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Seenotfälle - Archiv
Chronik - SCHIFFSKATASTROPHEN
Naturkatastrophen - Entdecker / Erfinder / Ereignisse

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Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Schiffsuntergang

letzte Änderung: 25. Mai 2008
?? Januar
1938
Das Segelschulschiff "Admiral Karpfanger" der deutschen Hamburg-Amerika-Linie verschwand auf der Fahrt von Australien nach Europa bei Kap Hoorn. Die gesamte Besatzung von 60 Mann, davon 33 Kadetten, verschwand mit dem Schiff. Vermutet wird eine Kollision mit einem Eisberg, da Jahre später in Patagonien Trümmer der Admiral Karpfanger angespült wurden.
01. Januar
1739
Kapitän Bouvet de Lozier entdeckt "Cap de la Circoncision". Bouvet ist mit den Schiffen "Aigle und Marie" unterwegs. Entdeckung der Bouvet Inseln.
1954
Der Norddeutsche Lloyd nimmt mit der "Gripsholm", die ab 7.1.1955 den Namen "Berlin"führt, seine Passagierfahrten nach New York wieder auf.
1991
Ein Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richter-Skala forderte in Ostafghanistan, Nordpakistan und Nordindien 1700 Menschenleben.
1994
Die zwischen Marseille und korsischen Hafen Port Vecchioka verkehrende 4.788 Tonnen große Fracht- und Passagierfähre "Monte Stello" läuft am Neujahrsmorgen vor der italienischen Insel La Maddalena auf einen Felsen. Alle 61 Passagiere und 22 Besatzungsmitglieder können trotz heftigen Sturms geborgen werden.
02. Januar 1997
Ölkatastrophe vor Tokio: Der russische Tanker "Nachodka" kentert mit 17 000 t Öl vor der japanischen Küste. Hubschrauber und ein Schnellboot der japanischen Küstenwache retteten 31 Matrosen.Die Westküste Japans ist nach dem Tankerunglück über mehrere Kilometer mit Heizöl verschmutzt.
2002
Die Fregatten "Emden" und "Köln" sowie vier Begleitschiffe laufen mit rund 750 Marinesoldaten an Bord von Wilhelmshaven zu einem Einsatz gegen den Terrorismus aus. Sie und die Fregatte "Bayern" mit weiteren 200 Mann Besatzung, die sich bereits im Mittelmeer befindet, sowie weitere fünf Schnellboote sollen nach einer rund dreiwöchigen Seereise am Horn von Afrika, d.h. in den Gewässern zwischen den ostafrikanischen Staaten Dschibuti und Somalia und dem südarabischen Staat Jemen in den nächsten acht bis zwölf Monaten die Sicherheit der Seewege überwachen und die Nachschub- und Fluchtwege terroristischer Organisationen unterbrechen.
2002
Der Rumpf des ukrainischen Frachters "TIKSI" (Baujahr 1966, Flagge Kambodscha) zerbricht bei hoher Dünung. Das Schiff sinkt 30 Meilen vor Tuapse im Schwarzen Meer. Ein Seemann ertrinkt.
03. Januar 1953
Der amerikanische Passagierdampfer "United States" legt zum ersten Mal am Columbus-Bahnhof in Bremerhaven an.
1976
1. Januarflut: Zum Jahreswechsel wird die deutsche Nordseeküste von der schwersten Sturmflut seit 1962 heimgesucht.
1980
Diese Kollision hätte eine der folgeschwersten in der Deutschen Bucht werden können: Am 3. Januar 1980 bohrte sich der Vordersteven des italienischen Autotransporters "Dora Riparia“ in die Backbordseite des argentinischen Frachters "Buenos Aires II“. Beide Havaristen gerieten dabei in Brand. Die drei Seenotkreuzer
HERMANN RITTER, WILHELM KAISEN und HANS LÜKEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) retteten 39 Personen, darunter Frauen und Kinder. Zwei Seeleute kamen ums Leben.
