergwerkskatastrophe seit Bestehen der Bundesrepublik kommen in der Zeche «Luisenthal» in Völklingen-Luisenthal bei einer Schlagwetterexplosion 299 Menschen ums Leben
1984
Ein «Jahrhunderthochwasser» verursacht in Mittelhessen Schäden von rund 150 Millionen Mark.
08. Februar
1951
Am 8. Februar 1951 strandete der Fischdampfer "Karlsburg" in der Nähe der Karlsklippen bei Reykjanes, Island und ging verloren. Die Besatzung konnte sich retten.
1964
Das erste deutsche Forschungsschiff nach dem Krieg, die "Meteor", wird in Bremerhaven getauft
1977
San Francisco: Erdbeben der Stärke 5.0 auf der Richterskala, das stärkste seit 1966.
1985
Bei Helgoland sinkt der polnische Frachter "Busko Zdroj", 24 der 25 Besatzungsangehörigen ertrinken.
09. Februar
1839
John Balleny entdeckt die Balleny - Inseln und Sabrinaland mit den Schiffen "Eliza, Scott und Sabrina". 
1865
Geburtsdatum von: Erich von Drygalski (†10.1.1949) - Deutscher Geograph., in Königsberg geboren, leitete  die erste deutsche Antarktisexpedition. Bevor er 1900 für drei Jahre mit dem Schiff zum Südpol aufbrach, führte der Professor für Geologie und Geophysik zwei Forschungsreisen nach Grönland an. Beide Expeditionen waren im Auftrag der Berliner Gesellschaft für Erdkunde unternommen worden. 
1884
Zehn Tage lang tobten mächtige Wirbelstürme über das Gebiet vom Golf von Mexiko bis nach Illinois ( 9.-19. Februar 1884) Die Bilanz: etwa 600 Tote.
1942
Der französische Luxusdampfer "Normandie" wird in New York durch einen Großbrand zerstört. Sie sollte dort zu einem Truppentransporter der amerikanischen Marine mit Namen "Lafayette" umgerüstet werden. Arbeiter entfachten bei Schneidarbeiten versehentlich Feuer in einem Ballen von Schwimmwesten. In Folge der Löschversuche brachte das in großen Mengen eingebrachte Löschwasser die Normandie schießlich zum Kentern. Eineinhalb Jahre blieb sie im Schlick des Piers von Brooklyn liegen, bis sie aufgerichtet werden konnte. Erst im Oktober 1947 war ihre Verschrottung abgeschlossen.
1945
Das britische Jagd-U-Boot HMS "Venturer" versenkt am 9. Februar 1945, 12.12 Uhr das deutsche U-Boot "U-864" (Typ IX-D2) vor der norwegischen Küste in der nähe der Insel Vålje. Ein Torpedo zerriss das Boot in zwei Teile. 73 Männer starben.
Am 5. Dezember 1944 war es mit brisanter Fracht von der Kieler Förde gestartet. Es sollte den japanischen Verbündeten unter anderem Bauteile des ersten düsengetriebenen Kampfjets "Me-262" bringen, mit gewaltigen Mengen Quecksilber als Zündelement für Patronen und Bomben. Vor der norwegischen Küste setzte Korvettenkapitän Wolfram die U-864 auf Grund. Er bekommt das Boot wieder flott und läuft Bergen an. Am 6. Februar verläßt "U-864" die U-Boot-Festung Bergen. Zwei Tage später muss Wolfram wegen eines Maschinenschadens umkehren. Das britische U-Boot "Venturer" liegt auf der Lauer und versenkt das 87,5 Meter lange und 1400 Tonnen schwere deutsche U-Boot.
1960
Das US-Atom-U-Boot "Sargo" unterquert den Nordpol und durchstößt mit seinem Turm die etwa einen Meter dicke Eisdecke am nördlichsten Punkt der Erde 
1999
Im Nordmeer: Der deutsche Kreuzfahrer "Hanseatic" kollidiert mit Treibeis. Schraubenschaden. Das Schiff hatte in der vergangenen Zeit bereits zweimal Grundberührung.