04. Januar 1643
Der englische Physiker, Mathematiker, Naturforscher und Astronom Sir Isaac Newton wurde am 4. Januar 1643 in Woolsthorpe bei Grantham in der englischen Grafschaft Lincoln geboren. Am 31.3.1727 verstarb er in Kensington im heutigen London. Er gilt als einer der größten Naturforscher der Geschichte.
1880
Als erster Mensch bezwingt der britische Forschungsreisende und Bergsteiger Edward Whymper den 6.310 Meter hohen Andengipfel Chimborazo in Ecuador. Bereits mit 25 Jahren war ihm 1865 die Erstbesteigung des 4.478 Meter hohen Matterhorns in den Schweizer Alpen gelungen.
05. Januar
1949
Kälte und Hungersnot in Shanghai (China), 4.727 Tote innerhalb einer Woche.
1993
Die unter liberianischer Flagge fahrende "Braer" läuft vor den britischen Shetland-Inseln auf einen Felsen und verliert mehr als 85.000 Tonnen Öl. Schwere Stürme verteilen das Öl und verhindern die befürchtete Umweltkatastrophe. Hunderte seltener Vögel kommen im Ölschlick ums Leben.
1997
In der Japanischen See vor der Küste der Hauptinsel Honshu zerbricht bei stürmischer See ein russischer Tanker in zwei Teile, rund 6.000 Tonnen Rohöl laufen aus. Hubschrauber und ein Schnellboot der japanischen Küstenwache retteten 31 Matrosen.
1999
Uganda - Auf dem Albert-See kentert nahe an der Grenze zur Demokratische Republik Kongo (Zaïre) ein Schiff. Bei dem Unglück kommen mindestens 40 Menschen ums Leben.
06. Januar
1884
Der Student Paul Nipkow beantragt in Berlin das erste Fernsehpatent; seine Erfindung ist eine drehbare Scheibe mit spiralförmig angeordneten Löchern, mit denen ein Bild abgetastet und in einzelne Lichtimpulse zerlegt und dadurch übertragen werden kann.
07. Januar
1883
Der Dampfer SS "City of Brussels" (3081 BRT) ist im Mersey nach einer Kollision mit dem Dampfer "Kirby Hall" gesunken. 10 Tote.
1983
Der Tanker "Assimi" verliert vor Muscat (Oman) 53 000 t Öl.
1993
Der Norweger Erling Kagge erreicht als erster Mensch im Alleingang den Südpol.
1999
Schwere Regenfälle führen auf mehreren Inseln Indonesiens zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Mindestens 100 Menschen kommen ums Leben.
2000
Der Frachter "J. MARION SKY" (23.277 BRT, Baujahr 1991, registriert in Singapur) kollidiert bei klarem Wetter mit der "INDUSTRIAL CENTURY" und sinkt binnen neun Minuten. 19 Seeleute werden gerettet. Der Kapitän und ein weiteres Crew-Mitglied werden vermisst. 
08. Januar
1921
Hugo Stinnes eröffnet einen Schiffsliniendienst von Danzig nach Südamerika. 
1938
Samuel Morse stellt in Morristown (USA) der Öffentlichkeit seinen Telegraphen vor.
1971
Das französische Passagierschiff "Antilles" läuft auf ein nicht verzeichnetes Riff vor der Karibikinsel Mustique. Ihre Öltanks werden aufgerissen. Das Öl floss in den Maschinenraum und entzündete sich dort. Die 635 Passagiere gingen in die Rettungsboote. Um 19:05 ging auf der Queen Elizabeth 2, die zu dieser Zeit vor der Karibikinsel St. Lucia liegt, der Notruf der Antilles ein. Die QE2 trifft ca.3 1/2 Stunden später bei der bereits lichterloh brennenden Antilles ein und nimmt alle Passagiere an Bord.
1996
Das Forschungsschiff "Calypso" von Jacques-Yves Cousteau sinkt im Hafen von Singapur.