2001
Das amerikanische U-Boot «Greeneville» hatte beim "Auftauchen" vor der Küste Hawaiis das japanische Fischereischulschiff «Ehime Maru» gerammt, das sofort unterging. Von den 35 Mann an Bord der Ehime Maru konnten nur 26 gerettet werden. Das mit Marschflugkörpern bestückte Atom-U-Boot wies außer Schrammen keine ernsten Beschädigungen auf.
2005
150 Menschen sterben bei einem Fährunglück in Bangladesch. Bei Überquerung eines Flusses stößt das Schiff mit einer anderen Fähre zusammen und kentert. Schätzungsweise waren 200 Menschen an Bord.
10. Februar
1906
Das größte Kriegsschiff der Welt, die "Dreadnought", läuft im britischen Kriegshafen Portsmouth vom Stapel. Es gehört zu einer neuen Generation von Großkampfschiffen. Die nächste Etappe des deutsch-britischen Wettrüstens beginnt.
1928
Zwischen Deutschland und den USA wird der drahtlose Funksprechverkehr aufgenommen.
1945
Die 14 660 BRT große "General von Steuben" wurde von zwei Torpedos des sowjetischen U-Bootes S-13 getroffen und in 15 Minuten war sie gesunken. Nur 659 Menschen hatten den Untergang des ehemaligen Luxusdampfers des Norddeutschen Lloyd überlebt. 3608 Flüchtlinge und verwundete Soldaten starben.
1964
Der australische Zerstörer Voyager sinkt etwa 100 Seemeilen südlich von Sydney nach einer Kollision mit dem australischen Flugzeugträger "Melbourne". 82 Tote unter der 232 Mann starken Besatzung des Zerstörers.
1965
Reaktorunfall auf einem sow. Atomuboot. 7 Mann starben an der Strahlung.
1996
Auf der Insel Hokkaido, Japan stürzt ein 50 000 Tonnen schwerer Felsbrocken auf eine Tunnelröhre. Erst nach Tagen gelingt es den Rettungsmannschaften, zur Unglücksstelle vorzudringen. 20 Insassen werden tot geborgen. 
2001
Der Franzose Michel Desjoyeaux trifft nach 93 Tagen und 46 000 Kilometern in dem Atlantik-Hafen Sables-d'Olonne ein und stellt einen neuen Weltrekord für die Solo-Weltumsegelung auf.
2002
Gran Canaria: Kurz nach dem Auslaufen aus Las Palmas in Richtung Teneriffa bricht die hintere Tragfläche der "Princesa Teguise" ab. Dadurch stoppt das schnelle Tragflügelboot abrupt und schlägt auf dem Wasser auf. 52 Menschen werden schwer verletzt.
2004
Auf der Überfahrt von den Komoren nach Mahajanga (Madagaskar) sank die "Samson" mit 113 Passagieren an Bord in einem Zyklon. Alle Menschen an Bord mit Ausnahme zweier Personen, die in einem Rettungsfloß Madagaskar erreichten, kamen ums Leben.
11. Februar
1928
In Österreich erhält Joseph Ressel ein Patent auf die von ihm erfundene Schiffsschraube.
1967
In München unternimmt die Do-31, der erste senkrechtstartende Strahlentransporter der Welt, einen ersten Probeflug.
1990
Der überladene Hamburger Zementfrachter "Scantrader" gerät in der Biskaya in ein Orkan mit Böen bis Stärke elf. Das 89 Meter lange und 13,2 Meter breite Schiff (1591 Bruttoregistertonnen) mit fast 2400 Tonnen Zement an Bord sinkt in Sekunden, zwölf Seeleute sterben einen grausamen Tod.