2005
Auf der Höhe von Cairnryan (Schottland) driftet die "European Highlander" ab und läuft auf. Bei Sturmböen mit bis zu 140 Stundenkilometern war sie unterwegs von Larne in Nordirland nach Schottland. 43 Passagiere und 57 Mann Besatzung müssen 30 Stunden warten, bis ein Schlepper die Fähre freisetzen kann.
09. Januar
1959
Bei Rivadelago in Spanien bricht ein neuerbauter Staudamm und 140 Menschen sterben. 
1960
In Ägypten beginnen die Bauarbeiten an dem von deutschen Ingenieuren entworfenen neuen Assuan-Staudam mit welchem 750.000 h Neuland und ein Hochwasserschutz für das Nildelta erreicht werden sollen. 
1966
Das neue Passagierschiff "Europa" (ex Kungsholm) des Norddeutschen Lloyd läuft zu seiner ersten Fahrt nach New York aus.
1972
Im Hafen von Hongkong brennt die "Queen Elizabeth" aus, die zu einer schwimmenden Universität umgebaut werden soll. 
1976
Im Maschinenraum des Containerschiff-Neubaus "Anders Maersk" kommt es auf der Hamburger Werft Blohm & Voss zu einer Verpuffung, die den Kessel explodieren lässt. 27 Arbeiter kommen ums Leben
10. Januar
1900
Auf der Vulkanwerft in Stettin läuft in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. das Handels- und Passagierschiff "Deutschland" vom Stapel. Mit 208,5 m Länge, 20,4 m Breite und 33.000 PS ist der Doppelschraubendampfer das größte und stärkste deutsche Schiff.
1962
Eine Eislawine verschüttet in den peruanischen Anden sechs Orte: 3.800 Menschen sterben. 
1975
Der Hamburger Elbtunnel, eine 3,3 km lange Autobahn-Tunnelstrecke, wird von Bundeskanzler Helmut Schmidt für den Verkehr freigegeben. 
1998
China :Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,2 auf der nach oben offenen Richter-Skala kostet in den Gemeinden Zhangbei und Shangyi nahe der Großen Mauer etwa 220 Kilometer nordwestlich von Peking nach Behördenangaben 50 Menschen das Leben. Mehr als 11.000 werden verletzt, davon mindestens 1.250 schwer, und rund 44.000 werden obdachlos. Das Erdbebenamt in Peking hatte die Erdstöße vorausgesagt, doch wurden die örtlichen Behörden nicht rechtzeitig benachrichtigt.
1999
Zweieinhalb Monate nach der Havarie des Holzfrachters "Pallas" in der Nordsee werden die Öl-Bergungsarbeiten beendet.
11. Januar
1965
Bei einem Schiffsunglück auf dem Victoria-See in Ostafrika ertrinken 86 Menschen. 
1942
Vor der amerikanischen Ostküste treten in der Operation "Paukenschlag" erstmals deutsche U-Boote in Aktion. Innerhalb von zwei Wochen versenken deutsche U-Boote fast 30 US-amerikanische Handelsschiffe
1955
Das amerikanische Atom-U-Boot "Nautilus" startet zu seiner Jungfernfahrt.
1961
Eine amerikanische Expedition erreicht nach 34 Tagen durch die unerforschte Eiswelt den Südpol.
12. Januar
1954
Im Abstand von nur wenigen Stunden gingen zwei Lawinen auf das Zentrum von Blons, Österreich nieder. Von den 367 Einwohnern kamen 200 ums Leben.
1971
Der Hamburger Frachter "Brandenburg" sinkt im Ärmelkanal, 21 Menschen ertrinken. 
13. Januar
1598
Englands Königin Elizabeth I. beschränkt den Einfluss der Hanse
1915
Rom und vor allem die Abruzzen werden von einem schweren Erdbeben erschüttert, das 29.500 Opfer fordert. 17 Ortschaften werden völlig zerstört.
14. Januar
1860
Werner von Siemens beendet die Verlegung des ersten, 5.500 km langen Seekabels nach Indien. 
1907
Ein Erdbeben zerstört Jamaikas Hauptstadt Kingston, 1.000 Menschen sterben.