2005
Griechenland: Mit Hubschrauber geborgen werden müssen zwölf der insgesamt zwanzig Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder der Ro-Ro-Passagierfähre "Arion“, die bei einem orkanartigen Sturm in der Nähe der Insel Chios strandet. Das 1972 erbaute Schiff kam von Piräus und war auf dem Weg nach Mytilini. Grund für den unfreiwilligen Stopp ist ein Ruderschaden.
12. Februar
1941
In Oxford wird erstmals ein an Blutvergiftung leidender Patient erfolgreich mit reinem Penicillin behandelt.
1957
In Los Alamos in New Mexiko explodiert ein Atomreaktor. 
13. Februar
1969
In München nimmt Professor Rudolf Zenker die erste Herztransplantation in der Bundesrepublik vor. 
2001
Ein Erdbeben in El Salvador fordert mindestens 315 Tote und rund 3000 Verletzte.
14. Februar
1779
Am 14. Februar wird Kapitän James Cook auf einer der Sandwichinseln ermordet.
1797
Die britische Flotte unter Admiral Horatio Nelson siegt vor Kap St. Vincent über die spanische Flotte.
1876
Der schottische Gehörlosenlehrer Alexander Graham Bell meldet ein Patent auf das erste brauchbare Telefon an; das erste funktionierende Telefon wurde bereits 1860/61 von dem Deutschen Philipp Reis entwickelt, eine verständliche Sprachwiedergabe war aber nur auf sehr kurze Distanz möglich.
1917
Der Britische Transporter "Eudora" wurde von dem deutschen U-boot" U-83" versenkt. Das Wrack der Eudora liegt noch heute ca. 1 Seemeile südlich von Fastnet Rock in 30 Meter Wassertiefe.
1939
In Hamburg läuft das Schlachtschiff "Bismarck" vom Stapel. Eine Woche später stellt Großbritannien das Schlachtschiff "King George V" in Dienst.
1998
Im Norden Afghanistans fordert ein Erdbeben etwa 4600 Menschenleben.
2000
Vier Meilen südlich der Hafenstadt Santa Caterina vor der kalabrischen Küste kollidiert der italienische Frachter  "ESPRESSO CATANIA"  mit dem Stückgutfrachter "ZAFIR". Die "ZAFIR" zerbricht und sinkt binnen weniger Minuten. Von der spanischen Crew werden zwei Seeleute gerettet, drei tot geborgen, neun weitere bleiben vermisst.
15. Februar
1806
15.2.1806 :Preußen muß sich im Vertrag zu Paris verpflichten, seine Häfen für britische Schiffe zu sperren. 
1855
Die mit Truppen und Ausrüstung für den Krimkrieg beladene französische Fregatte "La Sémillante" wird in der Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika von einem Orkan überrascht, auf die Felsen der Lavezzi-Inseln getrieben und von der Brandung zerschlagen. Von den 693 Seeleuten und Soldaten an Bord überlebt niemand.
1897
15.2.1897: Dem Physiker Karl Ferdinand Braun gelingt die Sichtbarmachung elektrischen Stroms mit der Braunschen Röhre, Vorläufer der Fernsehbildröhre, in welcher Elektronen unter elektrischer Spannung beschleunigt werden. 
1898
15.2.1898: Die Explosion des US-Schlachtschiffes "Maine" im Hafen Havanas führt im April zur Blockade Kubas und zur Intervention der Vereinigten Staaten. 
1902
15.2.1902: Der US-Schiffs-Trust Morgan bildet ein Kartell mit den Schifffahrtsgesellschaften Hapag und Lloyd. 
1972
15. Februar 1972: Die Barkasse "Cäsar II" stößt auf der Elbe auf Höhe Überseebrücke in Hamburg mit der HADAG-Fähre "Eppendorf" zusammen. Von den 44 Schauerleuten, die an Bord der Barkasse zur Arbeit fahren wollen, ertrinken 17 im eisigen Wasser. Der übermüdete Barkassenführer wird wegen fahrlässiger Tötung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
1982
Die Bohrinsel Ocean Ranger kentert in einem Sturm vor der Küste Neufundlands und reißt 84 Menschen in den Tod.