1969
Eine Explosion auf dem größten Kriegsschiff der Welt, dem atomgetriebenen US-Flugzeugträger "Enterprise", fordert 28 Tote und 344 Verletzte. 
1993
Beim Untergang der polnischen Ro-Ro-Fähre "Jan Heweliusz" vor der deutschen Ostseeinsel Rügen sterben 54 Menschen, nur neun können gerettet werden.
2001
Ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf der nach oben offenen Richter-Skala mit zahlreichen Nachbeben richtet in El Salvador schwere Verwüstungen an und fordert fast 1.000 Tote sowie zigtausende Verletzte und Obdachlose. 
15. Januar
1951
Lamington Papua-Neuguinea: Vulkanausbruch, In dem Ascheregen starben 6.000 Bewohner der Nordküste der Insel.
1980
Auf dem Flugzeugträger USS Nimitz erhalten 4421 Matrosen gleichzeitig die Äquatortaufe.
2004
Die Fähre "Norröna" kollidiert beim Einlaufen in Thorshavn auf den Färöer Inseln mit einer Pier. Das Schiff, das gerade im Hafenbecken dreht, wird von einer Böe erfasst und gegen die Hafenanlagen gepresst, wodurch ein 10 Meter langes Leck entsteht. 60 Passagiere und 33 Besatzungsmitglieder bleiben unverletzt.
16. Januar
1219
Die "Marcellusflut": Sie betraf vor allem Westfriesland, doch auch an der Westküste SH ertranken rund 10.000 Menschen.
1362
2. Marcellusflut: Ost- und Nordfriesland; Meereseinbrüche Dollart, Leybucht, Harlebucht, Erweiterung des Jadebusens; große Verluste an Mensch und Vieh; Nordfriesland besonders schwer heimgesucht. Die Chroniken sprechen insgesamt von 100.000 Toten
1909
Der britische Antarktisforscher Ernest Shackleton entdeckt den magnetischen Südpol. 
1961
Eine wie Bohrinseln konstruierte Radarinsel der US-Luftwaffe, die "Texas-Turm 4", sinkt im Atlantik vor New York, nachdem im Sturm ein Stützpfeiler brach: 28 Tote.
2001
Der 30 Jahre alte Öltanker "Jessica" läuft mit einer Ladung von 600.000 Litern Diesel und 300.000 Litern schwerem Heizöl vor der von Ecuador verwalteten Galapagos-Insel San Cristobal auf eine Sandbank. Das 1971 in Japan gebaute Schiff ohne doppelten Rumpf verliert mehr als 800.000 Liter seiner Ladung. Über das die Unglückstelle umgebende einzigartige Naturreservat wird der Notstand verhängt. Durch günstige Windbedingungen und Meeresströmungen wird das Öl auf das offene Meer getragen, sodass eine Umweltkatastrophe ausbleibt, der Tanker kann jedoch nicht geborgen werden.
17. Januar
1773
James Cook überschreitet als erster den südlichen Polarkreis und erreicht 67° südliche Breite. Seine Schiffe sind die "Resolution und die Adventure".
1955
Das erste atomgetriebene Kriegsschiff der Welt, das U-Boot "Nautilus", wird von der US-Marine in Dienst gestellt.
1994
Ein schweres Erdbeben im Großraum Los Angeles fordert zahlreiche Todesopfer ( 60 ) und verursachte Schäden in Milliardenhöhe. ( 16,989 Milliarden Dollar )
1995
Ein Erdbeben legte die japanische Stadt Kobe in Schutt und Asche. 6425 Menschen kamen ums Leben. Schaden: 2,918 Milliarden Dollar
1993
Bei einer stürmischen Überfahrt der britischen Fähre "Hibernia" in der irischen See werden 20 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder verletzt.
1995
Nur 20 Sekunden dauerte das Erdbeben in Japan, das mit der Stärke 7,2 auf der nach oben offenen Richterskala gemessen wurde. Betroffen war der japanische Ballungsraum Osaka/Kobe. Bei dieser Naturkatastrophe kamen 5.200 (andere Quellen sprechen von 6.425) Menschen ums Leben. 27.000 Menschen wurden verletzt. Daneben zog das Erbeben eine Beschädigung von 56.000 Gebäuden nach sich und war seit 1923 die stärkste gemessene seismische Aktivität.
2002
Der Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in Goma/Kongo zwingt mehr als 300.000 Menschen zur Flucht.
18. Januar
1911
Ein US-Testpilot landet erstmals mit einem Flugzeug auf einem Schiffsdeck. 
1912
Der britische Polar-Forscher Robert Falcon Scott erreicht als zweiter Mensch den Südpol; auf dem Rückweg kommen alle Expeditionsmitglieder um.
1972
In Southampton läuft der Minensucher "Wilton" vom Stapel, das erste Kriegsschiff der Welt mit einem Glasfieberrumpf. 
1994
Die "American Star" ( ex "SS America",West Point, Australis, Alferdoss ) trat im Dezember 1993 seine letzte Reise an. Am Haken des Hochseeschleppers "Neftegaz 67" sollte sie nach Phuket in Thailand gebracht werden, um als schwimmendes Hotel zu dienen. Am 18. Januar 1994, kam das vorzeitige Ende: Vor der Westküste Fuerteventura riss sie sich, durch Orkanböen, vom Überführungsschlepper los und strandete an der Playa de Garcey der Insel Fuerteventura, wo sie 48 Stunden später auseinanderbrach.
2002
Nyiragongo Goma, Demokratische Republik Kongo: Bei dem unerwarteten Vulkanausbruch wurden 45 Menschen getötet. Flüssige Lava ergoß mit großer Geschwindigkeit über mehrere Quadratkilometer. Die Stadt Goma und viele Dörfer wurden fast gänzlich zerstört. Über 500.000 Menschen flohen vor den Lavamassen  - vorwiegend nach Ruanda.
19. Januar
1736
Geburtsdatum von James Watt, britischer Erfinder (Dampfmaschine), gestorben: 1819
1883
Nach einer Kollision mit dem englischen Frachter »Sultan« im dichten Nebel sank 19 Seemeilen nordwestlich der Insel Borkum der Passagier- Dampfer "Cimbria" der Hapag-Lloyd AG. Der 100 Meter lange eiserne Schraubendampfer mit 401 Passagieren und 91 Mann Besatzung an Bord war nach New York unterwegs. 437 Menschen, unter ihnen Kapitän Carl Wilhelm Julius Hansen, ertranken im eiskalten Wasser.
1909
Eine britische Antarktis-Expedition unter der Leitung von Ernest Shackleton (1874-1922) nähert sich dem Südpol bis auf 176 km und nimmt das Gebiet für die britische Krone in Besitz. 
1947
Das griechische Fahrgastschiff "Hilmara" läuft bei der Einfahrt in den Golf von Peulia auf eine Mine und sinkt; 392 Menschen ertrinken. 
1994
In den USA sterben 130 Menschen bei einer Kältewelle mit arktischen Eiswinden, Schneestürmen und Temperaturen von bis zu Minus 40 Grad
2004
Vor der Küste Norwegens bei Bergen lief der Frachter "Rocknes" auf Grund, schlug Leck und kenterte innerhalb von Minuten. 18 der 29 Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben. In der Behandlung des Falls vor dem Seeamt in Bergen kam zu Tage, dass sich an der Stelle der Grundberührung im Fahrwasser bei 9 m eine Untiefe befindet (Tiefgang der Rocknes zum Zeitpunkt der Grundberührung: 10,40 m), während auf den verwendeten Seekarten eine Tiefe dort von über 50 m angegeben war. Diese Untiefe war auch dem diensthabenden Lotsen nicht bekannt, der die Havarie überlebte, wohl aber der entsprechenden norw. Behörde, die vor einigen Jahren diese Stelle vermessen hatte, aber keine Dringlichkeitsmeldung darüber ausgegeben hatte. Nur auf den allerneuesten offiziellen Karten ist diese Stelle richtig gekennzeichnet.