1996
Der norwegische Supertanker Sea Empress, der unter liberischer Flagge fuhr, lief vor der Küste von Wales auf Grund. In den nächsten Tagen verlor der 133.000-Tonnen-Tanker ca. 70.000 Tonnen Rohöl. Es wurde in einem 40 Kilometer langen Ölteppich auf das Meer hinausgeschwemmt. Die Verschmutzung der Flussufer und Vogel- brutgebiete auf zwei vorgelagerten Inseln hatte katastrophale Folgen für die Tierwelt. 
16. Februar
1962
Erster Tag einer zweitägigen Sturmflut an der Nordseeküste, von der besonders Hamburg betroffen ist; 337 Menschen kommen ums Leben, 75.000 werden obdachlos. 
1993
Bei einem Fährunglück vor Haiti sterben vermutlich mehr als 1.000 Menschen. 
17. Februar
1164
Erste Sturmflut nach dem Bau von Deichen. Schwere Verwüstungen in Nordfriesland. Chroniken berichten von 20.000 Toten.
1895
Der Norweger Carsten Egeberg Borchgrevink betritt bei Cap Adare als erster Mensch den antarktischen Kontinent. 
1962
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar wird Norddeutschland von der schwersten Flutkatastrophe seit 1855 heimgesucht; 337 Menschen sterben und es entstand ein Sachschaden in Höhe von 2,89 Milliarden Mark.
2001
Nach zweimonatiger Fahrt strandet das Flüchtlingsschiff "East Sea" an der Cote d´Azur. Die 908 Asylsuchenden aus dem irakischen Kurdistan finden zunächst Aufnahme in einer Kaserne und dürfen nach 20 Tagen in andere Länder weiterreisen. Der 50 Meter lange Frachter sank bei einem Abschleppversuch (18.02.) in tiefere Gewässer vor der Küste von Cannes.
18. Februar
1700
Einführung des Gregorianischen Kalenders bei den deutschen Protestanten. 
1895
Der Dreimastschoner "Hedwig" ist am 18. Februar 1895, der mit Holz beladen war, im Ärmelkanal durch einen Südoststurm gesunken. Die gesamte Besatzung, einschließlich der Frau des Kapitäns mit ihrem Baby, wurden durch den Dampfer "Monomoy" gerettet und nach Le Havre gebracht. Der Dreimastschoner wurde 1876/77 in Emden von dem Schiffsbaumeister Cassen Cassens erbaut.
1906
Am 18.Februar 1906 strandete bei Ingolfshöfdi, Island der deutsche Fischdampfer "Württemberg" (Bauwerft: Seebeckwerft Bremerhaven, Baujahr 1904) der Deutschen Dampffischerei Gesellschaft, "Nordsee", Nordenham. Alle Besatzungsmitglieder erreichten, wenn auch stark erschöpft, wohlbehalten die Schutzhütte und gelangten von dort nach Reykjavik.
1915
Mit dem Beginn des U-Boot-Handelskrieges setzt im Ersten Weltkrieg auch die Blockade Englands ein.
1916
Der Einfluss der Vereinigten Staaten von Amerika auf Mittelamerika weitete sich aus. Der Bryan-Chamorro- Vertrag sicherte den USA das Recht, einen Kanal zwischen dem Stillem Ozean und dem Karibischen Meer zu errichten.
1942
In der Karibik wird das französische U-Boot "Le Surcouf" gerammt: 129 Tote. 
1949
Der Vulkan Mount Ngauruhoe bricht aus und schleudert acht Tage lang jede Menge Asche und Gestein in die Luft. Eine mehrere Kilometer hohe Rauchwolke verdunkelt den Himmel. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1975 statt, seitdem "schweigt" der Mount Ngauruhoe. 
1988
Kernschmeltze im Reaktor des sowjetischen Eisbrechers "Rossiya"
19. Februar
1878
Thomas Alva Edison lässt den "Phonographen" patentieren.
1993
Auf der Fahrt zur haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince sinkt die Fähre "Neptune". Die Küstenwacht schätzt, dass mehr als 1000 Menschen dabei ums Leben kommen. Die genaue Passagierzahl kennt niemand, da die Fähre überfüllt ist. An Bord befinden sich weder Schwimmwesten noch Rettungsboote. Die Unglücksursache konnte nicht geklärt werden.
1993
Aus Seenot können alle 269 Passagiere gerettet werden, die sich auf der schwedischen Tragflügelboot-Fähre "Cinderella II" auf der Überfahrt von Kopenhagen nach Malmö befunden hatten. In die Fähre war Wasser eingedrungen, nachdem ein schwerer Brecher die Frontscheiben durchschlagen hatte.
20. Februar
1835
Bei einem Erdbeben, dessen Zeuge auch Charles Darwin wurde, kamen in den chilenischen Städten Concepción und Santiago mehr als 5000 Menschen um. Unmittelbar danach zerstörte ein Tsunami das Dorf Talcahuano.
1857
Der Bremer Großkaufmann und Konsul Hermann Heinrich Meier gründet zusammen mit dem Berliner Eduard Crüsemann die Reederei Norddeutscher Lloyd.
1996
Der norwegische Tanker "Anne Mildred Brovig"mit 40 000 Tonnen Rohöl an Bord kollidiert westlich von Helgoland mit dem englischen Kümo "Pentland". Rund 16 800 Tonnen Öl fließen in die Nordsee.
1996
Die japanische Regierung gibt die Schaffung einer 200-Seemeilen-Wirtschaftszone bekannt, in der auch von China und Südkorea beanspruchte Inseln liegen.
21. Februar
1902
Die Südpol-Expedition unter Leitung des Geografen Erich von Drygalski sichteten Land und tauften es "Kaiser Wilhelm II. Land". Nachdem das Schiff danach fast 14 Monate vom Eis eingeschlossen war, errichteten die Forscher eine Winterstation. Nach vielen wissenschaftlichen Untersuchungen kehrte die Besatzung mit der "Gauss" 1903 nach Deutschland zurück.
1907
In der Nacht vom 21. Februar zum 22. Februar 1907 wurde das britische Fährschiff Berlin im Sturm nach dem Bruch der Ruderkette steuerlos auf die Mole von Hoek van Holland geworfen und zerbrach in 3 Teile. Das Mittelteil sank sofort. Durch den Sturm wurde die Rettung der 120 Passagiere und 60 Mann Besatzung stark behindert, so daß nur 4 Menschen gerettet werden konnten.
1968
Der erste deutsche Luxusliner der Nachkriegszeit, die für 800 Passagiere gebaute "Hamburg", läuft vom Stapel.
1996
Der vom Konkurs bedrohte Bremer Vulkan Verbund AG stellt einen Vergleichsantrag beim Amtsgericht Bremen. 22.500 Arbeitsplätze sind beim größten deutschen Schiffbauunternehmen in Gefahr (Konkurs 1. Mai 1996).
22. Februar
1912
Die in Kopenhagen gebaute "AB Selandia", das erste dieselgetriebene Hochsee-Passagierschiff, läuft zu seiner Jungfernfahrt nach Bankog aus.
1915
Beginn des U-Boot-Kriegs gegen Handelsschiffe als Vergeltung gegen die britische Blockade der deutschen Seehäfen.
2000
Nach sintflutartigen Regenfällen sind Teile Mozambiks unter Wasser.
23. Februar
1875
23.2.1875 Das britische Forschungsschiff "Challenger" lotet im Marianengraben den mit 8.164 Meter bis dahin tiefsten gemessenen Punkt der Weltmeere aus. 
1893
23.2.1893 Der Ingenieur Rudolf Diesel erhält das Patent auf einen dieselbetriebenen Verbrennungsmotor, der gegenüber dem Otto-Motor einen höheren Wirkungsgrad und einen niedrigeren Treibstoffverbrauch hat.