20. Januar
1795
Eine französische Kavallerie-Einheit reitet eine Attacke gegen die im Eis festgefrorene Flotte der Holländer, und schlägt Sie vernichtend.
1986
Frankreich und Großbritannien einigen sich auf den Bau eines Tunnels unter dem Ärmelkanal.
1997
Zusammenstoß im Ärmelkanal:  In dichtem Nebel sind nordwestlich von Dünkirchen der mexikanische Chemikalientanker "Teoatle" und der unter Bahama-Flagge fahrende Benzintanker "Bona Fulmar" zusammengestoßen. Dabei wurde in den Rumpf der "Bona Fulmar" ein 3x4 m großes Leck gerissen. Etwa 4 500 Kubikmeter Benzin flossen ins Meer. Der Rest wurde auf dem Schiff in andere Tanks umgepumpt. Wegen der raschen Verdunstung von Benzin wird keine Gefährdung der Küsten befürchtet. Die "Teoatle" fuhr in Ballast.
2004
Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe hat den neuen Wesertunnel ( 1,6 km ) und damit die erste Weserquerung zwischen Bremen und Bremerhaven für den Verkehr frei gegeben. 1998 begannen die Bauarbeiten. Das reine Tunnelbauwerk kostet nach Angaben der niedersächsischen Landesregierung 290 Millionen Euro.
21. Januar
1993
Die mit 254.000 t Rohöl beladene "Maersk Navigator" kollidiert im Golf von Bengalen mit einem japanischen Tanker und fängt Feuer; anschließend bedroht ein brennender Ölteppich die Küste von Malaysia und Indonesien, der erst nach sechs Tagen gelöscht ist.
1954
Das erste atomgetriebene Unterseeboot, die amerikanische "Nautilus", läuft in Groton (Connecticut) vom Stapel. 
1976
 2. Januarflut:  beiderseits der Elbe werden tausende Hektar Land überschwemmt. In Dänemark werden Tondern und Riebe evakuiert.
22. Januar 1891
Der Schnelldampfer "Auguste Victoria" der Hamburg-Amerika-Linie bricht in Cuxhaven zur ersten Luxuskreuzfahrt der Geschichte auf; Ziel ist der Orient. 
1991
Im Golfkrieg setzt die irakische Luftwaffe 727 Ölquellen in Kuwait in Brand; erst im November kann der letzte Brand gelöscht werden. 
23. Januar
1556
Mehr als 800.000 Menschen starben, als ein schweres Erdbeben in der nordchinesischen Region (Provinz Shanxi) die in Felsen gehauenen Höhlen zerstörte, die den ansässigen Bauern als Wohnraum dienten.
1856
Der Raddampfer SS "Pacific" verläßt mit 186 Menschen an Bord Liverpool, kommt aber nie im Zielhafen New York an.
1921
Auf Sylt richtet eine Sturmflut Millionenschäden an.
1960
Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard erzielt mit seinem Unterwasserfahrzeug "Trieste" im Marianengraben im Pazifik die Rekordtiefe von 10.916 Meter. 
1973
Heimaey Island: 150 Meter hohe Lavafontainen und Aschebrocken wurden aus dem Krater geschleudert. 1200 Häuser wurden durch die Feuerwände zerstört, ein Mensch kam ums Leben.
1989
Ein Erdbeben in der zentralasiatischen Sowjetrepublik Tadschikistan zerstört mehrere Dörfer; 274 Menschen sterben.
24. Januar
1915
Bei einem Seegefecht an der Doggerbank zwischen deutschen und britischen Schlachtkreuzern wird der Panzerkreuzer "Blücher" versenkt. 
1976
Die "Olympic Braverv", ein neuer 250.OOOt Tanker, läuft vor der Küste der Ile d'Ouessant auf Grund. Am 13. März bricht sie in zwei Teile und läßt 800t Erdöl ins Meer laufen. 