1900
Das Dampfschiff "Rio de Janeiro" sinkt in der Bucht von San Francisco.
1967
Der Seenotkreuzer Adolph Bermpohl der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) havarierte am 23. Februar 1967 in schwerem Orkan nördlich von Helgoland. Dabei kamen vier Rettungsmänner und drei zuvor gerettete niederländische Fischer ums Leben. Am Tag nach dem Unglück fand man den Seenotkreuzer Adolph Bermpohl führerlos treibend in der aufgewühlten Nordsee.
1977
Der Tanker "Hawaiian Patriot" verliert vor Honolulu 95 000 t Öl.
1980
Der griechische Tanker "Irenes Serenade" gerät in der Bucht von Navarino vor der Süd - Peleponnes in Brand und sinkt. Ca. 100.000 Tonnen Erdöl verseuchen alle Küsten der Bucht.
1980
Der in Madagaskar registrierte Tanker "Tanio" gerät in einen Sturm und bricht nördlich der Ile de Baz vor Frankreich auseinander. Die Angaben des auslaufenden Heizöls schwanken bei 3.000 bis 13.500 Tonnen Heizöl. 
24. Februar
1717
Schwerste bis dahin bekannte Sturmflut. Schwere Deichschäden, Verwüstungen und Überschwemmungen. Schäden vor allem auf den friesischen Inseln, Durchbrüche auf Juist, Baltrum, Langeooge, Spiekeroog. 12.000 Tote.
1896
Der französische Physiker Antoine Henri Becquerel unterrichtet die Pariser Akademie erstmals über die vom Uran ausgehende "radioaktive" Strahlung. 
1970
Bei einer Lawinenkatastrophe in Reckingen/Schweiz kommen 30 Menschen ums Leben. 
1972
In einem russischen U-Boot (K-19) bricht auf der Fahrt im Nordatlantik ein Feuer aus, 12 Matrosen sind 24 Tage eingeschlossen, 30 sowjetische Schiffe sind an der Bergung und Schleppung in den Hafen beteiligt, 28 Besatzungsmitglieder sterben durch das Feuer.
1985
Das deutsche Expeditionsflugzeug Polar-3 wird bei der Rückkehr aus der Antarktis über der Sahara von Polisario-Guerillas abgeschossen. 
2000
Der 2.462 Meter hohe Vulkan Mayon auf der Insel Luzón bricht nach siebenjähriger Pause wieder aus und spuckt Lavafontänen und heiße Asche. Die Experten im vulkanologischen Institut von Manila befürchten eine explosionsartige Eruption und rufen höchste Alarmstufe aus. Rund 50.000 Bewohner von knapp 50 Dörfern der Region müssen evakuiert und in Notunterkünften einquartiert werden. Im Februar 1993 hatte der Ausbruch des Mayon 70 Menschenleben gefordert.
1994
Eine irische Fähre sinkt auf halben Weg zwischen der Hafenstadt Casteltownbere und der Insel Bere. Vier Tote.
25. Februar
2000
Auf einer Fähre nach Ozamis ( Philippinen ) explodieren in Bussen des Unternehmens Super Five zwei Bomben. Zeitgleich detoniert ein Spengsatz in einem Bus derselben Firma in der Stadt Rizal. In einem vierten Bus wird eine Zeitbombe frühzeitig entdeckt und entschärft. Insgesamt fordern die Anschläge 45 Menschenleben und ebensoviele z.T. Schwerverletzte. Es wird vermutet, daß es sich um einen Racheakt einer moslemischen Extremistengruppe handelt, da der Sohn eines Separatisten-Führers Ende letzten Jahres von einem Super-Five-Bus überfahren worden war.
26. Februar
1917
Der britische Passagierdampfer «Laconia» wird von dem deutschen U-Boot "U50", 160 Seemeilen nordwestlich von Fastnet versenkt.