25. Januar
1348
Ein verheerendes Erdbeben zerstört das österreichische Villach und ein nachfolgender Erdrutsch des Dobratsch vernichtet 17 Dörfer; mehr als 1.000 Menschen sterben. 
1808
Mit dem Dampfer "Claremont" wurde die erste reguläre Dampfschifffahrtslinie der Welt eröffnet. Das rund 100 t schwere Schiff wurde von dem amerikanischen Erfinder Robert Fulton konstruiert und verkehrte auf der 240 km langen Strecke zwischen New York und Albany.
1906
In Kiel läuft das erste deutsche Unterseeboot, die U 1, vom Stapel. Das Zweischalenboot war so konstruiert, dass es mit einer zehnköpfigen Besatzung bis zu 12 Stunden unter Wasser bleiben konnte.
1917
Der Hilfskreuzer "HMS Laurentic", ein Ozean Liner der White Star Line (SS Laurentic, Baujahr 1908), wurde am 25. Januar 1917 durch 2 Minen versenkt. Nur 121 Personen von 475 an Bord überlebten. Beim Untergang waren 3211 Goldbarren, Wert von 5 Mio. britische Pfund, an Bord.
1925
Am 25. Januar 1925 wurde der deutsche Fischdampfer BAYERN während eines Orkans im Südwesten Islands vor einer hohen Felswand an den Strand getrieben. Eine Rettung von See oder von Land her war unmöglich. Alle 13 Besatzungsmitglieder ertranken.
1990

Der Wintersturm Daria ließ den Norden Frankreichs und Südengland gefrieren. 95 Menschen kamen ums Leben. Schaden: 6,321 Milliarden Dollar.

1999
In Kolumbien kommen bei einem Erdbeben mehr als 1000 Menschen ums Leben.
26. Januar
1955
Am 26. 1. 1955 kentern die modernen britischen Fischereischiffe "Corella" und "Rodrigo" im schweren Nordost-Sturm nördlich von Island infolge der plötzlichen Vereisung und sinken mit der gesamten Besatzung.
1991
Mit der bewußten Einleitung von vielen Millionen Litern Öl ins Meer verursacht der Irak eine riesige Umweltkatastrophe.
1998
Bei einem Gasunfall in der Reaktorkammer eines vor der Halbinsel Kola nahe der norwegischen Grenze stationierten U-Boots stirbt ein Marineoffizier. Vier weitere Seeleute werden schwer verletzt. Der Unfall ereignet sich auf dem Marinestützpunkt Listafjord. Bei Reparaturarbeiten an einer Gasleitung war Ammoniak ausgetreten. Radioaktive Substanzen werden bei dem Unfall nicht freigesetzt.
2001
Bei einem verheerenden Erdbeben im Westen Indiens kommen über 30.000 Menschen ums Leben, über eine Million Bewohner der Region Ahmedabad werden obdachlos.
27. Januar
1961
Ein sowjetisches Atomuboot sinkt nach einem Wassereinbruch. Die gesamte Besatzung von 68 Mann ertrinkt.
1968
Das französische U-Boot "Minerve" sinkt mit 52 Mann vor Toulon. 
1981
Nach einem Brand versinkt das indonesische Passagierschiff "Tampomas 2" nördlich von Java - mindestens 512 Tote, nach inoffiziellen Angaben 1200 Tote
1983
In Japan erfolgt der Durchschlag des mit 53 km längsten Tunnels der Welt zwischen den Inseln Honschu und Hokkaido
28. Januar
1974
Mit dem auf der SUAG in Bremerhaven erbauten Löschkreuzer "Weser" wird das erste seegehende Feuerlöschboot der Bundesrepublik vom Hansestadt Bremisches Amt (HBA) in Bremerhaven in Dienst gestellt.
1986
Die US-amerikanische Raumfähre »Challenger« explodiert 73 Sekunden nach dem Start in Cape Canaveral (Florida). Alle sieben Astronauten kommen ums Leben.
1989
Das argentinische Tank- und Versorgungsschiff "Bahia Paraiso" läuft südlich von Kap Hoorn auf einen Felsen und sinkt. Knapp 700 t Dieselöl bilden an der bis dahin unberührten Küste der Antarktis einen Ölteppich von 10 km Länge.
1994
Ein Orkan fegt über Europa hinweg, insbesondere die Schäden in Frankreich und Deutschland sind enorm. 
29. Januar
1975
Der Tanker "Jakob Maersk" verliert vor der Atlantik-Küste Portugals 88 000 t Öl. (Porto de Leisoes, Oporto)
2002
Ein über Nordeuropa hinwegfegender Orkan hat schwere Schäden angerichtet und 16 Menschen in den Tod gerissen. Allein in England und Schottland, wo der Sturm im Hochland bis zu 190 Stundenkilometer erreichte, kamen sieben Menschen ums Leben, in Deutschland und Polen je drei. Der Sturm traf, vom Atlantik kommend, zuerst Irland und zog dann über Schottland, England, Norddeutschland und Polen hinweg.
2005
Vor Teneriffa: Durch Wassereinbruch im Maschinenraum der spanischen Fähre "Volcan de Tacande" fällt die Maschine aus. Die 63 Passagiere und 29 Mann Besatzung harren stundenlang auf dem Schiff aus und werden schließlich evakuiert. 39 Personen sind leicht unterkühlt. Die Fähre befand sich auf dem Weg von Teneriffa nach La Gomera.
30. Januar
1895
Am 30. Januar 1895 wurde der erste Schnelldampfer" Elbe" vom Norddeutschen Lloyd vom englischen Frachter "Crathie", nördlich der Straße von Dover, gerammt. Die Elbe befand sich mit 352 Auswanderern auf der Fahrt von Nordenham nach New York. Sie sank binnen 20 Minuten. Nur 20 Menschen überlebten.
1945
 Das sowjetische U-Boot S-13 versenkt in der Ostsee das mit Flüchtlingen überladene ehemalige KdF-Schiff "Wilhelm Gustloff"; die meisten der 5.384 Toten sind Frauen und Kinder. 
31. Januar
1858
Das Dampfschiff "SS Leviathan", später in "Great Eastern" umgenannt, das größte Dampfschiff der Welt, läuft in London vom Stapel (Werft Russell J. Scott & Co) . 
1953
In der Nacht vom 31.01. zum 01.02.1953 fand eine Sturmflut über der westlichen Nordsee statt, die verheerende Auswirkungen in den Niederlanden hatte. Sie forderte 1835 Tote und machte weit über 70.000 Menschen obdachlos. Es wurden über 135.000 ha Land überflutet, wobei ein Schaden in Höhe von 2 Mrd. entstand.
1991
Erfolgsmeldung bei der "Lucona"-Suche, ein Wrack wird geortet, das Tage später als der vermisste Frachter identifiziert wird. 
2000
Beim Anlegemanöver im kubanischen Ölhafen Cardenas kommt es zu einer gewaltigen Explosion an Bord des liberianischen Tankers "SLETREAL" (Baujahr 1983), die das Schiff in zwei Teile zerlegt. Drei Seeleute sterben, es tritt Öl aus. 
2005
Nahe Falsterbo südlich von Malmö (Schweden) kollidiert die polnische Fähre "Pomerania" mit dem schwedischen Tanker Rio Grande. 140 Passagiere und 79 Mann Besatzung auf der Fähre bleiben ebenso wie die Crew des Tankers unverletzt. Die Pomerania kann ihre Fahrt nach Kopenhagen mit einer Eskorte der Küstenwache fortsetzen, sie kam aus Swinoujscie.
2006
Indonesien - Bei schwerer See sinkt eine mit 140 Passagieren und 23 Crewmitgliedern besetzte Fähre auf dem Weg von Kupang in Westtimor zur Insel Rote. 114 Menschen werden gerettet. Die Unglücksursache ist unklar.
Die Angaben sind ohne Gewähr

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