1990
26. bis 28.2.1990 : Die bisher größte bekannte, unmittelbare Folge schwerer Fluten. Die Küste erlebte in den drei Tagen zwei Sturm-, zwei Orkanfluten und eine Windflut. In Büsum wurden Windgeschwindigkeiten von 162 km/h gemessen.
2000
Vulkan Mayon, Insel Mindanao, Philippinen: Bei einem erneuten Ausbruch mußten weitere 10.000 Menschen die Region verlassen.
2004
Vor den Philippinen: Auf der philippinischen Fähre "Super Ferry 14" bricht im Maschinenraum Feuer aus. Zahlreiche Menschen springen in Panik von Bord. Von den 861 Menschen an Bord sterben mindestens 60. Das Schiff war mit 702 Passagieren und 159 Besatzungsmitgliedern an Bord unterwegs von Malina nach Bacolod auf der philippinischen Insel Negros.
27. Februar
1932
Der britische Physiker James Chadwick gibt die die Entdeckung des Neutrons, des dritten, elektrisch neutralen Elementarteilchens bekannt. 
1936
Der erste für Transatlantikflüge gebaute Großzeppelin LZ 129 "Hindenburg" wird fertiggestellt. Es ist das größte Luftschiff der Welt.
1971
Der Tanker "Wafra" verliert vor der Küste Südafrikas 40 000 t Öl.
1987
Kurz nach Mitternacht auf Blexen Reede bohrte sich der Steven des liberianischen Frachters "Coral Sea" wie ein Rammsporn mittschiffs in den Rumpf der Weserfähre "Bremerhaven". Direkt unterhalb der Steuerbrücke war der Rumpf in einer Breite von 15 Meter aufgerissen. Zum Glück waren nur wenige Fahrgäste an Bord, so daß nur eine Frau leicht verletzt wurde.
28. Februar
1921
Ein Matrosenaufstand findet in Kronstadt bei Petrograd (heute St. Petersburg) gegen die bolschewistische Regierung wegen der schlechten Versorgungslage statt.
1929
28.2.1829 Ein Eisstoß auf der Donau führt bei Wien zu einer Katastrophe: 74 Menschen, darunter 19 Kinder, sterben. 
1940
28.2.1940 Trotz des Krieges läuft aus dem Hafen von Liverpool das größte Passagierschiff der Welt, die "Queen Elizabeth", zu ihrer Jungfernfahrt aus; am 07.03. trifft sie in New York ein. 
1988
28.2.1988 Ein Erdrutsch in der marokkanischen Stadt Fes fordert mindestens 52 Tote.
1997
8.2.1997 Ein Erdbeben im Iran fordert weit über 500 Tote. 
29. Februar
1504
Die korrekte Vorhersage einer totalen Mondfinsternis rettete dem genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus das Leben. Im Jahr zuvor war er auf seiner vierten Entdeckungsreise in die Neue Welt auf Jamaika gestrandet und den feindseligen Inselbewohnern ausgeliefert. Mit Hilfe dieses Naturereignisses konnte Kolumbus die Einheimischen davon überzeugen, dass sie die Götter gegen sich aufbringen würden, wenn sie die Schiffsmannschaft unfreundlich behandelten. Die präzise Vorhersage wurde Kolumbus durch ein astronomisches Werk, die "Ephemerides astronomicae" des Georg von Peuerbach, ermöglicht. Diese Navigationstafel sagte den Seefahrern den Stand der Gestirne und auch Finsternisse für die Jahre 1474 bis 1506 voraus.
1916
Beginn des verschärften deutschen U-Boot-Krieges gegen bewaffnete Handelsschiffe im Ersten Weltkrieg. 
1952
Die Insel Helgoland wird von den Besatzungsmächten freigegeben. 
1960
Ein schweres Erdbeben zerstört die marokkanische Hafenstadt Agadir, 12.000 Menschen sterben.
Die Angaben sind ohne Gewähr

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Jan Maat sien Homepage - Copyright © 2000 - 2007